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Ernährung zur Unterstützung der Harnwegsfunktion

Tim Klein

Tim Klein

2026-03-18
4 Min. Lesezeit
Ernährung zur Unterstützung der Harnwegsfunktion
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Blasenentzündung ist eine häufige Erkrankung, die immer wieder auftritt, insbesondere bei jungen Frauen. Bei Männern hingegen wird am häufigsten eine Entzündung der Prostata (Vorsteherdrüse) beobachtet. Infektionen des Harnsystems sind auch die zweithäufigste Art von bakteriellen Infektionen bei Kindern. Gibt es eine Diät, die den Behandlungs- und Vorbeugungsprozess von Blasenentzündungen unterstützen könnte?

Was versteht man unter einer Harnwegsinfektion?

Harnwegsinfektionen (HWI) gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche. Sie machen etwa 40% der Krankenhausinfektionen und 10–20% der poststationären Fälle aus (M. Holecki et al., 2015). Unter normalen physiologischen Bedingungen ist der Urin in der Blase, den Harnleitern, dem Nierenbecken und den Nierenkelchen steril. HWI werden durch pathogene Mikroorganismen verursacht, die in die Harnwege eindringen. Die häufigsten Erreger sind gramnegative Bakterien der Familie Enterobacteriaceae, wobei Escherichia coli, insbesondere uropathogene Stämme (UPEC – Uropathogenic Escherichia coli), dominieren. Diese verursachen Entzündungen der Harnwege. Bei Frauen beginnt die Infektion mit der Besiedlung der Harnröhrenöffnung durch Bakterien, gefolgt von deren Migration in die Blase. Dies ist oft auf die Übertragung von Mikroorganismen während des Geschlechtsverkehrs zurückzuführen, da Scheide, After und Harnröhrenöffnung in unmittelbarer Nähe liegen. Bei Männern kann sich die Infektion auf die Nebenhoden und die Prostata ausbreiten.

Eine Diät für Blasenprobleme

Es gibt keine wirksame Diät, die Lungen- und Prostata-Erkrankungen verhindern wird. Aber es ist wichtig, die Grundlagen einer gesunden Ernährung zu berücksichtigen. Natürlich ist das Menü, das reich an Tierfett, Alkohol, Getränke und hochverarbeitetem Produkt ist, negativ auf die Gesundheit und erhöht das Risiko von Infektionen, einschließlich der Urethypik. Da es sich um ein wiederkehrendes Problem mit langwierigen und anhaltenden Blutinfektionen handelt, ist es wichtig, dass die Behandlung mit Antibiotika als endgültige Option betrachtet wird.

Die Wirkung von Preiselbeeren bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen

Präparate mit Preiselbeeren (Säfte, Extrakte, Kapseln, Tabletten) werden häufig zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen, einschließlich Blasenentzündungen, eingesetzt. Preiselbeeren sind reich an Nährstoffen und bioaktiven Verbindungen, darunter Polphenole mit antioxidativer Wirkung. Sowohl die nordamerikanische Art (Vaccinium macrocarpon) als auch die europäische Art (Vaccinium oxycoccus) enthalten Proanthocyanidine, die die Anheftung von Escherichia coli-Bakterien an die Zellen der Harnwege hemmen. Klinische Studien zeigen, dass die Einnahme von Preiselbeeren die Häufigkeit von Symptomen wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen reduziert. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass der regelmäßige Verzehr von Preiselbeersaft das Risiko für Harnwegsinfektionen um 39% senkt (K. C. Maki et al., 2016). Weitere Studien belegen die positiven Effekte von Preiselbeeren auf die Harnwegsgesundheit bei Erwachsenen und Kindern (I. Vasileiou et al., 2013; Ch. G. Krueger et al., 2013).

Zusammenfassung

Es existiert keine universelle Diät, die alle Blasenprobleme lösen kann. Dennoch ist es ratsam, Preiselbeeren in die tägliche Ernährung zu integrieren, da sie reich an bioaktiven Stoffen sind, die antioxidativ wirken und Harnwegsinfektionen vorbeugen. Zudem ist es essenziell, dem Körper unverarbeitete Lebensmittel, Gemüse und Obst zuzuführen, um die Gesundheit des Harnsystems zu erhalten.

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