Skip to main content
Blog

Eisenaufnahmestörungen

Isabella Taylor

Isabella Taylor

2026-03-21
4 Min. Lesezeit
Eisenaufnahmestörungen
69 Aufrufe
Eisen spielt eine entscheidende Rolle in der täglichen Ernährung, da es ein Bestandteil der roten Blutkörperchen ist, die Sauerstoff in alle Körperzellen transportieren.

Bioverfügbarkeit von Eisen: Absorptionsmechanismen und ernährungsphysiologische Einflussfaktoren beim Menschen

Eisen zählt zu den essenziellen Spurenelementen, die für zahlreiche Stoffwechselprozesse im menschlichen Organismus unverzichtbar sind, wobei seine primären Nahrungsquellen sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sind. Zu den tierischen Quellen gehören insbesondere rotes Fleisch, Innereien (vor allem Leber), Fisch sowie Milchprodukte, während pflanzliche Quellen Getreideerzeugnisse (wie Vollkornbrot und Haferflocken), Trockenfrüchte (beispielsweise Aprikosen) sowie Hülsenfrüchte umfassen. Von zentraler Bedeutung ist die Unterscheidung zwischen **hämischem Eisen** (tierischer Herkunft) und **nicht-hämischem Eisen** (pflanzlicher Herkunft), da deren Resorptionsraten im Gastrointestinaltrakt deutlich variieren – sowohl in Bezug auf die Effizienz als auch auf die Beeinflussbarkeit durch exogene Faktoren. Dies erfordert gezielte ernährungsphysiologische Anpassungen, um sowohl Mangelerscheinungen als auch Überversorgungen vorzubeugen.

Eine Eisen-Absorptionsstörung

Eine unzureichende Einnahme von Eisen in der täglichen Ernährung ist leider ein weit verbreitetes Phänomen unter den Polen. Besonders in der Gruppe von Frauen kann eine unzureichte Einnahme dieses Bestandteils beobachtet werden. Aber nicht nur kann eine ungenügende Einführung von Eisen im Körper beeinflussen. Als Folge von Absorptionsstörungen, Blutverlust (monatliche Blutungen, Abstammungsblutungen, Magenverletzungen) kann dies bei Menschen mit niedriger Eisenmenge im Körper auftreten, wenn sie es richtig mit Nahrung einnehmen.

Eisenresorptionskinetik: Oraler Belastungstest mit serologischer Zeitverlaufsanalyse des Spurenelements

Die Eisenresorptionskurve, auch bekannt als oraler Eisenbelastungstest, stellt eine spezifische labordiagnostische Untersuchung dar, die dazu dient, die Hypothese einer gestörten Eisenaufnahme im Gastrointestinaltrakt zu bestätigen oder zu widerlegen. Das Verfahren beginnt mit einer nüchternen Blutentnahme zur Bestimmung der basalen Serumeisenkonzentration. Anschließend erhält der Patient oral eine Dosis von 1 Gramm Eisen(II)-sulfat, gefolgt von serologischen Messungen der Eisenkonzentration in definierten Zeitintervallen – nämlich nach 30, 60, 90, 120 und 360 Minuten. Die gesammelten Daten ermöglichen die Erstellung eines Zeitverlaufsdiagramms, bei dem die x-Achse die Zeit seit der Einnahme darstellt, während die y-Achse die dynamischen Veränderungen der Serumeisenwerte abbildet. Die Auswertung des resultierenden Profils kann folgende Muster aufzeigen: (1) eine steil ansteigende Kurve, die auf einen ausgeprägten Eisenmangel im Organismus hindeutet und durch einen raschen Anstieg der Serumkonzentration gekennzeichnet ist; (2) eine flache Kurve, die auf eine gestörte intestinale Resorption hinweist und gegebenenfalls eine parenterale Eisensubstitution (z. B. intravenöse Verabreichung) erfordert. Bei gesunden Individuen erreicht die maximale Serumeisenkonzentration etwa drei Stunden nach oraler Gabe ein Plateau von bis zu 35 µmol/l (190 µg/dl). Bei schwerem Mangel können die Werte jedoch bis zu 50 µmol/l (270 µg/dl) ansteigen. Eisen ist ein essentielles Spurenelement mit zentraler Bedeutung für zahlreiche metabolische Prozesse, dessen Bioverfügbarkeit aus der Nahrung jedoch begrenzt ist. Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, blasse Haut oder eine reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit können auf eine unzureichende Zufuhr oder Malabsorption dieses Elements hinweisen und erfordern eine fachärztliche Abklärung sowie ggf. eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten.
Isabella Taylor

Isabella Taylor

Profil ansehen

Scanne diesen QR-Code, um schnell auf diese Seite auf deinem Mobilgerät zuzugreifen.

QR Code