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Kollagen in Lebensmitteln. Was enthält Kollagen?

Emilia Szymańska

Emilia Szymańska

2026-03-25
3 Min. Lesezeit
Kollagen in Lebensmitteln. Was enthält Kollagen?
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Wenn wir das Wort „Kollagen“ hören, sind unsere ersten Assoziationen mit Haut und Gelenken verbunden. Aber was ist das genau und wie können wir es unserem Körper zuführen?

Kollagen: Aufbau, Funktionen und Bedeutung für den menschlichen Organismus

Kollagen repräsentiert ein essenzielles Strukturprotein aus der Gruppe der fibrillären Proteine, das als grundlegender Baustein für Zellen und diverse Gewebeformen im menschlichen Körper fungiert. Seine molekulare Architektur basiert auf einer spezifischen Abfolge von Aminosäuren, wobei Glycin mit einem Anteil von etwa dreißig Prozent dominiert, ergänzt durch Alanin, Prolin, Hydroxyprolin sowie Lysin. Der Kollagenstoffwechsel ist durch einen kontinuierlichen Zyklus aus Synthese und Abbau gekennzeichnet, wobei die Biosynthese in einer mehrstufigen biochemischen Kaskade abläuft, initiiert durch das Vorläufermolekül Prokollagen. Die für diese Umwandlung erforderliche enzymatische Aktivität erfordert die Anwesenheit von Kofaktoren, insbesondere eine ausreichende Konzentration von Vitamin C (Ascorbinsäure). Im menschlichen Organismus wurden bisher 29 distinkte Kollagentypen identifiziert, die sich in ihrer funktionellen Rolle, räumlichen Struktur sowie anatomischen Verteilung unterscheiden. Die primäre Klassifikation unterteilt fibrilläre Kollagene (die etwa neunzig Prozent des Gesamtbestands ausmachen) und nicht-fibrilläre Formen. Sein Vorkommen erstreckt sich auf Knochengewebe, Gelenkknorpel, das Band-Sehnen-System, Epidermis und Dermis, die Hornhaut des Auges, den Glaskörper, das Gefäßsystem, Lungenparenchym, die Milz sowie die lobuläre Struktur der Leber. Die biologische Funktion von Kollagen umfasst die Gewährleistung mechanischer Widerstandsfähigkeit der Gewebe gegen Zug- und Druckbelastungen, die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität von Organen, die Interaktion mit zellulären Rezeptoren zur Regulation von Proliferation und Differenzierung sowie die Beteiligung an regenerativen Prozessen, einschließlich der Wundheilung. Praktische Anwendungen finden sich in der Medizin (z. B. bioaktive Wundauflagen, Knochen- und Gefäßimplantate) und Kosmetik (Anti-Aging-Produkte). Natürliche Quellen für Kollagen umfassen tierische Gewebe, einschließlich Fisch und Schwämme [1].

Natürliche Kollagenquellen in der Ernährung – Fakten und Kontroversen

Kollagen, ein Strukturprotein, durchläuft im Verdauungstrakt einen Abbauprozess, bei dem es in Peptide und einzelne Aminosäuren zerlegt wird, bevor eine Resorption stattfinden kann. Es gibt jedoch keine Gewissheit, dass der Körper die durch kollagenreiche Nahrungsmittel aufgenommenen Nährstoffe gezielt für die Synthese von Kollagen in Gelenkknorpel oder Hautgewebe verwendet – diese Verteilung hängt von individuellen Stoffwechselprozessen und den aktuellen physiologischen Erfordernissen ab. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betont in ihren Richtlinien, dass es keine wissenschaftlich belegten Beweise dafür gibt, dass die Einnahme von Kollagenpräparaten oder eine kollagenangereicherte Ernährung direkt zu einer verbesserten Gelenkbeweglichkeit oder einer Verringerung von Schmerzsymptomen führt [2]. Statt sich auf isolierte Nährstoffe zu konzentrieren, empfehlen Fachleute einen ganzheitlichen Ansatz: eine ausgewogene Ernährung mit nachweislich entzündungshemmenden Lebensmitteln (z. B. fettreicher Fisch, Nüsse, Blattgemüse) in Kombination mit regelmäßiger, an die persönlichen Fähigkeiten angepasster körperlicher Aktivität wie zügigem Gehen, Aquagymnastik oder Radfahren, die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Muskel-Skelett-Systems beitragen.

Was ist das für ein Kollagen?

Es ist bisher nicht gezeigt, dass Kollagen eine gewisse gesundheitliche Wirkung auf die Gesundheit hat. Es kann jedoch verwendet werden, um Mahlzeiten zu zubereiten, um unsere Lebensmittel zu vielfältigen. In den Lebensmitteln finden wir nicht immer reines Kollagen, sondern die Substanzen seiner teilweisen Hydrolyse, z. B. Gelatin. Gel ist in der Nahrungsmittelindustrie weit verbreitet, zum Beispiel bei der Herstellung verschiedener Arten von Gelen und Gelen, die auch aus frischen Früchten oder Saft selbst hergestellt werden können.
Emilia Szymańska

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