Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren – Quellen und Mangelgefahr
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Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien sind in geringen Mengen sowohl im menschlichen Körper als auch in Lebensmitteln vorhanden. Trotzdem sind sie für die ordnungsgemäße Funktion des Körpers unerlässlich und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Mangel oder Überfluss von irgendeinem dieser Stoffe kann zu gesundheitlichen Störungen führen.[1] Das Gleiche gilt für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die oft als Vitamin F bezeichnet werden. Betrachten wir ihre Quellen und das Risiko eines Mangels.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren vom Typ Omega-3 und Omega-6
Vitamin F umfasst A-Linolsäure (ALA) und Linolsäure (LA), die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vom Typ Omega-3 und Omega-6 sind. Diese Fettsäuren sind für eine ordnungsgemäße Funktion des menschlichen Körpers unerlässlich, jedoch können sie vom Menschen nicht selbst synthetisiert werden, da ihm bestimmte Enzyme für ihre Produktion fehlen.[2] Beide Fettsäuren treten im menschlichen Körper auf der Grundlage von kompetitivem Antagonismus auf, was bedeutet, dass ihre Metaboliten sich gegen die Agensäuren ausdrücken. Metaboliten der Linolsäure haben eine proinflammatorische Wirkung, während Metaboliten der A-Linolsäure antinflammatorisch wirken und die Thrombozytenaggregation hemmen.[3]
Ungesättigte Fettsäuren - Vorkommen
Gemäß den Empfehlungen der International Society for the Study of Fatty Acids and Lipids sollte die tägliche Energiezufuhr durch den Verzehr von Linolsäure 2% betragen, während für α-Linolensäure 0,7% betragen sollte [4]. Ein großer Teil an Linolsäure findet sich in Pflanzenprodukten wie Speiseölen: Sonnenblumenöl, Sojaöl, Rapsöl und Rote-Beete-Öl. Auf der anderen Seite ist α-Linolensäure in Chloroplastenmembranen von Pflanzen weit verbreitet und kommt auch in Samen in geringeren Mengen vor. Grünes Blattgemüse enthält α-Linolensäure in Mengen von 40-60% der Gesamtmenge an Fettsäuren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Fettgehalt in diesen Pflanzen sehr gering ist, daher haben sie keine wesentliche Bedeutung als Quelle von Vitamin F [5].
Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Vitamin F)
Auf der Grundlage klinischer Studien an Erwachsenen und Kindern sowie Tierversuchen wurde festgestellt, dass eine unzureichende Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu: Hemmung der Entwicklung von Hautveränderungen (z.B. trockener, schuppiger und trüber Haut), Mangel an Blutplättchen, Verringerung der Speichelproduktion, Erhöhung der Flüssigkeitsaufnahme, Überwachung der physiologischen Funktionen des Herzens, der Leber, der Nieren und anderer Organe und Gewebe, Erhöhung des Blutdrucks, Verminderung der Fruchtbarkeit, Abnahme der Immunität und Erhöhung der Anfälligkeit für Infektionen führen kann.. Es ist auch wichtig zu beachten, dass nicht nur ein Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung ungesund ist, sondern auch eine übermäßige Aufnahme dieser Säuren negative Auswirkungen auf den Körper haben kann.. Vitamin F, auch bekannt als α-Linolensäure und Linolsäure, ist ein wesentlicher Nährstoff.. Es kann in Pflanzenölen, Samen und grünen Blättern gefunden werden.. Mangel an diesen Fettsäuren kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.