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Krankheiten, die die Fettreduktion erschweren

Julia Wójcik

Julia Wójcik

2026-03-18
4 Min. Lesezeit
Krankheiten, die die Fettreduktion erschweren
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Der Prozess des Abbaus von Fettgewebe ist langwierig und komplex. Für eine korrekte Funktionsweise ist eine Diät mit negativem Kalorienüberschuss und körperliche Aktivität erforderlich, die das Energiedefizit verstärken und den Muskelaufbau beeinflussen. Kann Abnehmen trotz Diät und Bewegung immer noch schwierig sein? Gibt es Krankheiten, die die Fettreduktion erschweren können?

Störungen der Schilddrüsenfunktion

Zu den häufigsten Störungen der Schilddrüsenfunktion gehören Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion sowie die Hashimoto-Krankheit (Autoimmunthyreoiditis). Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenüberfunktion treten bei Frauen deutlich häufiger auf als bei Männern. Frauen nach dem 45. Lebensjahr (Menopause) sind besonders anfällig für Schilddrüsenfunktionsstörungen aufgrund von hormonellen Veränderungen, die in diesem Alter auftreten. Das Fehlen von Gewichtsverlusteffekten trotz einer Diät mit negativem Kaloriensaldo kann ein Hinweis auf eine Schilddrüsenfunktionsstörung sein. Warum? Die Schilddrüse produziert zwei Hormone: Tetrajodthyronin (thyroxine, T4) und Triiodthyronin (T3), die für die normale Funktion des Körpers unerlässlich sind. Diese Hormone regulieren unter anderem die Funktion des Nervensystems und des Kreislaufsystems sowie den Wasser- und Elektrolythaushalt. Sie beeinflussen auch den Energiestoffwechsel, die Wärmebildung, den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten sowie den Kalzium-Phosphat-Haushalt. Jede Störung der Schilddrüsenfunktion kann die Körperfunktionen verlangsamen, was zu einer Gewichtszunahme führt. Bei Schilddrüsenunterfunktion kommt es zu einer vermehrten Produktion von TSH (einem Hormon, das von der Hirnanhangdrüse produziert wird, das die Schilddrüse zur Produktion und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen anregt) und gleichzeitig zu einer verminderten Produktion von Schilddrüsenhormonen. Zu den Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion gehören unter anderem chronische Müdigkeit, Verstopfung, trockene Haut und Haare, Muskelschwäche, Schmerzen und erhöhte Kälteempfindlichkeit. Wenn Sie diese Symptome bei sich bemerken, suchen Sie sofort einen Facharzt auf.

Hashimoto-Krankheit oder autoimmune Entzündungszustände der Schilddrüse

Hashimoto-Krankheit ist eine Kategorie von Erkrankungen, die ein autoimmunologisches Fundament haben. In den meisten Fällen betrifft sie Personen im Alter von 30 bis 50 Jahren. Diese Krankheit ist die Hauptursache für die Entwicklung von Schilddrüsenunterfunktion. Schilddrüsenunterfunktion ist in den meisten Fällen mit Übergewicht und Fettleibigkeit verbunden. Es ist wichtig zu betonen, dass die Hashimoto-Krankheit selbst keine Symptome verursacht. Der fortschreitende Abbau der Schilddrüse führt jedoch schließlich zu ihrer Unterfunktion. Aufgrund der Tatsache, dass die Hashimoto-Krankheit als autoimmune Krankheit eingestuft wird, kann ihr Auftreten mit einem erhöhten Risiko für andere Krankheiten verbunden sein, wie zum Beispiel Diabetes Typ 1, rheumatoider Arthritis, multipler Sklerose oder Zöliakie. Nach der Diagnose ist es wichtig, Veränderungen im Lebensstil vorzunehmen, einschließlich des Vermeidens von Stress, ausreichend Schlaf, regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung mit entzündungshemmender Wirkung (z.B. mediterrane Diät).

Das Polyzystische Ovarialsyndrom, auch bekannt als PCOS, ist eine Erkrankung, die vorwiegend Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter betrifft.

PCOS ist häufig mit Adipositas verbunden, die eines der ersten Symptome ist, die Frauen dazu veranlassen, Untersuchungen durchzuführen. Überdies ist PCOS durch unregelmäßige Perioden (oder deren vollständige Abwesenheit), Hyperandrogenismus und das Vorhandensein von Zysten in den Eierstöcken gekennzeichnet, die mittels Ultraschall festgestellt werden.

Insulinunempfindlichkeit

Insulinunempfindlichkeit ist eine Krankheit, die zu einer Gruppe von Stoffwechselstörungen gehört. Der Insulinspiegel im Blut ist normal oder erhöht, aber die Gewebe werden zunehmend weniger empfindlich. Die Bauchspeicheldrüse produziert weiterhin eine bestimmte Menge Insulin, aber die Empfindlichkeit des Gewebes gegenüber Insulin nimmt ab. Das Funktionieren von Insulin (Regulierung des Blutzuckerspiegels) wird gestört. Es ist wichtig zu betonen, dass Fettleibigkeit nicht durch Insulinunempfindlichkeit, sondern durch übermäßiges Fettgewebe verursacht wird, obwohl es auch sehr häufig genetisch bedingt ist. Insulinunempfindlichkeit kann zu anhaltender Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Energieverlust, insbesondere nach dem Essen, und Heißhungerattacken führen. Um eine Diagnose zu erhalten, muss ein Stoffwechseltest durchgeführt werden.

Zusammenfassung

Nicht immer müssen unzureichende Gewichtsabnahme-Ergebnisse auf Fehler bei der Ernährung oder Ausbildung zurückzuführen sein. In bestimmten Fällen können Krankheiten den Mangel an Ergebnissen beeinflussen und sogar zu einer Gewichtszunahme führen. Eine ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität haben positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Selbst im Fall einer Krankheit ist es sinnvoll, den Rat eines Arztes und eines Ernährungsberaters einzuholen, um einen geeigneten Aktionsplan für die Fettreduktion zu bestimmen.
Julia Wójcik

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