N-Acetylcystein – ein oft übersehener, jedoch biologisch vielseitig wirksamer Nahrungsergänzungsstoff von hohem Nutzen
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Dieser Beitrag bildet den dritten, umfangreichsten Teil einer Artikelserie, in dem die Wirkmechanismen, potenziellen klinischen Vorteile sowie der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand zu N-Acetylcystein detailliert erörtert werden – einer Verbindung mit nachgewiesener Bedeutung für eine Vielzahl metabolischer und protektiver Prozesse im menschlichen Organismus.
N-Acetylcysteine
N-Acetylcysteine (NAC) ist eine organische Verbindung, die eine N-acetyl-Derivative von Cysteine einer endogenen Schwefel-Aminosäure ist, die natürlich in unserem Körper und in Nahrungsproteinen vorkommt. Es ist an der Synthese von Proteinen, Enzymen, Kofaktoren beteiligt, besteht aus strukturellen Proteinen. L-Cysteine ist in Kombination mit Glutamin und Glycine für den Glutathionsyntheseprozess notwendig (GSH) eines der wichtigsten Antioxidantien unseres Körpers.
NAC Eigenschaften
In der Medizin wird N-Acetylcysteine überwiegend als starke antioxidative Wirkung bei oder nach Überdosierung von Paracetamol verwendet. NAC hat die Fähigkeit, die inhaltsfähigen Verbindungen in Schleimpolypeptiden zu inaktivieren, NAC reduziert seine Flexibilität, verbessert die Aktivität der Atemzelle und erleichtert die Entfernung von Überflüssigkeiten aus den Atemwegen.
NAC Gegenangaben
NAC ist ein wirksames und häufig angewandtes mucolitarisches Mittel, aber aufgrund seiner starken Ablösungseffekte kann es zu Schmerzen in der Immunität und zur Verschärfung der Asthma-Symptome führen und sollte daher schrittweise angewendet werden.