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Ernährung bei krankhaften Schwangerschaften - was ist zu befolgen und zu vermeiden

Isabella Taylor

Isabella Taylor

2026-03-20
4 Min. Lesezeit
Ernährung bei krankhaften Schwangerschaften - was ist zu befolgen und zu vermeiden
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Die Pathologie der Schwangerschaft beinhaltet unter anderem: Abtreibungen, Frühgeburten, vorzeitige Ablösung der Plazenta, serologischen Konflikt, übertragene Schwangerschaften sowie Bluthochdruck und Diabetes. Die pathologischen Ursachen von Schwangerschaften können viele sein: unpassender Lebensstil, Krankheiten, Alter, Fettleibigkeit oder Sucht. Obwohl einige dieser Faktoren unkontrollierbar sind, können wir das Risiko und die Komplikationen durch eine angemessene Ernährung reduzieren.

Produkte, die während der Schwangerschaft strikt zu meiden sind

Jede werdende Mutter sollte, unabhängig vom Zustand der Schwangerschaft, die Prinzipien einer ausgewogenen Ernährung beachten. Es gibt jedoch eine Gruppe von Produkten, die vollständig gemieden werden sollten, um die gesunde Entwicklung des Fötus zu gewährleisten. Dazu gehören: gezuckerte Erfrischungsgetränke, koffeinhaltige Getränke, Süßigkeiten, Produkte mit künstlichen Süßstoffen, Erdnüsse, Wurstwaren, geräucherter Fisch, verarbeitete Lebensmittel, Fast Food, Schimmelkäse, Alkohol und alle alkoholischen Getränke.

Die Ernährung für schwangere Frauen bei Anämie

Eine der häufigsten Erkrankungen bei schwangeren Frauen in Polen ist Anämie, die durch unzureichende Zufuhr von Eisen, Folsäure und Vitamin B12 verursacht wird. Um eine angemessene Entwicklung des Fötus und der Plazenta zu gewährleisten, die Eisenreserven nutzen, sollte eine Ernährung mit magerem Rindfleisch, Leber, Putenfleisch, Fisch sowie Hülsenfrüchten und frischem grünem Gemüse gewählt werden. Anämie kann auch mit Störungen der Eisenaufnahme, entzündlichen Herden, chronischen Erkrankungen oder starken Blutungen während der Schwangerschaft zusammenhängen. In solchen Fällen ist es notwendig, wichtige Untersuchungen durchzuführen, wie die Bestimmung des Ferritinspiegels, der Gesamt-Eisenbindungskapazität sowie die Eisenaufnahmekurve. Eine weitere Ursache für Anämie kann ein Mangel an Vitamin B12 und Folsäure sein. Die empfohlene tägliche Dosis von Folsäure beträgt 40 mg, die von Vitamin B12 0,24 mg. Gute Quellen dieser Nährstoffe sind grünes Gemüse, Tomaten und Hülsenfrüchte. Große Mengen an Folsäure finden sich auch in Leber, Bierhefe, Weizen und Eiern. Wenn eine ausreichende Zufuhr von Eisen, Folsäure und Vitamin B12 nicht möglich ist, sollte ein Gynäkologe oder Ernährungsberater konsultiert werden, um eine Supplementierung in Betracht zu ziehen. Zur Vorbeugung von Anämie wird die Einnahme von 30 mg Eisen in den ersten 8 Schwangerschaftswochen empfohlen, und bei Diagnose sollte die Dosis zwischen 60 und 120 mg betragen. Wichtig ist, dass die Folsäuresupplementierung bereits 6 Monate vor der geplanten Schwangerschaft beginnen sollte, mindestens jedoch 6 Wochen davor. Eine erhöhte Folsäurezufuhr sollte bis zum Ende des zweiten Trimesters aufrechterhalten werden.

Ernährung von Schwangeren bei Cholestase

Cholestase ist eine Erkrankung, die ausschließlich während der Schwangerschaft auftritt und durch Störungen im Abfluss der Gallensäuren gekennzeichnet ist. Typische Symptome umfassen anhaltenden Juckreiz, der zunächst an Händen und Füßen auftritt, sich jedoch mit Fortschreiten der Erkrankung auf den gesamten Körper ausbreiten kann. Obwohl die Cholestase die Gesundheit der Mutter nicht direkt gefährdet, kann sie zu einer Frühgeburt führen und in 1-4% der Fälle zum Tod des Fötus. Schwangere Frauen mit Cholestase-Symptomen sollten stationär behandelt werden, wobei die Therapie auf die Verabreichung von Ursodesoxycholsäure abzielt. Unterstützend wird eine proteinreiche, fettarme Ernährung empfohlen. Die Ernährung sollte reich an Vitamin B sein, einschließlich Fleisch, Innereien, Gerste, Haferflocken, Vollkornbrot, Nüssen, Eiern, Blumenkohl, Kohl, grünem Gemüse, Bohnen und Erbsen. Zusätzlich wird eine Supplementierung mit Vitamin E, K und eine erhöhte Zufuhr von Selen empfohlen.

Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes – wichtige Grundlagen

Schwangere Frauen können zwei Arten von Diabetes entwickeln: Präeklampsie oder Schwangerschaftsdiabetes. Ersterer betrifft Frauen, bei denen Diabetes vor der Schwangerschaft diagnostiziert wurde, während Letzterer zukünftige Mütter betrifft, die ihren Nährstoffbedarf nicht angepasst haben. Symptome können starke Schwindelgefühle, anhaltende Erschöpfung, häufiges Wasserlassen, unstillbaren Hunger, übermäßigen Durst und übermäßige Gewichtszunahme umfassen. Diabetes kann jedoch auch symptomlos verlaufen, weshalb regelmäßige Untersuchungen entscheidend sind. Die Erkrankung beeinflusst die Entwicklung des Fötus und erhöht das Risiko für angeborene Fehlbildungen, Fehlgeburten und Geburtskomplikationen wie übermäßiges Wachstum des Kindes. Bei Schwangerschaftsdiabetes ist eine angepasste Ernährung essenziell, um negative Auswirkungen zu minimieren. Mahlzeiten sollten mindestens sechsmal täglich eingenommen werden, wobei 40–50% der Kalorien aus Kohlenhydraten, 30% aus Proteinen und 20–30% aus Fetten stammen sollten. Die Ernährung sollte abwechslungsreich, ballaststoffreich und schonend zubereitet sein. Bei Schwangerschaftspathologien kann eine ausgewogene Ernährung entscheidend für die Gesundheit von Mutter und Kind sein. Mangelerscheinungen können schwerwiegende Folgen haben, daher ist eine sorgfältige Auswahl der Lebensmittel unerlässlich.
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