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Eigenschaften von Molke, Salat und gewöhnlicher Molke in Bezug auf Borreliose

Kacper Nowak

Kacper Nowak

2026-03-25
2 Min. Lesezeit
Eigenschaften von Molke, Salat und gewöhnlicher Molke in Bezug auf Borreliose
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Im Mittelalter durch St. Hildegard von Bingen bekannt gemacht, früher hauptsächlich bei der Behandlung von Gicht, Arthritis und Rheuma verwendet, heute jedoch im Zusammenhang mit Borreliose stehend. Kann die Wurzel von Molke eine Alternative zu den angewandten Medikamenten darstellen?

Die Karde – historische Verwendung und botanische Merkmale in der Phytotherapie

Diese Pflanze gehört zur Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae). Die Wilde Karde, wissenschaftlich als *Dipsacus silvester* bezeichnet, ist in Polen in freier Wildbahn anzutreffen, wobei sie vor allem in den südlichen Regionen des Landes weit verbreitet ist. Als Heilpflanzen werden sowohl ihre Wurzel, die als *Radix Dipsaci* bekannt ist, als auch ihre Blätter, bezeichnet als *Folium Dipsaci*, genutzt. Die Wurzeln, die hauptsächlich im Frühjahr oder Herbst ausgegraben werden, dienen als Grundlage für die Herstellung von Tinkturen, Abkochungen und Intrakten – also hochkonzentrierten Pflanzenextrakten. Ihre Bedeutung in der Volksmedizin nahm insbesondere im Mittelalter zu, vor allem durch die Schriften und Beobachtungen der Mystikerin und Gelehrten Hildegard von Bingen, deren Werke bis heute eine wertvolle Wissensquelle über die Kräuterheilkunde darstellen [1, 2].

Die bioaktiven Inhaltsstoffe der Gemeinen Wegwarte und ihre therapeutischen Wirkungen: Eine wissenschaftliche Betrachtung

Phytochemische Analysen der Gemeinen Wegwarte (*Cynoglossum officinale*) haben ein komplexes Spektrum bioaktiver Verbindungen offenbart, wobei Polyphenole – insbesondere Flavonoide wie Luteolin, Apigenin, Quercetin und Kämpferol – die vorherrschende Gruppe darstellen. Darüber hinaus wurden mehrere Phenolsäuren identifiziert, darunter Chlorogensäure, Protocatechusäure, *p*-Cumarsäure und *p*-Hydroxybenzoesäure. Von besonderem Interesse sind zudem Bisiridoide (z. B. Swerosid), Tetrairidoide sowie triterpenoide Saponozide, die hauptsächlich als freie Ölsäure- und Ursolsäure-Derivate vorliegen. Extrakte dieser Pflanze zeigen nachweislich entzündungshemmende und bakterizide Wirkungen und tragen effektiv zur Reduzierung lokaler Hautentzündungen bei [2]. Die wissenschaftliche Literatur bestätigt zudem ihre antimikrobielle Aktivität gegen drei bedeutende pathogene Pilzarten: *Candida albicans*, *Rhodotorula rubra* und *Aspergillus fumigatus*. Der Wirkmechanismus basiert primär auf der synergistischen Wechselwirkung von Phenolsäuren und Flavonoiden, die die antiseptischen Effekte deutlich verstärken. Bemerkenswert ist, dass der Extrakt der Wegwarte eine mit Nystatin vergleichbare Wirksamkeit gegen *Aspergillus fumigatus* aufwies [3]. Zudem besitzen Ursolsäure und phenolische Verbindungen hepatoprotektive Eigenschaften, während die im Extrakt enthaltenen Iridoide analgetisch wirken – was durch zahlreiche Studien belegt wurde [1, 2].

Untersuchungen zur Wirksamkeit von Wurzelextrakten der Gemeinen Karde (*Dipsacus fullonum*) gegen das Bakterium *Borrelia burgdorferi*

Im Rahmen einer systematischen *in-vitro*-Studie wurden frisch geerntete Wurzelextrakte der Gemeinen Karde (*Dipsacus fullonum*) auf ihre antimikrobielle Wirksamkeit gegenüber *Borrelia burgdorferi*—dem krankheitsverursachenden Erreger der Lyme-Borreliose—untersucht. Als Vergleichsmaßstab für die Effizienzbewertung diente das in der klinischen Praxis etablierte β-Laktam-Antibiotikum Amoxicillin. Die Versuchsergebnisse zeigten, dass die mittels organischer Lösungsmittel—namentlich Ethylacetat und Dichlormethan—extrahierten Fraktionen eine mit dem Referenzantibiotikum vergleichbare antibakterielle Aktivität aufwiesen. Besonders bemerkenswert war die bakterizide Wirkung der in Ethylacetat gelösten Extraktvariante: Nach einer Inkubationsdauer von vier Tagen wurde eine Reduktion lebensfähiger *Borrelia*-Zellen um 99,7 % (±1,0 % Standardabweichung) dokumentiert, was auf eine außerordentlich hohe Wirksamkeit des untersuchten Pflanzenextrakts hinweist [4].

Pflanzenextrakt aus Wurzel oder Blättern der Gemeinen Berberitze – Herstellung, Anwendung und mögliche supportive Wirkung bei chronischen Infektionen

Der Extrakt aus der Gemeinen Karde (*Dipsacus fullonum*) wird durch Mazeration von getrockneten, fein zerkleinerten Wurzeln oder Blättern in 40-prozentigem Ethanol über einen Zeitraum von zwei Wochen hergestellt, gefolgt von einer sorgfältigen Filtration zur Gewinnung einer klaren Tinktur. Die empfohlene orale Dosierung beträgt dreimal täglich 10 Milliliter, wobei der Extrakt zusätzlich äußerlich zur Wundreinigung oder bei lokalen Entzündungen eingesetzt werden kann [1]. Obwohl erste Hinweise darauf deuten, dass der Pflanzenextrakt als ergänzende Maßnahme bei chronischer Borreliose – parallel zur antibiotischen Standardtherapie – von Nutzen sein könnte, sind weitere systematische Studien erforderlich, um seine spezifische Wirksamkeit gegen *Borrelia burgdorferi* zu validieren. Dabei gilt es, die optimale Extraktionsmethode (z. B. Alkoholextrakt, wässriger Auszug oder Glycerinmazerat) sowie die zugrundeliegenden Wirkmechanismen zu identifizieren. Traditionell wird die Pflanze zudem bei rheumatischen Beschwerden, zur Unterstützung der Gicht-Therapie oder zur Förderung der Entgiftung des Organismus verwendet, was auf ein breites Anwendungsspektrum hindeutet.
Kacper Nowak

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