Kaloriengehalt von Paprika? Paprika im Zusammenhang mit Krebs und Fettleibigkeit
79
Aufrufe
Paprika ist das beliebteste Gemüse bei den Polen. In den Geschäften findet man oft Paprika in Rot, Gelb, Orange und Grün. Außer süßen Paprikas gibt es auch scharfe Sorten, die viel Capsaicin enthalten. Paprika ist ein wahres Vitaminfeuerwerk und sollte in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden.
Nährwertgehalt
Paprika ist ein Produkt mit niedrigem Kaloriengehalt und einem hohen Wasseranteil von 91%. Aufgrund seines hohen Ballaststoffgehalts (2 g/100 g) wird es Personen empfohlen, die sich auf einer Reduktionsdiät oder mit Verdauungsproblemen befinden. Paprika enthält Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Das Gemüse ist eine wahre Schatzkammer an Vitaminen A, E und C sowie Vitaminen der B-Gruppe. Nährstoffgehalt pro 100 g Produkt: - Kalorien: 32 kcal, - Protein: 1,3 g, - Fett: 0,5 g, - Kohlenhydrate: 6,6 g, - Ballaststoffe: 2 g. Makro- und Mikroelemente: - Natrium: 3 mg, - Kalium: 255 mg, - Kalzium: 13 mg, - Phosphor: 31 mg, - Magnesium: 11 mg, - Eisen: 0,6 mg, - Zink: 0,26 mg, - Kupfer: 0,08 mg, - Mangan: 0,1 mg, - Jod: 1 µg. Vitamine: - Vitamin A: 528 µg, - Vitamin E: 2,9 mg, - Thiamin: 0,04 mg, - Riboflavin: 0,12 mg, - Niacin: 1,6 mg, - Vitamin B6: 0,45 mg, - Folate: 52 µg, - Vitamin C: 144 mg.
Vitamin-Explosion in Paprika
Paprika enthält große Mengen an Beta-Carotin, das das Sehorgan beeinflusst. Fettlösliches Vitamin A wirkt sich auch auf die normale Entwicklung des Fötus, das Funktionieren des Immunsystems und den Hautzustand aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, daran zu denken, Paprika immer mit einem Anteil an gesunden Fetten zu essen. Vitamin C stärkt das Immunsystem und unterstützt die Aufnahme von Eisen, was für Menschen mit Anämie von entscheidender Bedeutung sein kann.
Kapsaicin und seine Salze und Ester
In Paprika ist ein scharfgeschmacktes Alkaloid namens Capsaicin enthalten. Diese Substanz ist bekannt für ihre anti-inflammatorischen und analgetischen Eigenschaften. Es kann zur Behandlung von Schmerzen im Zusammenhang mit Arthritis oder diabetischer Neuropathie sowie postoperativen Beschwerden eingesetzt werden. Studien zeigen, dass die Einnahme von Capsaicin das Auftreten von Magengeschwüren verhindern oder bei deren Behandlung helfen kann. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Capsaicin die Wirkung von Sorafenib, einem Medikament zur Behandlung von Leberkrebs, unterstützen kann. Darüber hinaus können Personen, die mindestens fünfmal pro Woche scharfe Paprika verzehren, höhere Werte von HDL-Cholesterin, dem sogenannten guten Cholesterin, aufweisen. Weitere Studien zeigen, dass Capsaicin bei der Behandlung von Diabetes hilfreich sein kann, indem es den Blutzuckerspiegel senkt.
Paprika im Kampf gegen Krebs und Vorbeugung von Fettleibigkeit
Es gibt einige Hinweise darauf, dass die Pectin-Polysaccharide in grünem Paprika eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung von Brustkrebs spielen können. Studien aus dem Jahr 2018 haben ergeben, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aus diesem Gemüse dabei helfen kann, die Blutversorgung des Tumors zu reduzieren. Darüber hinaus wird angenommen, dass Chili-Paprika dazu beitragen kann, ein gesundes Gewicht zu halten und Übergewicht vorzubeugen.
Anwendung von Paprika in der Küche
Rohe Paprika ist ein ausgezeichneter Bestandteil für die Zubereitung von Salaten und gesunden, kalorienarmen Snacks. Um ihren Geschmack zu betonen, wird empfohlen, sie in einem Ofen zu backen oder zu grillen. Aus ihr kann man auch eine Vielzahl von Gerichten zubereiten, wie beispielsweise Suppen, Gulasch oder Balkan-Saucen. Paprika kann auch mit Fleisch oder Getreide gefüllt werden. Vergessen Sie nicht die Gewürze. Auf den Regalen der Geschäfte finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen gemahlenen Paprikasorten - süß, scharf und geräuchert.
Tags
Nährwert Von Gemüse
Gesundheitsvorteile Von Paprika
Lebensmittel Zur Krebsprävention
Capsaicin Und Gesundheit
Kalorienarme Lebensmittel
Ballaststoffreich
Herzgesundheit
Omega-3
Vollwertige Lebensmittel
Insulinempfindlichkeit
Gewichtsmanagement
Darmgesundheit
Verdauungsgesundheit
Stoffwechsel Ankurbeln
Langlebigkeit
Mikronährstoffe
Entzündung
Immunsystem
Ernährung In Der Schwangerschaft
Pränatale Ernährung
Folsäure
Hormongesundheit
Antioxidantien
Insulinresistenz
Zink
Blutzuckerkontrolle
Metabolisches Syndrom