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Symptome und Ernährung bei Gallensteinerkrankung

Emilia Szymańska

Emilia Szymańska

2026-03-17
3 Min. Lesezeit
Symptome und Ernährung bei Gallensteinerkrankung
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Bei Auftreten von Gallensteinen (Gallenkolik) verursachen sie plötzliche, sehr starke Schmerzen, die sich unter den Rippen befinden, die möglicherweise auch für einige Stunden nicht verschwinden. Die Ursache dafür ist eine Störung der Gallenblasenfunktion. Welche Symptome können auf das Auftreten von Gallensteinen hinweisen und welche Änderungen können in der Diät vorgenommen werden, um ihnen vorzubeugen?

Gallenkolik: Symptome, Ursachen und pathophysiologische Zusammenhänge

Ein plötzlicher, krampfartiger Schmerz im rechten Oberbauch oder im rechten oberen Quadranten des Abdomens, der häufig in den Rücken ausstrahlt, ist ein charakteristisches Symptom einer Gallenkolik. Die Schmerzen treten abrupt auf und halten zwischen einer halben Stunde bis zu mehreren Stunden an; sie werden als viszeraler Schmerz klassifiziert, der durch einen erhöhten Druck in der Gallenblase oder den Gallengängen verursacht wird. Dieser Druckanstieg entsteht infolgedessen einer mechanischen Obstruktion, etwa durch eine Verlegung des Ductus cysticus oder des Ductus choledochus. Begleitende Beschwerden umfassen unter anderem Erbrechen, Blähungen, Sodbrennen, vermehrtes Schwitzen sowie Fieber oder subfebrile Temperaturen [1]. Die Gallenkolik ist häufig ein Symptom der Cholelithiasis (die in etwa 95 % der Fälle als primäre Ursache gilt). Im Verlauf dieser Erkrankung bilden sich in der Gallenblase Konkremente – Gallensteine –, die in die Gallengänge wandern und diese verstopfen können. Diese Steine bestehen hauptsächlich aus Cholesterin oder Bilirubin und verursachen nicht immer Beschwerden, solange sie in der Gallenblase verbleiben (sogenannte "stille Gallensteine"). Gelangen sie jedoch in den Ductus choledochus und bleiben dort stecken, lösen sie einen akuten, heftigen Schmerz aus. Typischerweise verschlimmern sich die Symptome nach einer Mahlzeit, da sich die Gallenblase zusammenzieht, um Galle in das Duodenum abzugeben, die für die Emulgierung von Fetten und damit für die Verdauung essenziell ist [2].

Ernährungsempfehlungen bei Gallenkoliken – diätetische Präventions- und Therapiestrategien

Gallenkoliken sowie Gallensteinerkrankungen können durch eine unausgewogene Ernährung begünstigt werden, insbesondere durch den Konsum übermäßig fetthaltiger Mahlzeiten, die zu Krämpfen der Gallenblase führen. Die Entstehung von Gallensteinen wird häufig durch eine zuckerreiche Ernährung (Haushaltszucker, Süßwaren, stark gezuckerte Fruchtaufstriche), den Verzehr gesättigter tierischer Fette (Schmalz, Speck, fettes Fleisch, Innereien) sowie stark verarbeitete Lebensmittel gefördert [3]. Eine fettarme, leicht verdauliche Diät kann nicht nur die Häufigkeit akuter Kolikschmerzen reduzieren, sondern auch die Symptome einer bestehenden Gallensteinerkrankung lindern. Empfohlen werden vier bis fünf kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten, die schonend zubereitet werden sollten – etwa durch Dämpfen, Kochen in Wasser oder Backen in Alufolie. Frittieren ist strikt zu vermeiden. Geeignete Lebensmittel umfassen: helles Weizenbrot, Zwieback, mageres Fleisch (Geflügel, Kalbfleisch, Kaninchen, fettarme Fischsorten wie Kabeljau oder Zander), weiche Früchte (Bananen, gekochte Äpfel, kernlose Weintrauben, Zitrusfrüchte) sowie gedünstetes Gemüse (mit Ausnahme blähender Sorten wie Hülsenfrüchte oder Kohl). Zu meiden sind: Vollkornprodukte, rohes Gemüse mit hohem Ballaststoffgehalt, fettreiche Käsesorten, Wurstwaren, scharfe Gewürze (Senf, Pfeffer, Paprika), starker Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Schokolade und kakaohaltige Erzeugnisse [4].
Emilia Szymańska

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