Laghupanchamula: Eine kritische Bewertung der therapeutischen Eigenschaften einer historischen Wurzelmischung aus fünf Pflanzen im Licht moderner Phytotherapie
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Ayurveda repräsentiert ein uraltes medizinisches System indischer Herkunft, dessen grundlegende Prinzipien auf einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis basieren, das Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Sein primäres Anliegen besteht darin, natürliche Ansätze zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität zu erkunden und anzuwenden – sowohl auf physischer als auch auf mentaler Ebene – durch pflanzliche Präparate, Ernährungsumstellungen und spirituelle Praktiken.
Laghupanchamula Schmerzmittel
Kantakari, Brihati, Shalaparni, Prinshniparni und Gokshura klingen vielleicht wie ein geheimnisvoller Zauber, aber sie sind Pflanzen, die in der Medizin der Ayurveda als Heilmittel zusammengesetzt werden. Sie wurden vor einigen Tausend Jahren in der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen verwendet. Überraschend, die aktuellen Untersuchungen bestätigen ihre wirksame Wirkung m.a. in den entzündlichen Zuständen. Es ist erstaunlich, dass nur aufgrund der Beobachtungen von Natur, mit nur natürlichen, allgemein verfügbaren Mitteln, es den Menschen gelungen ist, eine Lösung gegen Schmerz zu finden, die die Krankheit beeinträchtigt.
Laghupanchamula hat eine entzündungshemmende Wirkung
In einem Rattenstudium wurde Formalin oder Karagen in eine Schwellungsinjektion injiziert, die die anti-inflammatorische Wirkung einer Test-Wurzel-Mischung von fünf Kräutern erwies. Die Extrakte zeigten bereits eine Stunde nach der Injektion eine Anti-Entzündung Wirkung, die bis zu 24 Stunden dauerte. Wahrscheinlich ähnelt ihre Wirkung dem Wirken von weit verbreiteten Medikamenten wie Diklofenak. Ein interessantes Problem ist jedoch, dass die Anti-Inflammationswirkung einer Pflanze namens Withania eine gute Wirkung hat.