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Grüner Kaffeebaum - Eigenschaften, unerwünschte Wirkungen... Steigert der grüne Kaffeebaum den Blutdruck?

Mia Hoffmann

Mia Hoffmann

2026-03-25
4 Min. Lesezeit
Grüner Kaffeebaum - Eigenschaften, unerwünschte Wirkungen... Steigert der grüne Kaffeebaum den Blutdruck?
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Der grüne Kaffeebaum, auch als Rohkaffee bekannt, hat nicht den charakteristischen Geschmack und das Aroma von Kaffee, der traditionell geröstet wird... Dies liegt daran, dass der Pyrolyseprozess nicht in den Bohnen stattgefunden hat... Wie beeinflusst dies die Merkmale des Extrakts? Üben grüne Kaffeebohnen einen ähnlich starken Einfluss auf den Blutdruck aus?

Rohkaffee

Kaffeepflanzen sind eine Art immergrüner Bäume und Sträucher, die in den tropischen Zonen zwischen dem Wendekreis des Krebses und des Steinbocks angebaut werden. Sie gedeihen in verschiedenen Höhenlagen, wobei höhere Anbaugebiete in der Regel bessere Ernteergebnisse liefern. Die Früchte der Kaffeepflanzen sind rote Beeren, die zu unterschiedlichen Zeiten reifen und daher per Hand gepflückt werden müssen. Die Verarbeitung der Bohnen kann entweder nass oder trocken erfolgen, wobei in beiden Fällen das Ziel darin besteht, die pergamentartige Schale von den Samen zu entfernen. Nach diesem Schritt sind die Bohnen für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Daher bezeichnet der Begriff "Grüner Kaffee" die rohen Kaffeebohnen, die noch nicht geröstet wurden.

Besonderheiten von grünem Kaffee

Grüne Kaffeebohnen zeichnen sich durch einen Gehalt von 0,3-2,3% Chlorogensäure-gebundenem Koffein, bis zu 24% Ballaststoffen, 15% Fetten, 13% Proteinen, 11% Wasser, 8% Zucker, 7% Mineralstoffen (hauptsächlich Magnesium und Kalium), 1,2% Gerbstoffen, Pektinen, Vitamin PP, Trigonellin, geringen Mengen Theobromin und Theophyllin aus. Im Vergleich zu geröstetem Kaffee enthält es mehr flüchtige Aromastoffe, Proteine und Fette sowie vorteilhaftere gesundheitliche Eigenschaften. Die Chlorogensäure, die etwa 86% aller Polyphenole in den Bohnen ausmacht, verbessert die Gefäßelastizität, was mit der Regulation des Stickoxidspiegels im Körper zusammenhängt. Zudem beeinflusst sie den Kohlenhydratstoffwechsel, indem sie die Glukoseaufnahme im Darm reduziert und die Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase hemmt. Studien belegen auch einen positiven Effekt auf den Blutdruck. In den letzten Jahren wurden zahlreiche wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von grünem Kaffeeextrakt bei der Behandlung von Fettleibigkeit, einem Bestandteil des metabolischen Syndroms, gesammelt. Einige Länder haben ihn als Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsreduktion anerkannt, allerdings wurde kein dauerhafter Gewichtsverlust nachgewiesen, da der Jo-Jo-Effekt nach Absetzen der Supplementation unvermeidbar ist.

Grüner Kaffee und mögliche unerwünschte Auswirkungen

Mehrere wissenschaftliche Studien wurden durchgeführt, um die Nebenwirkungen von grünem Kaffee zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass der langfristige Verzehr keine wesentlichen biochemischen Veränderungen im Blutserum verursacht, wie z. B. bei der Zellmorphologie, dem Lipidprofil oder Leberfunktionstests. Auch die Konzentrationen von Eisen, Kupfer, Zink und Magnesium blieben unverändert. Andere Studien deuten darauf hin, dass Koffein das Risiko von Komplikationen bei Diabetikern erhöhen kann, weshalb koffeinfreie Extrakte empfohlen werden. Die Kombination von blutzuckersenkenden Medikamenten mit grünem Kaffee kann zu einer übermäßigen Senkung des Blutzuckerspiegels führen.

Kann der Verzehr von grünem Kaffee den Blutdruck erhöhen?

Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, die immer mehr Menschen betrifft und zu plötzlichen Herz-Kreislauf-Ereignissen führen kann. Aus diesem Grund werden Substanzen gesucht, die die Behandlung dieser Erkrankung unterstützen und von den Patienten akzeptiert werden. Studien haben gezeigt, dass grüner Kaffeextrakt eine positive Wirkung auf die Funktion der menschlichen Blutgefäße hat. Interessanterweise können grüne Kaffeebohnen den Blutdruck senken, indem Chlorogensäure die Stickoxidsynthese erhöht, die den Gefäßtonus reguliert. Ein weiterer möglicher Mechanismus besteht darin, die Cortisolproduktion durch Hemmung der 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 1 zu reduzieren, was dazu beiträgt, einen hohen Stickoxidspiegel aufrechtzuerhalten und somit den Blutdruck zu senken. Es wird auch vermutet, dass Chlorogensäure als Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer wirken könnte, indem sie die Umwandlung von Angiotensin II blockiert und dadurch die Gefäßentspannung fördert. Zusammengefasst bietet der Verzehr von grünem Kaffeextrakt zahlreiche Vorteile, hauptsächlich aufgrund des Gehalts an Chlorogensäure in rohen Kaffeebohnen, wobei der Schwerpunkt auf ihrer blutdrucksenkenden Wirkung liegt. Dennoch sollte Vorsicht walten, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
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