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Hat eine kurzfristige Fastenphase Einfluss auf den Eisengehalt im menschlichen Körper?

Wojciech Wiśniewski

Wojciech Wiśniewski

2026-03-20
3 Min. Lesezeit
Hat eine kurzfristige Fastenphase Einfluss auf den Eisengehalt im menschlichen Körper?
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Diäten, die darauf abzielen, unser Gewicht schnell und einfach zu regulieren, sind sehr beliebt, insbesondere im Kampf gegen Übergewicht oder Fettleibigkeit. Dennoch bedeutet Schnelligkeit nicht Gesundheit. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der jungen Frauen mindestens einmal im Jahr eine Form der Gewichtsabnahme anwenden, darunter verschiedene Arten von Diäten oder erhöhte körperliche Aktivität.

Warum schädigen sie?

Obwohl die modernen Zeitschriften über die Vorteile von kurzfristigem Hunger schreiben, beschreiben die wissenschaftlichen Arbeiten dieses Phänomen selten - wahrscheinlich aufgrund mangelnder Beweise für die angeblichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Vielmehr gibt es Beweise dafür, dass Hunger schädlich ist. Warum? Vor allem weil es einen Mangel an Mikroelementen – Eisen und Zink – verursacht. Es sind Spuren, deren Reserven gering sind und bei einem anhaltenden Mangel zu schweren Mangeln führen, was zu Blutlosigkeit führt. Neben vielen schädlichen Auswirkungen kann Hunger auch einen positiven gesundheitlichen Effekt haben.

Eisen und Zink: Unverzichtbare Spurenelemente und ihre essentielle Funktion im menschlichen Körper

Eisen zählt zu den essenziellen Mineralstoffen, deren ausreichende Versorgung für die Aufrechterhaltung der Blutbildungsprozesse, des Stoffwechsels sowie der Immunabwehr unverzichtbar ist. Ein anhaltender Mangel dieses Spurenelements führt primär zur Entwicklung einer Eisenmangelanämie, die durch verminderte Hämoglobinkonzentrationen und eine reduzierte Erythrozytenzahl gekennzeichnet ist. Die Folgen eines solchen Defizits können weitreichend sein und umfassen nicht nur verschiedene Formen von Blutarmut, sondern auch schwere Stoffwechselstörungen, eine verminderte Herzleistung sowie eine signifikante Schwächung des Immunsystems. Klinische Symptome eines Eisenmangels äußern sich häufig in Form von wiederkehrendem Schwindel, chronischer Erschöpfung, kognitiven Einschränkungen (wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen), Appetitverlust, pathologischen Hautveränderungen (Trockenheit, Blässe, Rauheit) sowie brüchigen Nägeln. Dieser Beitrag beleuchtet umfassend die Rolle von Eisen – von seinen biologischen Funktionen über den täglichen Bedarf bis hin zu den möglichen Konsequenzen eines langfristigen Mangels. Zink, oft als "Element des Lebens" bezeichnet, spielt hingegen eine zentrale Rolle in Prozessen des Zellwachstums, der Geweberegeneration sowie in reproduktiven und immunologischen Mechanismen des Körpers. Eine unzureichende Zufuhr kann zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, chronischen Hautentzündungen (wie Akne oder Ekzeme) sowie verzögerter Wundheilung führen. Erfahren Sie, warum Zink für die Aufrechterhaltung der Homöostase unverzichtbar ist und wie ein optimales Zinkniveau die menschliche Gesundheit beeinflusst.

Welche genauen Rahmenbedingungen und Abläufe hatte die durchgeführte klinische Studie?

An dieser Forschungsarbeit nahmen sechsundvierzig freiwillige Probandinnen teil, die über einen Zeitraum von achtundvierzig Tagen in regelmäßigen Abständen von acht Tagen jeweils ein- oder zweitägige vollständige Nahrungskarenzen durchführten. Während dieser Phase wurden kontinuierlich biochemische Analysen – mit besonderem Fokus auf ausgewählte Spurenelemente im Blut – durchgeführt sowie detaillierte Aufzeichnungen über psychische Veränderungen der Teilnehmerinnen angefertigt. Die erhobenen Daten zeigten eine statistisch signifikante Reduktion der Ferritin- und Hämoglobinwerte, was auf einen manifesten Eisenmangel hinweist. Darüber hinaus wurden bei einem Teil der Studienteilnehmerinnen verstärkte depressive Symptome festgestellt, darunter gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen. Diese Ergebnisse belegen eindeutig, dass selbst kurzfristige, aber regelmäßig wiederkehrende kalorische Restriktionen – wie sie häufig von jungen Frauen im Rahmen von Gewichtsreduktionsmaßnahmen praktiziert werden – zu schweren metabolischen Dysregulationen sowie negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit führen können. Besonders besorgniserregend ist das Risiko der Entwicklung einer Eisenmangelanämie, die langfristig zu einer Schwächung des Immunsystems, chronischer Erschöpfung oder sogar kognitiven Beeinträchtigungen führen kann.
Wojciech Wiśniewski

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