Magenentzündung mit Geschwüren - Symptome, wirksame Behandlung und geeignete Ernährung
50
Aufrufe
Magenulkuskrankheit betrifft immer öfter jüngere Generationen. Sie wird mit anhaltendem Stress in Verbindung gebracht, aber auch Personen mit ruhigem Lebensstil können von dieser Erkrankung betroffen sein. Bei Auftreten beunruhigender Symptome sollte man einen Arzt konsultieren, da unbehandelte Wunden zu ernsthaften Folgen führen können.
Magenschleimhautentzündung – Symptome und Anzeichen
Eine Magenschleimhautentzündung ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Schädigung der Magenschleimhaut kommt, begleitet von Entzündungsprozessen und Gewebsnekrosen, die bis in die Muskelschicht reichen. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig. Der Hauptverursacher ist das Bakterium Helicobacter pylori. Ein weiterer bedeutender Faktor ist die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Weitere Risikofaktoren sind: übermäßige Magensäureproduktion, Pepsin-Aktivität, Rauchen, Alkoholkonsum, chronischer Stress sowie genetische Veranlagung. Besorgniserregende Symptome umfassen: Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken und das linke Oberbauch ausstrahlen, verstärkt nach dem Essen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung, Gewichtsverlust, Blähungen, Anämie durch okkultes Blut im Stuhl oder teerartigen Stuhl, sowie blutiges Erbrechen. Bei der körperlichen Untersuchung zeigt sich eine Druckschmerzhaftigkeit im Oberbauch.
Therapie von Magengeschwüren
Um die Ursachen von Magenbeschwerden zu ermitteln, werden neben dem klinischen Gespräch mit dem Patienten ein H. pylori-Test, eine Endoskopie (Gastroskopie), eine Röntgenuntersuchung des oberen Verdauungstraktes sowie eine Stuhlblutanalyse durchgeführt. Bei Magenbeschwerden sollten Fette wie Schmalz oder tierische Fette gemieden werden. Je nach Ursache der Beschwerden werden passende Therapien angewendet. Bei einer Infektion mit Helicobacter pylori werden zwei geeignete Antibiotika über einen Zeitraum von einer Woche verabreicht. Gleichzeitig werden Protonenpumpenhemmer, die die Produktion von Salzsäure reduzieren, gegeben. In den meisten Fällen zeigt die medikamentöse Therapie Wirkung, sodass ein operativer Eingriff nicht erforderlich ist. Entscheidend ist, dass die Behandlung vollständig abgeschlossen wird, um H. pylori vollständig zu eliminieren. Zudem werden Medikamente empfohlen, die die Magenschleimhaut schützen. Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Magenbeschwerden.
Magengeschwüre - Ernährungsempfehlungen
Es ist entscheidend, Lebensmittel zu meiden, die die Symptome von Magengeschwüren verschlimmern, wie scharfe und fettige Speisen. Die Ernährung sollte leicht verdaulich sein und den Ballaststoffgehalt begrenzen. Bevorzugt werden sollten gekochte, gebackene oder gedünstete Gerichte mit einer geringen Menge an milden Gewürzen (Kräutern). Es sollte auf zugesetzte Fette und Zucker in den Speisen verzichtet werden. Wichtig ist der Verzehr von leicht verdaulichem Weizenbrot. Roggen- und Vollkornbrot, grobe Getreide, frittierte und fettige Speisen sowie Hülsenfrüchte und Kohl sollten vermieden werden. Sahne und scharfe Gewürze sollten nicht konsumiert werden. Bei der Geschwürerkrankung sollten auch Sahne, fette Kuchen und Süßigkeiten sowie Stimulanzien wie starker Kaffee, Tee und Alkohol gemieden werden. Kohlensäurehaltige Getränke sollten ebenfalls vermieden werden. Früher war Milch die Grundlage der Diät bei Geschwüren, doch es zeigt sich, dass sie die Produktion von Salzsäure erhöht, was bei der Behandlung von Geschwüren nicht empfehlenswert ist, insbesondere wenn die Milch fettreich ist.