Ernährungsberatung bei sich verschlechternder Gelenkgesundheit
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Aufgrund der steigenden Anzahl von Personen, die mit Fettleibigkeit und mangelnder Ernährung sowie unzureichender körperlicher Aktivität zu kämpfen haben, treten immer häufiger verschiedene Erkrankungen auf, darunter auch solche, die auf rheumatoiden Ursachen beruhen. Eine davon ist die Spondylitis ankylosans, die derzeit die häufigste Diagnose in dieser Gruppe von Krankheiten ist. Lesen Sie den Artikel, um herauszufinden, was diese Krankheit ist und welche Ernährungsempfehlungen in Betracht gezogen werden sollten.
Gelenkdegeneration
Die Gelenkdegeneration ist eine fortschreitende Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Sie stellt die häufigste rheumatische Erkrankung dar und ist die Hauptursache für eine verminderte Lebensqualität sowie Behinderungen bei Personen über 65 Jahren. Besonders anfällig für Schäden sind die Knie- und Hüftgelenke, doch mit zunehmender Fettleibigkeit tritt sie auch in der Nähe der Handgelenke auf. Die Ursache liegt in der Wechselbeziehung zwischen Übergewicht und erhöhtem Konsum gesättigter Fettsäuren, die Entzündungsprozesse fördern und eine Leptinresistenz begünstigen. Überschüssiges Leptin entwickelt proinflammatorische Eigenschaften, die den Gelenkknorpel schädigen und dessen allmähliche Zerstörung bewirken. Entscheidend ist dabei die Störung des Gleichgewichts zwischen Abbau und Neubildung von Knorpelgewebe, was zu einem massiven Zelltod der Chondrozyten führt.
Ernährung zur Unterstützung bei Gelenkdegeneration
Gelenkdegeneration erfordert eine medikamentöse Behandlung, doch die Ernährung kann die Therapie entscheidend unterstützen. Wichtig ist, das Körpergewicht zu kontrollieren, um die Belastung der betroffenen Gelenke zu verringern. Empfohlen wird, den Verzehr von Fetten, insbesondere tierischen Fetten wie fettem Fleisch, Vollmilchprodukten und Fetten wie Schmalz, Speck oder Butter, zu reduzieren. Studien zeigen, dass eine fettreiche Ernährung den Krankheitsverlauf beschleunigt. Bevorzugt werden pflanzliche Fette, darunter Olivenöl, das Entzündungen im Knorpelgewebe mindert und die Produktion von Gelenkschmierstoffen fördert.