Einfluss der Ernährung auf die Reduktion von Angstsymptomen
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Angstzustände können das Leben sehr erschweren, und das wissen insbesondere diejenigen, denen Angst das Kennenlernen neuer Menschen, das ungezwungene Miteinander oder das Halten öffentlicher Reden erschwert hat. Angstzustände haben auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Ernährung hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit, aber gibt es Produkte, die die Symptome von Angstzuständen verringern können?
Furcht und Angststörungen
Furcht begleitet uns seit unserer Kindheit und äußert sich in vielfältigen Formen und Intensitäten. Wir sagen oft, dass uns die Furcht "lähmt" oder dass wir "Höhenangst" empfinden. Furcht ist ein negativer emotionaler Zustand, der in gefährlichen Situationen auftritt, die entweder von äußeren Umständen oder inneren Faktoren herrühren. Dazu gehören Unsicherheit, Anspannung und ein Gefühl der Bedrohung. Chronische Furcht kann sich zu einer Angststörung entwickeln. Angststörungen gehören zu den neurotischen Störungen, die das soziale, verhaltensbezogene, kognitive, emotionale und somatische Funktionieren beeinflussen. Das Spektrum dieser Störungen ist sehr breit, was es leicht macht, sich vorzustellen, wie sie die normale Funktionsfähigkeit eines Menschen beeinträchtigen können. Die Ursachen dieser Erkrankungen sind vielfältig und umfassen biologische Faktoren sowie individuelle Persönlichkeitsmerkmale.
Angststörungen und Ernährung
Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle nicht nur bei der Gewichtsreduktion, sondern auch bei der Regulierung des Nervensystems und der Verbesserung des Wohlbefindens. Es ist weit verbreitet, dass dunkle Schokolade die Stimmung hebt, was nicht nur eine Marketingstrategie ist. Der in ihr enthaltene Magnesium unterstützt die Funktion des Nervensystems, während die Anwesenheit von Alkaloiden wie Koffein und Theobromin die Energie steigert. Zudem enthält Schokolade Phenylethylamin, das die Konzentration fördert, die geistige Leistungsfähigkeit stärkt und den Stresspegel senkt, indem es die Cortisolausschüttung reduziert. Bei Angststörungen sollte betont werden, dass die Ernährung allein diese Störungen nicht beseitigen kann. Eine angemessene psychologische oder psychiatrische Betreuung ist je nach Schweregrad der Symptome notwendig. Dennoch ist es wichtig, dass die tägliche Ernährung ausreichend Energie, Vitamine und Magnesium liefert. Die Aufnahme einiger Schlüsselprodukte in die Ernährung kann zu einer spürbaren Verbesserung der Körperfunktionen führen. Ein solches Produkt ist Avocado, die Folatmangel ausgleicht, was die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin und Noradrenalin fördert. Darüber hinaus versorgt Avocado den Gehirn mit Sauerstoff, verbessert die Konzentration durch einen hohen Gehalt an Kalium und dem Aminosäure Tyrosin, die für Denkprozesse verantwortlich sind. Ein weiterer wertvoller Bestandteil der Ernährung sind Mandeln, die reich an Vitamin E – einem starken Antioxidans – und Vitamin B2 sind, das die Funktion des Nervensystems unterstützt. Mandeln enthalten auch Zink, Kalium und Eisen, die sich günstig auf die psychische Verfassung auswirken. Vollkornprodukte sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Ernährung, da sie Tryptophan enthalten, eine Aminosäure, die für die Serotoninproduktion notwendig ist. Früchte wie Bananen haben ebenfalls einen positiven Effekt auf das Nervensystem. Sie enthalten Vitamin B6, Magnesium und Kalium, die die Funktion des Nervensystems normalisieren, helfen, die Muskeln zu entspannen und die Anspannung in Stresssituationen zu reduzieren. Bananen liefern je nach Reifegrad Tryptophan oder Dopamin, die die Stimmung verbessern. Neben Früchten sind Hülsenfrüchte, insbesondere Linsen, für die psychische Gesundheit vorteilhaft. Sie enthalten leicht verdauliches Eiweiß, B-Vitamine und Folsäure, die das Wohlbefinden fördern und bei der Stressbewältigung helfen. Der Maca-Wurzel, reich an Eisen und Magnesium, wird eine antidepressive Wirkung und Stimmungsaufhellung zugeschrieben. Sie wird als „Schatz der Inkas“ bezeichnet, aufgrund ihrer Eigenschaften wie Energiesteigerung, Stressreduktion und Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit. Lindenhonig wirkt entspannend, reduziert die Spannung der glatten Muskulatur, regt die Funktion einiger innerer Organe an und zeigt eine stressabbauende Wirkung. Tees aus Kräutern wie Johanniskraut oder Arktischer Wurzel verbessern die Gehirnfunktion und verringern den negativen Einfluss von Stress. Angststörungen sind eine ernsthafte Erkrankung, die eine Beratung durch einen Psychologen oder Psychiater erfordert. Die Ernährung kann eine Unterstützung im Kampf gegen diese Störung sein, daher ist es ratsam, die Ernährung mit Produkten wie Linsen, Maca-Wurzel, Lindenhonig, dunkler Schokolade, Bananen oder Mandeln zu bereichern, die in Maßen gesundheitliche Vorteile bieten.
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