Psychische Anorexie und bulimische Anorexie: Folgen der Magersucht
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Der moderne Trend zu einer ungesund schlanken Figur, manchmal sogar zu einer knochigen, führt zu einem gesteigerten Interesse an Gewichtsabnahme. Darüber hinaus können unangenehme Bemerkungen über das körperliche Erscheinungsbild von Familie, Freunden oder Altersgenossen sowie schwierige Situationen und chronischer Stress zur Entwicklung von Anorexie führen, einer chronischen Erkrankung, deren Behandlung langwierig ist und nicht immer zu positiven Ergebnissen führt. Leider gibt es nie eine Garantie dafür, dass eine Person, die an Anorexie leidet, vollständig genesen ist, da Rückfälle der Krankheit häufig sind und sich der psychische Zustand einer Person mit Anorexie erheblich von dem einer gesunden Person unterscheidet, was manchmal bedeutende Veränderungen im Verhalten des Patienten und große Anstrengungen und Bereitschaft zur Veränderung erfordert.
Anorexie
Anorexia nervosa ist also nicht nur ein häufiges medizinisches und soziales Problem, wie es allgemein angenommen wird. Es wird geschätzt, dass die Faktoren, die ihr Entwicklung beeinflussen, psychologisch begründet sind, aber auch einen ziemlich wichtigen Einfluss auf den Trend haben, der von den Medien beliebt wird, und zwar kolokalisch schlanke Knochenhaut. Was interessant ist, betrifft nicht nur Frauen, wie man es allmählich glaubt, sondern auch Männer. Es ist geschätzte, dass in Polen ein Risiko für die Entwicklung auch besteht.
Atypische Anorexie-Form: Psychogene Essstörung ohne klassische Angstsymptomatik
Innerhalb des Spektrums der Essstörungen lässt sich eine spezifische Ausprägung der Anorexie identifizieren, die als psychogene Essstörung bezeichnet wird und trotz gewisser Parallelen zum klassischen Krankheitsbild die zentralen diagnostischen Merkmale – insbesondere die pathologische Angst vor Gewichtszunahme sowie menstruelle Dysfunktionen – nicht aufweist. Betroffene Personen sind sich zwar ihrer schlanken Körperstatur vollumfänglich bewusst, vermögen jedoch nicht, die selbstauferlegten restriktiven Ernährungsgewohnheiten zu durchbrechen, was zu einer anhaltenden Gewichtsabnahme führt. Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Störung ist ihre deutlich höhere Prävalenz bei Männern im Vergleich zu Frauen, was eine Umkehrung der üblichen epidemiologischen Tendenz darstellt. Bei beiden Geschlechtern kommt es zwar zu einer Reduktion des Körpergewichts, doch die zugrundeliegenden Motive und angestrebten Ergebnisse divergieren signifikant: Bei Jungen und jungen Männern steht das Erreichen einer sogenannten "männlichen Silhouette" im Vordergrund – gekennzeichnet durch eine schmale Taille, breite Schultern und reduzierte Hüften –, während Mädchen primär auf die Erlangung extrem niedriger Körpermasseindizes ohne Rücksicht auf gesundheitliche Konsequenzen abzielen. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass diese atypische Form der Anorexie vor allem präpubertäre Jungen (14–15 Jahre) sowie junge erwachsene Männer (18–19 Jahre) betrifft, wobei insbesondere Angehörige sexueller Minderheiten, vor allem homosexuelle Männer, ein erhöhtes Risiko aufweisen. Im Kontext der männlichen Population sind zudem häufig komorbide Störungen zu beobachten, wie etwa die Bigorexie (auch als "Adonis-Komplex" bekannt), die sich durch zwanghaftes Streben nach perfekter Muskulatur durch exzessive körperliche Aktivität äußert, oder die Orthorexie – eine obsessive Fixierung auf vermeintlich "gesunde" Ernährung, die zur Ausschließung ganzer Lebensmittelgruppen führt, welche subjektiv als schädlich eingestuft werden.
Anorexia nervosa mit bulimischen Zügen – eine duale Essstörungskonstellation
Die bulimische Anorexie repräsentiert eine seltene, jedoch klinisch bedeutsame Unterform der Essstörungen, bei der sich Merkmale der Anorexia nervosa mit denen der Bulimia nervosa überschneiden. Betroffene durchlaufen wiederkehrende Phasen extremer Kalorienrestriktion, gefolgt von Episoden unkontrollierter Heißhungerattacken, während derer große Mengen an Nahrung in kurzer Zeit konsumiert werden – oft begleitet von einem Gefühl des Kontrollverlusts. Diese Essanfälle münden regelmäßig in selbstinduziertes Erbrechen, den Missbrauch von Abführmitteln, exzessive sportliche Betätigung oder andere kompensatorische Verhaltensweisen. Einige Forschungshypothesen deuten darauf hin, dass dieses Muster eine physiologische Gegenreaktion auf anhaltende Mangelernährung darstellen könnte, doch die genauen Ursachen sind bisher nicht vollständig geklärt. Die Störung manifestiert sich vornehmlich bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen in kritischen Entwicklungsphasen (insbesondere zwischen dem 12. und 15. sowie dem 18. und 21. Lebensjahr), was möglicherweise mit hormonellen Umstellungen, gesellschaftlichem Schlankheitsdruck sowie psychischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Akzeptanz körperlicher Reifungsprozesse – einschließlich der Angst vor dem Erwachsenwerden und den damit verbundenen Pflichten – zusammenhängt.
Folgen von Anorexia
Es ist zu beachten, dass sehr häufig bei Mädchen eine Menstruationsunterbrechung auftritt, und bei beiden Geschlechtern eine Unfruchtbarkeit und gleichzeitig eine Vernichtung des Reproduktionssystems. Leider treten Herzstörungen, Schläfrigkeit, Epilepsie und gleichzeitige Bauchschmerzen auf, eine geschwächte Behauptung der Bewegung und Temperatur sowie Depression auf.