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Glucosamin als Schutzmittel für Gelenke

Julia Wójcik

Julia Wójcik

2026-03-23
3 Min. Lesezeit
Glucosamin als Schutzmittel für Gelenke
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Muskelkater nach dem Training ist ein ganz normales Phänomen, das schnell vergeht, aber Gelenkschmerzen können schwieriger zu überwinden sein. Man kann sie nicht trainieren oder vergrößern. Mit zunehmender Trainingsintensität werden die Gelenke stark beansprucht. Es kann zu einer Verringerung der Gelenkflüssigkeit und dem Abstand zwischen den Knochen kommen, was zu Unbehagen und starkem Schmerz führen kann, z.B. im Knie. Während des Trainings kann es zu Reibung zwischen den Gelenken kommen, was zu Mikroverletzungen führen kann. Man kann versuchen, die Gelenke durch die Einnahme von Glucosamin zu schützen.

Glucosamin – worum handelt es sich?

Glucosamin ist eine Art Amino-Monosaccharid, das im menschlichen Körper vorkommt und von Chondrozyten (Knorpelzellen) direkt im Knorpel produziert wird, um die korrekte Funktion der Gelenke zu gewährleisten. Die grundlegende und wichtigste Funktion von Glucosamin besteht darin, lange Ketten zu erzeugen, die als Glycosaminoglykane (GAG) bezeichnet werden und für die Regeneration von Gelenken und Knorpel unerlässlich sind. GAG, früher als Mucopolysaccharide bekannt, sind lange Ketten von modifizierten Disacchariden, die der Hauptbestandteil von Proteoglykanen sind. Zusammen mit Chondrozyten und Kollagen bilden sie Knorpel. Es gibt 5 verschiedene Formen von Glucosamin, aber nur Sulfat und Chlorid stehen zum Verkauf. Die anderen 3 sind aufgrund der hohen Produktionskosten und der geringeren Efektivität weniger interessant. In den meisten Nahrungsergänzungsmitteln kommt Glucosamin als Sulfat vor.

Der Einfluss von Glucosamin auf die Verbesserung der Gelenkgesundheit

Glucosamin ist an den Biosyntheseprozessen von Substanzen beteiligt, die nicht nur Knorpel und Gelenkgewebe bilden, sondern auch Gelenkflüssigkeit. Diese Substanz verhindert die Bildung von Enzymen und freien Radikalen, die Schäden am Gelenkknorpelgewebe verursachen können, indem sie dichte Ansammlungen und Risse bilden. Darüber hinaus erhöht die tägliche Anwendung von Glucosamin die Kollagensynthese, was zu einer Stärkung des Bindegewebes im Gelenk führt. Außerdem hat Glucosamin entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften, die dazu beitragen, degenerative Prozesse nicht nur im Gelenk selbst, sondern auch in den umgebenden Weichgeweben zu hemmen. Glucosamin ist auch wirksam bei der Verhinderung von Knorpelschäden bei Personen, die über einen längeren Zeitraum Kortikosteroide und nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente einnehmen müssen. Kraftsportler, als Gruppe, die einem höheren Gelenkbelastung ausgesetzt ist, sollten die Anwendung von Glucosamin in Betracht ziehen, um potenziellen Problemen vorzubeugen. Glucosamin stärkt das Bindegewebe, was das Risiko von Verletzungen bei erhöhter Belastung verringert. Entzündungshemmende Eigenschaften helfen bei der Verringerung von Beschwerden, die nach falsch durchgeführten Übungen auftreten können.

Anwendung von Glucosamin

Die günstigste Tagesdosis beträgt 1-2 g. Die Dosis kann in Abhängigkeit von Körpergewicht und der individuellen Reaktion des Körpers auf Glucosamin angepasst werden. Es wird empfohlen, die Tagesdosis in kleinere Portionen aufzuteilen und direkt nach dem Essen einzunehmen. Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Einnahme von Glucosamin, es wird jedoch eine Pause nach 6 Monaten der Anwendung empfohlen. Keine signifikante Wirkung darf zu Beginn der Einnahme von Glucosamin oder Nahrungsergänzungsmitteln, die es enthalten, erwartet werden, da die Knorpelreparatur nicht einfach ist und Zeit erfordert. Vorbeugend wird empfohlen, Glucosamin über 30-60 Tage einzunehmen und dann eine ebenso lange Pause einzulegen.

Unerwünschte Reaktionen

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass Glucosamin eine sichere und unschädliche Substanz ist. Unerwünschte Reaktionen sind in der Regel mild und sehr selten. Zu den möglichen unerwünschten Reaktionen gehören Durchfall, Verdauungsschwäche, Schwellung, Schwindel. Sobald die ersten Symptome auftreten, sollte die Einnahme von Glucosaminen während einer Mahlzeit begonnen werden. Dies gilt auch für Personen mit Ulkuskrankheit. Gegenanzeigen für die Einnahme von Glucosamin sind: - Überempfindlichkeit gegen irgendeinen Bestandteil; - gestörte Leber- und Nierenfunktion; - Alter bis 14 Jahre. Vorsicht ist geboten bei Personen, die an Diabetes leiden und blutverdünnende Medikamente einnehmen.
Julia Wójcik

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