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Kontroversen um Milch

Tomasz Jankowski

Tomasz Jankowski

2026-03-25
3 Min. Lesezeit
Kontroversen um Milch
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Milch war schon immer ein fester Bestandteil der Ernährung der meisten Menschen und wurde als Gesundheitsquelle angesehen. Aber immer häufiger hört man widersprüchliche Stimmen, die das Gegenteil behaupten. Konsumenten werden mit widersprüchlichen Informationen konfrontiert: Einerseits, dass Milch das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen kann, andererseits, dass sie die Entwicklung von Eierstock- und Prostatakrebs fördern kann.

Milch: Was ist sie wirklich?

Laut den Empfehlungen des Instituts für Ernährung und Ernährung sollten Erwachsene täglich 2 Gläser Milch oder Milchprodukte konsumieren, während Kinder und Jugendliche 3-4 Portionen täglich einnehmen sollten. Milch ist eine reiche Quelle an Nährstoffen wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink und Phosphor. Sie hat einen hohen Nährwert und enthält Vitamine der B-Gruppe wie Vitamin B2 oder B12 sowie Vitamine A und D. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist jedoch geteilter Meinung darüber, ob Milch für den menschlichen Körper vorteilhaft ist. Einige Wissenschaftler glauben, dass Milch nicht bei jedem Menschen gleich wirkt. Wissenschaftliche Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse. Einige Studien zeigen, dass Menschen, die hauptsächlich Milch als Kalziumquelle konsumieren, anfälliger für Knochenbrüche sind. Dies liegt daran, dass ein plötzlicher Anstieg des Kalziumspiegels im Blut nach dem Verzehr von Milch eine Reaktion des Körpers auslöst, die den Überschuss an Kalzium zusammen mit dem Urin ausscheidet. Dies kann, so einige Wissenschaftler, zu Osteoporose und/oder Karies führen. Andere Studien, die von deutschen und schweizerischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden, zeigen, dass bei Menschen, die täglich 4 Gläser Milch konsumieren, Knochenbrüche etwa 70% seltener auftreten als bei Menschen, die keine Milch konsumieren. Dies ist auf den Gehalt an Kalzium und Phosphor zurückzuführen, die vom Körper leicht aufgenommen werden.

Sie zeigt im Allgemeinen eine Empfindlichkeit

Milch gehört zu den häufigsten Allergenen. Unverträglichkeit bezieht sich auf Milchzucker-Laktose. Zur Verdauung wird das Laktase-Enzym benötigt. Symptome der Unverträglichkeit sind unter anderem Blähungen, übermäßige Gasabgabe, Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit. Unverträglichkeit tritt am häufigsten bei Jugendlichen und Erwachsenen auf und kann auch von ethnischer Zugehörigkeit abhängen. Unverträglichkeit betrifft auch Milcheiweiß, insbesondere Kasein. Allergische Reaktionen können zu einer Reihe unerwünschter Symptome führen, die sich auf das Verdauungssystem, die Haut oder das Atmungssystem beziehen. Etwa 20% der Neugeborenen haben Antikörper IgG, die gegen Kuhmilchproteine gerichtet sind. Am häufigsten handelt es sich um Kasein.

Krebs und Milchprodukte

Neueste Studien aus Norwegen haben bestätigt, dass CLA-Linolsäure in Milch besonders wertvoll ist. Ihre Anwesenheit beeinflusst das Wachstum von Krebszellen in der Brust, im Dickdarm, in der Lunge und in der Leber. Es handelt sich jedoch um Tierstudien, und die Arbeit an Menschen ist selten. Es gibt auch Gegner, die Studien vorstellen, die zeigen, dass das Trinken von mehr als 7 Gläsern Milch pro Tag das Wachstum von Eierstock- und Prostatakrebs beeinflussen kann. Die Diskussion über die Wirksamkeit von Milch und seinen Eigenschaften wird sicherlich noch lange dauern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass im Falle einer Unverträglichkeit Milch nicht ausgeschlossen werden sollte, ohne zuvor überzeugende diagnostische Tests durchzuführen. Trotz der Unterschiede in der Qualität von Milch im Vergleich zu vor 50 Jahren bestätigen Studien, dass Milch immer noch eine Quelle vieler Nährstoffe und Vitamine ist.
Tomasz Jankowski

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