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„Erbrechen - Ursachen und Symptome. Was kann man nach dem Erbrechen überhaupt essen und trinken? Empfehlungen für Erwachsene."

Tim Klein

Tim Klein

2026-03-20
4 Min. Lesezeit
„Erbrechen - Ursachen und Symptome. Was kann man nach dem Erbrechen überhaupt essen und trinken? Empfehlungen für Erwachsene."
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Dieser Artikel konzentriert sich auf die Ursachen und Symptome von Erbrechen sowie auf Empfehlungen zur Ernährung und Rehydratation nach dem Erbrechen bei Erwachsenen. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Faktoren, die zum Auswurf von Mageninhalten führen

Es handelt sich um einen Schutzreflex des Körpers, bei dem der Mageninhalt durch den Mund ausgestoßen wird, verursacht durch Kontraktionen der Bauch- und Brustmuskulatur. Diese Reaktion kann sowohl durch physiologische als auch pathologische Faktoren ausgelöst werden. Häufig sind Erkrankungen des Verdauungssystems die Ursache, darunter Verdauungsstörungen, Infektionen des Verdauungstrakts und Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln, was zu starken Muskelkontraktionen im Bauch und/oder Brustbereich führt. Der Körper nutzt diesen Reflex auch, um sich vor schädlichen Substanzen (Pilzgifte, Bakterien, Chemikalien usw.) zu schützen. Zudem können bestimmte Medikamente (z.B. Chemotherapeutika, Aspirin, nichtsteroidale Antirheumatika, Diuretika, Hormone) Erbrechen auslösen. Auch neurologische Störungen und deren Pathologien können zu Erbrechen führen, insbesondere Erkrankungen, die zu erhöhtem Hirndruck führen (Tumoren, Schlaganfälle, angeborene Fehlbildungen, Infektionen) sowie emotionale Reaktionen (z.B. Depressionen, Essstörungen, Reisekrankheit). Diese spielen eine bedeutende Rolle in verschiedenen postoperativen Zuständen wie Schwangerschaft (die meisten Frauen im ersten Trimester erleben Erbrechen) sowie bei Erkrankungen wie Morbus Addison, Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenstörungen, bakteriellen Infektionen (Salmonella, Staphylococcus, Clostridium perfringens), Transplantationen, Alkoholmissbrauch, langem Fasten und Vitaminüberdosierung.

Welche Lebensmittel nach einem Erbrechen essen?

Nach einem Erbrechen sollten leicht verdauliche Mahlzeiten verzehrt werden, die den Verdauungstrakt nicht überlasten. Sie sollten leicht sein, in kleinen Portionen serviert werden, aber häufig. Vermeiden Sie fettige, schwer verdauliche, frittierte, gebratene, süße und heiße Speisen. Nach dem Essen ist Ruhe und Verzicht auf körperliche Aktivität ratsam. Beginnen Sie mit kleinen Mengen trockener Produkte wie Keksen oder zuckerfreien Keksen. Dann können Sie allmählich Reisbrei, Gerstenbrei oder Grießbrei einführen, gefolgt von leichten Produkten wie fettarmen Milchprodukten, Fleisch und milden Gewürzen. Die Speisen sollten am besten gedämpft, gekocht oder in Folie ohne Fett gebacken werden. Diese Diät sollte 1-2 Tage lang befolgt werden, damit sich der Magen erholen kann. Obst und Gemüse sollten geschält und ohne Kerne serviert werden. Cocktails sind ebenfalls empfehlenswert, da ihre flüssige Konsistenz die Verdauung erleichtert.

Welche Getränke nach dem Erbrechen?

Häufiges Erbrechen führt zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust und kann schnell zu Dehydrierung führen. Nach dem Abklingen der Übelkeit ist es wichtig, den Elektrolythaushalt auszugleichen, indem man Flüssigkeiten in kleinen Portionen von etwa 30-60 ml verabreicht. Am besten eignen sich kalte, klare Getränke, die den bereits gereizten Verdauungstrakt nicht zusätzlich belasten. Zitronensäfte sollten vermieden werden, da sie die Reizung verstärken können. In manchen Fällen sind süße Getränke wie verdünnter Apfel- oder Ananassaft hilfreich. Zudem gibt es spezielle Rehydrationslösungen, die nicht nur den Flüssigkeitsmangel beheben, sondern auch die verlorenen Elektrolyte ersetzen.

Welche Arzneimittel bei anhaltendem Erbrechen bei Erwachsenen einsetzen?

Bei anhaltendem und belastendem Erbrechen sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei Erwachsenen können Antiemetika und Medikamente zur Regulierung der Verdauung eingesetzt werden. Wir empfehlen unter anderem Antihistaminika oder Serotoninrezeptorblocker. In manchen Fällen ist die Verabreichung von Rehydrierungslösungen notwendig. Diese sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich. Sie enthalten in der Regel Mineralstoffe (Kalium, Natrium, Chlor) und Glukose, die Nährstoff- und Energieverluste verhindern.

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