Skip to main content
Blog

Pflanzen zur Unterstützung der Prostatagesundheit

Lena Bauer

Lena Bauer

2026-03-21
5 Min. Lesezeit
Pflanzen zur Unterstützung der Prostatagesundheit
39 Aufrufe
Die Prostatavergrößerung ist ein gesundheitliches Problem, das Männer insbesondere nach dem 50. Lebensjahr berücksichtigen sollten. Im Verlauf der Jahrhunderte wurden unterschiedliche pflanzliche Mittel verwendet, die die Behandlung unterstützten und die mit der Prostatavergrößerung verbundenen Symptome, insbesondere bei milden Formen, linderten.

Kleinblütiges Weidenröschen – eine Heilpflanze mit vielfältigen Anwendungen

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bedeutung zweier heimischer Heilpflanzen – des kleinblütigen Weidenröschens und der kleinblütigen Weidenröschen – zugenommen, insbesondere in der klösterlichen Heilkunde, darunter auch durch die Brüder der Bonifraters, zur Behandlung von leichten Prostatavergrößerungen. Das kleinblütige Weidenröschen ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 60 cm hoch wird und in ganz Polen vorkommt, besonders in Flussauen, an Seen, Teichen und Entwässerungsgräben. Ihr krautreiches, chemisch wertvolles Blattwerk dient als Grundlage für Extrakte in der Naturheilkunde. Herba Epilobii wird therapeutisch eingesetzt. Präparate aus beiden Pflanzenarten wirken antibakteriell, entzündungshemmend, krampflösend und schmerzlindernd, fördern die Heilung von Epithelgewebe und hemmen die Vergrößerung der Prostata. Besonders Männern mit Prostatavergrößerung, Harnsteinen und Harnwegsinfekten wird diese Heilpflanze empfohlen. In Kräuterapotheken sind getrocknete Blätter des kleinblütigen Weidenröschens sowie Nahrungsergänzungsmittel mit ihrem Extrakt erhältlich.

Brennnesselwurzel - ein natürlicher Verbündeter bei Prostatabeschwerden

Obwohl die Brennnessel oft als lästiges Unkraut abgetan wird, wird sie seit jeher wegen ihrer wertvollen Heilkräfte geschätzt. Die Urtica dioica, auch Große Brennnessel genannt, galt bei Hippokrates als besonders wirksame Pflanze zur Blutreinigung. Sie stärkt den Körper, erhöht die Widerstandskraft, beugt vorzeitigem Altern vor und verhindert Gallenstau. Bei der Behandlung von Prostataproblemen kommt jedoch nicht das Blatt, sondern die Wurzel (Urticae radix) zum Einsatz. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die langfristige Anwendung von Extrakten aus der Brennnesselwurzel das Wachstum der Prostata hemmt. Diese Therapie ist nebenwirkungsfrei und kann in jedem Stadium der Erkrankung angewendet werden. Empfohlen wird eine Tagesdosis von 4–6 g Wurzelmaterial oder eine äquivalente Menge an Extrakt. Wichtig: Für medizinische Zwecke sollten nur im Herbst oder Frühjahr geerntete Wurzeln verwendet werden!

Gemeine Goldrute

Unter den Heilpflanzen, die bei Harnwegsbeschwerden empfohlen werden, sticht die Gewöhnliche Goldrute, umgangssprachlich "Goldrute" genannt, besonders hervor. Ihre markanten gelben Blütenstände, die in Körbchen angeordnet sind, sind weit verbreitet und prägen das Spätsommerbild. Das Aussehen dieser Pflanze variiert je nach Standortbedingungen – in Gebirgsregionen bildet sie niedrige Formen, während sie in Tieflandgebieten größer wächst. Das Kraut der Goldrute ist reich an Flavonoiden, biologisch aktiven Verbindungen. Die Pflanze wirkt harntreibend aufgrund des Phenol-Diglykosids Leucocarpidin, das zusätzlich analgetisch und entzündungshemmend wirkt. Eine weitere Art, die Kanadische Goldrute, ursprünglich als Zierpflanze eingeführt, hat sich invasiv verbreitet und verdrängt die Gewöhnliche Goldrute. Als Heilmittel dient das Kraut der Goldrute, das harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend wirkt. Tee aus dieser Pflanze wird bei Neigung zu Harnsteinen, Harnwegsinfekten und Prostatavergrößerung empfohlen. Die Zubereitung erfolgt im Verhältnis 1 Esslöffel Kraut auf eine Tasse kochendes Wasser, wobei das im Herbst blühende Kraut verwendet wird. Entscheidend ist, dass pflanzliche Diuretika eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr erfordern.

Die gezackte Sabal-Palme

Die gezackte Sabal-Palme, auch als Sägepalme bekannt, ist eine niedrige Palmenart mit fächerförmigen, graugrünen Blättern. Sie ist in den südlichen Regionen Nordamerikas heimisch, wo sie dichte Bestände bildet. Aus ihren Früchten wird ein Öl gewonnen, das reich an Fettsäuren und pflanzlichen Sterolen, darunter Beta-Sitosterol, ist. Studien haben gezeigt, dass die Lipid-Sterol-Fraktion der Früchte die Bindung von Dihydrotestosteron an Androgenrezeptoren hemmt und so die Umwandlung von Testosteron in DHT und Östrogen verhindert. Diese Wirkung wird den Phytosterolen zugeschrieben und macht die Früchte der Sägepalme sowie andere sterolreiche Rohstoffe zu einem beliebten Mittel bei der Behandlung von gutartiger Prostatavergrößerung. Der komplexe Lipid-Sterol-Komplex aus den Früchten der Sägepalme ist ein wirksames Medikament zur Behandlung von Prostatitis, Prostatavergrößerung und damit verbundenen Harnwegsstörungen. Hierfür werden Extrakte aus den Samen der Sägepalme verwendet, die eine deutliche entzündungshemmende Wirkung zeigen, wie klinische Studien bestätigen. Empfohlen wird die tägliche Einnahme von 1-2 g Früchten oder 320 mg lipophilem Extrakt. Trotz der Einführung vieler synthetischer urologischer Medikamente bleibt das Interesse an natürlichen Mitteln wie der Sägepalme ungebrochen.
Lena Bauer

Lena Bauer

Profil ansehen

Scanne diesen QR-Code, um schnell auf diese Seite auf deinem Mobilgerät zuzugreifen.

QR Code