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Mangel an körperlicher Aktivität ist nicht die alleinige Ursache für Winterfett!

Tim Klein

Tim Klein

2026-03-16
1 Min. Lesezeit
Mangel an körperlicher Aktivität ist nicht die alleinige Ursache für Winterfett!
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Die Erzeugnisse des Knochenskeletts

Winterliche Fettansammlung und Vitamin-D-Defizit: zugrundeliegende Mechanismen sowie begünstigende Faktoren

Cholecalciferol, allgemein als Vitamin D bekannt, kommt natürlicherweise in fettreichen Meeresfischen, Eiern sowie bestimmten Milchprodukten vor. Bis zu 90 Prozent des täglichen Bedarfs an diesem Vitalstoff kann der menschliche Organismus durch die kutane Biosynthese decken, die unter dem Einfluss von UVB-Strahlung stattfindet. In den Wintermonaten jedoch wird die Haut aufgrund der begrenzten Sonneneinstrahlung nur selten den für die endogene Cholecalciferol-Produktion erforderlichen Strahlen ausgesetzt. Epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass ein unzureichender Spiegel an 25-Hydroxycholecalciferol – der aktiven Form von Vitamin D – mit einer verstärkten Ansammlung von Fettgewebe, insbesondere viszeralem Fett, korrelieren kann. Personen mit einem Mangel an diesem Vitamin weisen statistisch gesehen einen höheren Body-Mass-Index sowie einen erhöhten Körperfettanteil auf. Reicht jedoch allein die Supplementierung von Vitamin D aus, um einer Gewichtszunahme in der Winterzeit vorzubeugen? Fachleute betonen, dass das Problem multikausal ist: Neben dem Cholecalciferol-Mangel spielen auch Veränderungen in der Ernährung (insbesondere der übermäßige Konsum kalorienreicher, zuckerhaltiger Snacks als Kompensation für gedrückte Stimmung), Störungen des zirkadianen Rhythmus aufgrund verkürzter Tageslichtphasen sowie eine gesteigerte Melatoninproduktion, die zusätzlich den Appetit anregt, eine entscheidende Rolle.

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