Skip to main content
Blog

Melatonin - der Schutzpatron des Schlafes

David Janitzek

David Janitzek

2026-03-19
4 Min. Lesezeit
Melatonin - der Schutzpatron des Schlafes
52 Aufrufe
Schlaf ist ein sich wiederholendes Phänomen, das während des Tages auftritt und verschwindet. Während dieser Zeit kommt es zu einer Reduzierung des Bewusstseins und es entsteht Bewegungslosigkeit, was unserem Körper ermöglicht, sich zu beruhigen und sich nach einem Tag voller körperlicher und geistiger Aktivitäten entsprechend zu regenerieren. Dieser Vorgang ist durch eine Substanz namens Melatonin möglich. In diesem Artikel findest du grundlegende Informationen über dieses Hormon.

"Was genau ist Melatonin?"

Melatonin ist eigentlich eine chemische Verbindung, die von Tryptophan abgeleitet ist, einem Proteinbestandteil aus der Gruppe der exogenen Aminosäuren. Es handelt sich tatsächlich um ein Hormon, das im Hypothalamus produziert wird, genauer gesagt in seinen Zellen, die Pinealocyten genannt werden. Trotz seines endogenen Charakters kann es in kleinen Mengen in bestimmten Lebensmitteln wie Kardamon, Koriander, Knoblauch, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Kirschen gefunden werden.

Wirkung von Melatonin

Die Herstellung dieses Verbindung wird durch Sonnenlicht gehemmt. Melatonin ist insbesondere für Menschen empfehlenswert, die in Schichten arbeiten und ihre Freizeit zur Regeneration des Körpers nutzen möchten. Die grundlegende Rolle dieses Verbindung ist die Regulierung der biologischen Uhr (Koordination des täglichen Rhythmus des Körpers). Die Ursachen für schlechte Schlafqualität können nicht nur gesundheitliche Probleme sein, sondern auch der schnelle Alterungsprozess des Körpers. Melatonin kann auch bei Störungen eingesetzt werden, die mit schnellen Zeitverschiebungen (Jetlag-Syndrom) zusammenhängen. Melatonin hat jedoch nicht nur die Aufgabe, den Schlaf zu regulieren. Es ist auch ein starkes Antioxidans. Studien haben gezeigt, dass die antioxidative Wirkung von Melatonin doppelt so hoch ist wie die von Vitamin E und fünfmal höher als die von Glutathion. Melatonin ist sowohl fett- als auch wasserlöslich. Weitere Vorteile von Melatonin sind: – die Information über den psychischen Zustand (Wissenschaftler haben bestätigt, dass das Niveau dieser Substanz bei Depressionen, niedrigem Stimmung und psychischen Erkrankungen niedrig ist); – neuroprotektive Wirkung; – positive Auswirkungen auf Seh- und Hörvermögen; – Linderung der Symptome des prämenstruellen Syndroms und der Menopause; – Verbesserung des Lipidprofils des Körpers durch Senkung des Triglyceridspiegels.

Melatonin-Dosierung

Zur Verbesserung der Schlafqualität wird eine Dosierung von 0,5 bis 5 mg Melatonin empfohlen. Die Supplementation sollte mit der geringsten Menge beginnen und bei ausbleibender Wirkung gesteigert werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Medikament 30 Minuten vor dem Schlafengehen eingenommen werden sollte, um eine gute Erholung zu gewährleisten. Zu den grundlegenden Kontraindikationen für die Verwendung von Melatonin gehören Allergien und Überempfindlichkeiten gegen diese Verbindung, Schwangerschaft, Lebererkrankungen sowie Alkoholvergiftung.

Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen

Trotz der hohen Wirksamkeit des Medikaments besteht das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen. Es sollte betont werden, dass obwohl die Anzahl der Personen, die solche Erfahrungen melden, gering ist, Melatonin sie wie jedes andere Nahrungsergänzungsmittel auslösen kann. Zu den am häufigsten beobachteten Symptomen gehören: – Kopfschmerzen und Schwindel; – allergische Reaktionen; – Schlafstörungen in Form von Albträumen; – psychische Symptome wie Desorientierung, Verwirrung oder Gedankenkarussell.

Meinungsäußerungen des Europäischen Parlaments und des Rates

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich der Zustand der fettleibigen Ratten verbessert hat, nachdem sie regelmäßig Melatonin verabreicht haben (die Tiere hatten keine Herz-Krankheit und hatten keine Stoffwechselprobleme). In einer Studie aus dem Jahr 2008 konnten wir eine Reihe anderer Krankheitsgruppen identifizieren, in denen Melatonin-Supplementierung angewendet werden kann. Ein Forscher von der medizinischen Fakultät der Universität Łódź zeigt, dass die Zustände der fettleibigen Ratten sich verbessert haben, wenn sie regelmäßige Dosen von Melatonin einnehmen (die Tiere hatten keine Herzkrankheiten und hatten kein Stoffwechselproblem).
David Janitzek

David Janitzek

Profil ansehen

Scanne diesen QR-Code, um schnell auf diese Seite auf deinem Mobilgerät zuzugreifen.

QR Code