Synephrin – Thermogenese-auslösender Stoff aus Orangen
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Nicht alle Inhaltsstoffe in Fettverbrennungsmitteln müssen immer synthetisch sein. Beispiele hierfür sind Curcumin, das aus der beliebten Curry-Gewürzmischung bekannt ist, oder sogar Zimt. Ohne Zweifel kann Synephrin zu der Gruppe der natürlichen Thermogenen hinzugefügt werden – ein wirksamer Bestandteil im Kampf gegen Übergewicht.
Was ist Synephrin?
Synephrin ist eine chemische Verbindung, die in Zitrusfrüchten, insbesondere in der Bitterorange, vorkommt. Sie gehört zur Gruppe der Alkaloide und hat ähnliche Wirkungen wie andere sympathisch wirkende Substanzen wie Adrenalin. Synephrin beeinflusst den sympathischen Teil des Nervensystems und kann ähnliche Reaktionen auslösen, wie zum Beispiel eine erhöhte Herzfrequenz und einen Anstieg des Blutdrucks. Im Gegensatz zu Ephedrin zeigt Synephrin jedoch ein moderateres Anregungspotenzial, was bedeutet, dass es keine so intensive Stimulation verursacht. Dadurch kann Synephrin bei der Reduzierung von Fettgewebe durch Steigerung von Lipolyse und Thermogenese hilfreich sein. Synephrin kann auch helfen, den Appetit zu kontrollieren und unkontrollierte Hungerattacken zu unterdrücken. Darüber hinaus enthält die Bitterorange natürliche reinigende und detoxifizierende Eigenschaften, die für Personen, die keinen gesunden Lebensstil führen, von Vorteil sein können.
Anwendung eines Extrakts aus einer bitteren Orange
Das Verständnis des Wirkmechanismus von Synephrin ermöglicht eine einfache Bestimmung seines Zwecks. Bitterorangenextrakt wird hauptsächlich in Prozessen zur Gewichtsreduktion und Fettreduktion eingesetzt. Der Thermogenesemechanismus umfasst die Erhöhung der Körpertemperatur und die Steigerung der Leistungsfähigkeit, was für Menschen mit Übergewicht unbestreitbar vorteilhaft ist. Lipolyse, wie der Name schon sagt, führt zum Abbau von Fettzellen und einer erheblichen Verringerung ihrer Größe. Dies erleichtert es dem Körper, unerwünschte Fettgewebe loszuwerden und den Prozess der Formung der Silhouette zu verbessern. Synephrin dient jedoch nicht nur der Gewichtsreduktion. Es kann auch wie Ephedrin bei der Behandlung von Erkältungen und ihren Symptomen eingesetzt werden. Es kann auch bei Asthmaanfällen eingesetzt werden, da die Supplementierung mit Synephrin zur Erweiterung der Bronchien beiträgt. Synephrin kann auch bei Verdauungsproblemen eingesetzt werden. Dank der Stimulation der Verdauung, einschließlich der Arbeit der Därme, wird es häufig bei Verstopfung und Verdauungsstörungen empfohlen. Hingegen die Unterdrückung übermäßigen Hungers wird oft bei Übelkeit empfohlen. Der mobilisierende und anregende Charakter von Synephrin macht es zu einem beliebten Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln im Sport. Der Extrakt aus der bitteren Orange ist oft nicht nur ein Bestandteil von Fettverbrennern, sondern auch von Vor-Workout- und Kreatin-Supplementen. Dies macht Synephrin zu einem beliebten Mittel gegen chronische Müdigkeit.
Aus welchen Quellen Synephrin gewinnen und wie man diese Verbindung richtig dosiert?
Synephrin wird hauptsächlich aus der allgemein bekannten, bitteren Orangensorte gewonnen. Man kann es oft unter dem Namen Sauerkirsche, Neroli oder Chongocaoto sehen. Diese Art von Zitrus ist in unserem Land wenig verbreitet und kommt hauptsächlich in den Gebieten Südostasiens vor. In der Praxis werden nicht nur Früchte, sondern auch Blumen, Blätter und Säfte aus dieser Pflanze verwendet. Bei der Verabreichung der Portion ist die Sache einvernehmlich, und die meisten wissenschaftlichen Quellen geben unterschiedliche Mengen an, die eingenommen werden sollten. Im Durchschnitt sollte die tägliche Dosis zwischen 7 und 30 mg dieser Substanz liegen. Es ist wichtig zu beachten, dass die eigenständige Anwendung von Synephrin keine erwarteten Ergebnisse bringen wird. Der Extrakt aus bitteren Orangen sollte nur als Ergänzung zur Diät und zum Training angesehen werden, die die Grundlage für eine effektive und gesunde Reduktion von Fettgewebe bilden.
Kontraindikationen
Die Einnahme von Synephrine, aufgrund seiner stimulierenden Wirkung, wird nicht allen Personen empfohlen, insbesondere nicht denen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Der Extrakt aus Bitter Orange, der Synephrin enthält, kann zu einem Anstieg des Blutdrucks und einer beschleunigten Herzfrequenz führen, was es für Menschen mit Arrhythmie, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Herzerkrankungen absolut kontraindiziert macht. Die Kontraindikationen für die Einnahme von Synephrine enden jedoch nicht hier. Schwangere oder stillende Frauen, die Probleme mit Glaukom haben oder häufig unter Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen leiden, sollten ebenfalls die Einnahme dieses Stoffes vermeiden. Darüber hinaus kann die Einnahme von Synephrin in Kombination mit Koffein den stimulierenden Effekt verstärken und zu Schlafstörungen führen. Darüber hinaus zeigt Synephrine eine erhebliche Empfindlichkeit gegenüber vielen Medikamenten wie Antidepressiva oder Stimulanzien des Nervensystems. Eine solche Mischung kann sehr gefährlich für die Gesundheit oder sogar tödlich sein.