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Taurin – die Kraft des Stiers!

Laura Schneider

Laura Schneider

2026-03-23
3 Min. Lesezeit
Taurin – die Kraft des Stiers!
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Taurin ist einer der grundlegenden Bestandteile von energisierenden Getränken, die eng mit der Kraft des Stiers verbunden sind. Dennoch wird diese Substanz in Nahrungsergänzungsmitteln oft als unverzichtbarer Bestandteil von Kreatinprodukten und vor dem Training nährstoffreichen Produkten verwendet. In dem folgenden Artikel werden wir einige detailliertere Informationen über diese Substanz vorstellen.

Was ist Taurin?

Taurin ist eine organische Verbindung, eine schwefelhaltige Aminosäure, die nicht aus Proteinen stammt, sondern hauptsächlich in tierischen Geweben vorkommt. Im menschlichen Körper ist sie in den höchsten Konzentrationen im Herzen, im Gehirn (insbesondere in der Zirbeldrüse und dem Hypothalamus) und im Muskelsystem zu finden, wo sie hauptsächlich gespeichert wird. In geringerem Maße ist sie in der Leber, den Nieren, den Nebennieren, der Lunge, dem Auge und dem Blut zu finden. Taurin wird im menschlichen Körper aus zwei anderen Aminosäuren - Cystein und Methionin - synthetisiert. Unter den Lebensmitteln, die Taurin enthalten, sind Truthahnfleisch, Meeresfrüchte (sowohl Wirbellose als auch Fische), Meeresalgen, Erbsen und Linsen zu nennen. Taurin ist auch einer der Hauptbestandteile von beliebten Energydrinks und kann auch in Tiernahrung und Pulvermilch gefunden werden.

Wirkung von Taurin im Körper

Taurin ist als chemische Verbindung an zahlreichen physiologischen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Einer von ihnen ist die Verbindung von Gallensäuren mit der Leber vor ihrer Freisetzung. Als Ergebnis steigt ihre Löslichkeit, was bedeutet, dass Taurin die Emulgation von Fetten innerhalb des Verdauungstrakts fördert. Eine andere wichtige Rolle von Taurin ist die Beteiligung am Prozess der Kreatinwirkung, die ein wichtiger Transporteur dieser Substanz zu den Muskeln ist, was die Effizienz ihrer Verwendung im Körper erhöht. Auf diese Weise trägt Taurin zur Regeneration von Muskelgewebe nach intensiver körperlicher Anstrengung bei. Daher kann man sagen, dass die Anwendung von Taurin zur Entwicklung von Muskelgewebe und zur Verringerung des Muskelabbaus beiträgt. Darüber hinaus ist Taurin auch im zentralen Nervensystem aktiv. Taurin fungiert als Neurotransmitter und ist für die normale Entwicklung des Gehirns unerlässlich. Eine seiner Funktionen ist die Wirkung auf GABA(A)-Rezeptoren, d.h. γ-Aminobuttersäure, die eine Verringerung der Erregbarkeit und Entspannung der Muskeln bewirkt. Taurin wird häufig in Sportarten verwendet, um regenerative Prozesse zu unterstützen. Abgesehen von den oben genannten Wirkungen verbessert Taurin die kognitiven Funktionen und den Stoffwechsel von Nervenzellen. Zu den weiteren Vorteilen der Taurin-Supplementierung gehören: Detoxifizierung, Stabilisierung der Zellmembran, Übertragung metabolischer Signale, Verstärkung der Kontraktionskraft des Herzmuskels, Osmoregulation (Aufrechterhaltung des richtigen Wasser-Elektrolyt-Gleichgewichts) und Schutz der Netzhaut vor den Auswirkungen von oxidativem Stress und toxischen Verbindungen.

Anwendung von Dosierungen

Taurin-Supplementierung sollte in einer Dosis von 0,005 g bis 2 g liegen. Es wird jedoch angenommen, dass die Anwendung dieser Verbindung in einer Dosis von 3 g ebenfalls keine Nebenwirkungen verursacht. Taurin-Supplemente sind nicht empfohlen für Personen mit Allergien gegen den Bestandteil, bipolare Störungen, sowie für schwangere und stillende Frauen.

Nebenwirkungen

Es gibt nur wenige Informationen über die langfristige Einnahme von Taurin, jedoch sind einige Experten der Meinung, dass überschüssige Mengen dieses Wirkstoffs einfach durch die Nieren ausgeschieden werden. Es gibt Berichte darüber, dass unangemessene (zu hohe) Taurindosen zu Verdauungsproblemen führen können, wie beispielsweise Durchfall, Magen-Darm-Störungen und sogar Magengeschwüre.

Medizinische Bewertung der Wirksamkeit und Verwendung von Taurin

Informationen zur Wirksamkeit und Verwendung von Taurin in der Medizin finden sich in wissenschaftlichen Publikationen. Ein Beispiel ist die von M. Walczewski und J. Marcinkiewicz erstellte Literaturübersicht, die 2011 veröffentlicht wurde und sich auf den therapeutischen Aspekt von Taurin konzentrierte. Die Autoren bestätigten, dass die Anwendung von Taurinchloramin bei allergischen Nasenbluten, Entzündungen der Kieferhöhlen, rheumatoider Arthritis und Zahnbetterkrankungen wirksam ist.
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