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"Gelatine - Charakteristika und Dosierung... Schützt Gelatine in der Sporternährung tatsächlich die Gelenke?"

Emilia Szymańska

Emilia Szymańska

2026-03-17
3 Min. Lesezeit
"Gelatine - Charakteristika und Dosierung... Schützt Gelatine in der Sporternährung tatsächlich die Gelenke?"

"Gelatine - Charakteristika und Dosierung... Schützt Gelatine in der Sporternährung tatsächlich die Gelenke?"

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Es herrscht die allgemeine Auffassung, dass der Verzehr von Gelatine als Nahrungsmittelbestandteil sowohl bei körperlich aktiven Personen als auch bei Sportlern, deren Berufsleben intensive körperliche Anstrengungen erfordert, erhöht werden sollte. Die erwähnte Eiweißverbindung hat aufgrund ihres relativ hohen Kollagengehalts eine Anhängerschaft gefunden. Man nimmt an, dass Gelatine bei der Behandlung degenerativer Veränderungen im Bewegungsapparat hilfreich sein und die Genesung nach Verletzungen und Verstauchungen beschleunigen kann.

Merkmale der Proteinkombination, die als Gelatine bezeichnet wird

Gelatine entsteht durch Hydrolyse von Peptidbindungen und Vernetzung von Kollagen aus tierischen Rohstoffen wie Rinder- und Schweinehäuten, -knochen und -knorpel. Alternativ können auch Fisch und Nebenprodukte der Fischverarbeitung als Rohstoffquelle dienen. Aufgrund ihrer Zusammensetzung verfügt Gelatine über zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften: sie fördert die Regeneration des Bindegewebes (die enthaltenen Aminosäuren wie Hydroxyprolin, Hydroxylysin, Glycin und Prolin sind an der Kollagensynthese beteiligt), reguliert einen Überschuss an schwefelhaltigen Aminosäuren, verbessert die Hautelastizität und beschleunigt deren Regeneration, stärkt Haare und Nägel, lindert Gelenk- und Muskelschmerzen, wirkt entzündungshemmend, erhöht die Sehnenflexibilität und unterstützt die Appetitkontrolle.

Gelatine für körperlich aktive Personen

Es herrscht die weit verbreitete Annahme, dass das in Gelatine enthaltene Protein effektiv den Muskelaufbau fördern kann, doch dies ist eine falsche Vorstellung. Tatsächlich weist Gelatine, obwohl es ein tierisches Protein ist, eine äußerst geringe Menge an exogenen Aminosäuren auf, insbesondere Leucin. Es sei daran erinnert, dass Leucin eine entscheidende Rolle bei der Muskelproteinsynthese (MPS) spielt. Daher eignet sich Gelatine nicht als optimale Proteinquelle für den Muskelaufbau. Der niedrige biologische Wert dieses Proteins resultiert vor allem aus dem fast vollständigen Fehlen von Tryptophan. Dennoch wird Gelatine aufgrund anderer vorteilhafter Eigenschaften geschätzt, insbesondere für die Gesundheit des Bewegungsapparats.

Gelatine zur Unterstützung der Gelenkgesundheit

Forschungsarbeiten legen nahe, dass der regelmäßige Verzehr von Gelatine die Gesundheit von Knorpel, Sehnen, Bändern und Gelenken verbessern kann, wenn auch nur in begrenztem Ausmaß. Wichtige Erkenntnisse stammen aus Studien von Van Vijven und Kollegen, die belegen, dass Gelatine im Vergleich zu Placebo bei der Linderung von Gelenkschmerzen wirksamer ist. Dennoch fehlen überzeugende Beweise dafür, dass eine erhöhte Gelatineaufnahme die Funktion von Gelenken und Sehnen verbessert. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um diese Zusammenhänge zu klären. Zudem ist Vitamin C essenziell für die Kollagensynthese, weshalb eine ausreichende Zufuhr dieses Antioxidans in der Ernährung oder gegebenenfalls eine Supplementierung ratsam ist.
Emilia Szymańska

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