Wie Pornografie evolutionär nicht angepasste Belohnungsmechanismen des Menschen stört
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Die Kernfrage betrifft das grundlegende motivationale System, das im Rahmen dieser Untersuchung als Regulator für Verhaltensweisen fungiert, welche das Überleben und Wohlbefinden des Individuums fördern. Die Aktivierung dieses Systems erfolgt nicht nur bei der Befriedigung grundlegender biologischer Bedürfnisse — wie Nahrungsaufnahme oder sexueller Aktivität — sondern auch bei der Ausübung von Tätigkeiten, die nicht direkt mit Instinkten verbunden sind, jedoch als Quelle der Zufriedenheit wahrgenommen werden. Aus diesem Grund können bestimmte psychoaktive Substanzen durch übermäßige Stimulation des genannten Systems zur Entwicklung von Verhaltens- oder stofflichen Abhängigkeiten führen — ein Thema, das an anderer Stelle vertieft wird.
Unvorbereitet auf Pornografie
Wie kommt es also zu dieser evolutionär alten Struktur von Pornografie? Es ist bemerkenswert, dass das Gehirn keine Unterscheidung zwischen einer echten Beziehung und ihrer vergeblichen Masturbations-Imitation macht. Auf biochemischer Ebene verursachen beide Aktivitäten einen Dopamin-Belohnungssystem, was sicherlich das Verhalten fördert. Bei echten Geschlechtsverkehr wird deutlich mehr Prolaktin ausgegeben, was zu einem längeren Altersgenehmen führt. Dies ist der einzige Unterschied, der die Situation dadurch noch verschlimmert.
Eine Pornographie-Abhängigkeit
Was passiert dann mit dem Belohnungssystem, wenn seine Synapsen seit jungen Jahren von Tag zu Tag mit dem Genusshormon bombardiert werden, und es dauert jahrzehntelange? Wenn man zu viel sagt, passt das hier nicht perfekt. Man empfindet die einzelnen Subtypen der Rezeptoren und macht sie nicht mehr so empfindlich auf die Stimulation. Dieser Mechanismus führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit und Toleranz. Die Stimulationen sind nicht ausreichend, man muss sie immer häufiger geben und sie müssen intensiver sein, um den gleichen Effekt auslösen zu können.
Eine zunehmende Unempfindlichkeit
Für einen jugendlichen Jungen (oder Mädchen), dem Hormon-Kuss und jedes Objekt, genau wie bei Freud, das mit Sex verbunden ist, ist das ein großes Problem. Besonders, wenn man Genuss in Form von sexuellen Anreizen hat, die buchstäblich mit der Hand ausgestreckt werden, und zwar jeden Tag. Was passiert also mit dem jugendlichem Gehirn? Abgesehen von den Problemen der Abhängigkeit ist das wichtigste Aspekt eine zunehmende Anfälligkeit für sexuelle Anregungen. Es ist nicht nötig, (auch wenn dies natürlich getan wurde) zu dem Ergebnis zu kommen, dass, wenn wir unsere gesamten sexuellen Rezeptoren an unseren eigenen Hirn liefern, dann kann der Rezeptor des sexuellen Erlebnisses als ein schnelleres Gehirn behandelt werden, als wenn diese Zähne in einem früheren Zeitalter, wenn sie sich auf die ganze sexuelle Reaktion von einer Frau oder einer jungen Frau auf den Bildschirm konzentrieren, so schnell wie sie sich in der ersten Zeitspanne befindet, kann es sein, dass sie sich nicht so
Anhedonia
Das Problem mit dem Gefühl von Vergnügen oder dem völligen Mangel daran reicht über die Schlafzimmertür hinaus. Wenn aber immer wieder visuelle Anregungen in Form von Sex in jeder möglichen Variante geliefert werden und mit einem Maus-Klick ein weiterer Film und damit ein neuer partner, interpretiert das Gehirn dies als einen evolutionären Erfolg, indem es virtuell weitere pornografische Schauspielerinnen erzieht und die Gene an die nächste E-Generation weiterleitet. Zusätzlich kommt es zu einer positiven Stärkung unter der Gestalt des sexuellen Erlebnisses, die den Effekt verstärkt.