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Ist es wirklich Hunger und starke Heißhungerattacken vor der Periode? Wie man Gelüste vor der Menstruation wirksam kontrolliert

Max Müller

Max Müller

2026-03-22
2 Min. Lesezeit
Ist es wirklich Hunger und starke Heißhungerattacken vor der Periode? Wie man Gelüste vor der Menstruation wirksam kontrolliert
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Die meisten Frauen leiden unter dem prämenstruellen Spannungssyndrom, das sich in verstärktem Ernährungsbedarf und einer gedrückten Stimmung äußert. Dies ist ein natürlicher Prozess, der mit Störungen im Hormonhaushalt, insbesondere bei Serotonin und Östrogenen, zusammenhängt. Als Folge davon kann eine Frau leicht gereizt und tränenreich werden und nach Trost in Süßigkeiten suchen. Diese unangenehmen Symptome können leicht gelindert und vollständig durch den Einsatz geeigneter Ernährungsmittel beseitigt werden.

Gesteigerter Appetit in der prämenstruellen Phase: hormonelle Ursachen und Mechanismen

Ein erhöhter Appetit zählt zu den typischen Anzeichen des prämenstruellen Syndroms (PMS), das sich in der Regel während der Lutealphase des Menstruationszyklus manifestiert. Dieser Zustand ist das Ergebnis ausgeprägter hormoneller Dysbalancen, die eine Reihe psychischer und emotionaler Veränderungen auslösen. Als Folge dieser Prozesse berichten viele Frauen über gesteigerte Reizbarkeit, übermäßige Weinerlichkeit sowie unbegündete Unruhe. Der Grund für diese Symptome liegt in einem deutlichen Anstieg der Östrogenkonzentration, auf den das Nervensystem verzögert reagiert, was sowohl zu vermehrtem Hungergefühl als auch zu Stimmungsschwankungen führt. Zudem trägt ein verminderter Serotoninspiegel – ein Neurotransmitter, der die Stimmung reguliert – zusätzlich zu Heißhungerattacken bei und begünstigt gleichzeitig das Auftreten depressiver Verstimmungen sowie einer erhöhten emotionalen Erregbarkeit.

Gewichtszunahme in der prämenstruellen Phase: hormonelle Ursachen und Mechanismen

In der Phase vor der Menstruation zeigt sich ein deutlich gesteigertes Verlangen nach Lebensmitteln mit hohem Anteil an einfachen Kohlenhydraten, darunter Süßwaren, gezuckerte Erfrischungsgetränke sowie Milchprodukte. Dieses Phänomen lässt sich auf den reduzierten Serotoninspiegel zurückführen – ein Neurotransmitter, der die Stimmungslage reguliert – was zu einem kompensatorischen Konsum zuckerreicher Nahrungsmittel führt, um vorübergehend das Wohlbefinden zu steigern und dysphorische Symptome zu mildern. Studien zufolge erhöht sich in dieser Zeit die durchschnittliche tägliche Kalorienaufnahme von Frauen um etwa 30–40 % im Vergleich zum normalen Bedarf, wobei der Verzehr einfacher Zucker um etwa 25 % ansteigt. Als Folge dieser metabolischen Veränderungen kommt es in der Regel zu einer vorübergehenden Gewichtszunahme von etwa 2–3 Kilogramm, die sowohl auf Flüssigkeitseinlagerungen als auch auf die erhöhte Energiezufuhr zurückzuführen ist.

Wirksame Methoden zur Regulierung des gesteigerten Hungergefühls in der prämenstruellen Phase: Wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen

Ein übermäßiges Hungergefühl vor der Menstruation tritt vornehmlich bei Frauen auf, deren tägliche Ernährungsweise durch Unregelmäßigkeiten und ein Ungleichgewicht essenzieller Nährstoffe geprägt ist. Der zentrale Ansatz zur Bewältigung dieses Problems besteht in der Etablierung einer strukturierten Mahlzeitenroutine — idealerweise vier bis fünf kleinere, nährstoffreiche Portionen in gleichmäßigen Abständen von zwei bis drei Stunden. Dieses Ernährungskonzept fördert die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels, was wiederum Stimmungsschwankungen verringert und Heißhungerattacken vorbeugt. Von entscheidender Bedeutung ist zudem, dass die Ernährung auf hochwertigen Lebensmitteln basiert, die reich an essenziellen Mikro- und Makronährstoffen sind.
Max Müller

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