Ist es möglich, Muskeln erneut zu schulen?
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Langanhaltende Erschöpfung, Energiemangel, fehlende Fortschritte im Training, Schlafstörungen - all diese Symptome können auf Übertraining hinweisen... Doch betreffen diese Symptome nur Spitzensportler? Nicht unbedingt... Übertraining kann sowohl Freizeitsportler als auch Profisportler treffen... Was genau ist Übertraining und welche Konsequenzen kann es haben?
Wie sieht Muskelübertraining aus und was verursacht es?
Übertraining ist das am häufigsten auftretende Phänomen bei professionellen Athleten. Es handelt sich um einen Rückgang der Leistungsfähigkeit eines Athleten, der mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden ist und eine negative Auswirkung auf die Psyche des Athleten hat (verschlechterte Leistungen während des Trainings und mangelnder Fortschritt wirken sich in der Regel negativ auf die Psyche aus). Zu den häufigsten Ursachen für Übertraining gehören:
Symptome von Übertraining
Übertraining ist anfangs sehr schwer zu diagnostizieren. Psychologische, physiologische, immunologische und biochemische Indikatoren können hilfreich sein. Eine genaue Analyse des Körperzustands unter Berücksichtigung dieser vier Faktoren kann dazu beitragen, eine angemessene Diagnose zu stellen. Zu den physiologischen Symptomen des Übertrainings gehören Menstruationszyklusstörungen bei Frauen, häufige Erkrankungen des Funktions- und Geschlechtssystems, Schwerpunkte von Akne, chronische Erschöpfung, Verzögerungen des Schleifsystems und Gehirn- und Gehirnkreislauf-Symptome. Eine genaue Analyse des Körperszustands unter Berücksichtigung dieser vier Faktoren kann dazu beitragen, eine angemessene Diagnose zu stellen.
Negative Folgen von übermäßigem Training
Übermäßiges Training ist mit einer breiten Palette negativer gesundheitlicher Folgen verbunden, sowohl psychologisch als auch physisch: Menstruationszyklusstörungen bei Frauen, verringertes sexuelles Verlangen, Stimmungsschwankungen, Apathie, Depressionen, Angstzustände, Konzentrationsstörungen, mangelnde Konzentration auf eine bestimmte Aufgabe, häufige Krankheiten und Infektionen, insbesondere solche, die die oberen Atemwege betreffen, Herzfunktionsstörungen, Blutdruckschwankungen, chronische Schlaflosigkeit, Nebennierenfunktionsstörungen, Störungen im Zusammenhang mit dem Hungergefühl.
Wie man Übertraining vorbeugt
Um einem Übertraining vorzubeugen, sollten Sie: - Ihre Trainingsstärke individuell anpassen, - sich ausreichend Zeit für die Regeneration nehmen, - die ersten Anzeichen von Müdigkeit nicht unterschätzen und bei Bedarf mehr Zeit für Ruhe einplanen, - regelmäßige Untersuchungen durchführen und bei einem Rückgang der Leistungsfähigkeit und Form Ihren Arzt konsultieren, - Ihrem Körper eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Kalorienmenge zuführen, - für genügend Schlaf und dessen Qualität sorgen, - lernen, mit Stress umzugehen, der mit dem Beginn von Trainings und Wettkämpfen verbunden ist (S. Biesiada, A. M. Dobosiewicz, 2017). Alle Stressfaktoren, wie etwa berufliche Anspannung, persönliche Probleme, Zeitzonen- oder Wohnortwechsel, können das Risiko von Übertraining erhöhen.
Zusammenfassung
Übertrainiertheit ist eine Krankheit, die hauptsächlich Spitzensportler betrifft, aber auch Personen, die Amateursport betreiben, können daran leiden. Die Erkennung eines Zustands der Übertrainiertheit ist nicht einfach, aber eine korrekte Diagnose ist erforderlich, um die richtige Behandlung durchzuführen. Übertrainiertheit und ihren negativen Einfluss auf den Körper kann man vermeiden, indem man ein angemessenes Trainingsprogramm, eine ausgewogene Ernährung und eine angemessene Regeneration einhält. Die einzige wirksame Methode zur Behandlung ist eine Ruhephase von 2 Wochen bis zu 2 Jahren. Wenn Sie beunruhigende Symptome bemerken, sollten Sie mehr Zeit für Erholung aufwenden und einen Arzt konsultieren.