Serin - eine Aminosäure, die unser Körper eigenständig produziert!
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Aminosäuren bilden eine Gruppe chemischer Verbindungen, die aus zwei funktionellen Gruppen bestehen: Amino- und Carboxylgruppen. Diese Verbindungen lassen sich in zwei grundlegende Kategorien unterteilen: exogene Aminosäuren, die dem Körper durch Nahrung oder Supplemente zugeführt werden, und endogene Aminosäuren, die eigenständig von unserem Körper produziert werden, einschließlich Serin. Wir laden Sie ein, sich mit dem folgenden Artikel vertraut zu machen, in dem die Funktion dieses Bestandteils in unserem Organismus detailliert beschrieben wird.
"Was ist Serin?"
Serin wird als einheimische Aminosäure eingestuft, die von Glycin abstammt. Diese Substanz ist elektrisch neutral und dient auch als Bestandteil von Proteinen (wie zum Beispiel Fibroin aus Seide). Im menschlichen Körper sammelt sich Serin im Gehirn an. Auf der Suche nach natürlichen Quellen,
Die Wirkung von Serin im Körper
Quellen zur Bereitstellung von Serin für den Körper umfassen: – Leinsamen, – Nüsse, – Kürbis- und Sonnenblumensamen, – Hülsenfrüchte, – Fisch, – Käse, – Sesam, – Gelatine (die ihre reichste Quelle ist). Die Wirkung von Serin wird in gewissem Sinne durch sein Substrat, nämlich Glycin, reguliert. D-Serin ist verantwortlich für die Regulierung der Neuronen, die die wichtigsten Bausteine unseres Nervensystems sind. Es verhindert Störungen der Konzentration und Aufmerksamkeit. Serin reduziert die Symptome kognitiver Störungen und Erkrankungen mit verminderter N-Methyl-D-Aspartat-Signalisierung (NMDA). Letzteres Symptom tritt häufig bei Drogenabhängigkeit oder psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie auf. Die gesundheitlichen Vorteile von Serin: – beteiligt sich am Stoffwechsel von Zellen, Fetten und Fettsäuren; – unterstützt das Immunsystem bei der Synthese von Immunglobulinen und Antikörpern; – beteiligt sich an der Produktion von Proteinen, Zucker und anderen biologisch aktiven Verbindungen; – beteiligt sich zusammen mit Glycin an der Produktion von Bestandteilen von Nukleinsäuren; – ist ein Bestandteil der Myelinscheide von Nervenzellen; – reguliert analgetische Prozesse (Linderung von Schmerzen).
Dosierung und Nebenwirkungen
Beseitigt fettige Verbindungen, was ein Element der Vorbeugung von Gefäßerkrankungen ist; beeinflusst die Entwicklung von Muskelgewebe und verhindert dessen Verlust. Tägliche Serindosierungen werden auf der Grundlage umfangreicher wissenschaftlicher Studien berechnet, in denen normalerweise Dosen von 30 mg/kg Körpergewicht verwendet werden. Dies bedeutet, dass die durchschnittliche Dosis für eine Person mit einem Gewicht zwischen 70 und 90 kg etwa 2,045 bis 2,727 mg beträgt. Es stellt sich heraus, dass dies eine minimale wirksame Dosis ist, die das Ziel hat, die Funktion kognitiver Prozesse zu verbessern. Bei Personen, die an Schizophrenie leiden, wird angenommen, dass die Erhöhung der Dosis auf 60 oder sogar 120 mg/kg Körpergewicht zusätzliche Vorteile mit sich bringt. Serinmangel ist eine relativ seltene Situation und tritt normalerweise als Folge einer schweren Krankheit oder Mangelernährung auf. Anzeichen für einen zu niedrigen Aminosäurespiegel sind eine Stimmungssenkung oder das Auftreten depressiver Zustände. Überdosierungen oder übermäßige Serinverabreichungen rufen keine wesentlichen Nebenwirkungen hervor.
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