Skip to main content
Blog

Ernährung und Darmkrebs

Olivia Davis

Olivia Davis

2026-03-21
5 Min. Lesezeit
Ernährung und Darmkrebs
1 / 1
95 Aufrufe
Darmkrebs gehört zu den am häufigsten auftretenden Krebsarten weltweit, und seine Behandlung ist eine enorme Herausforderung. Laut verschiedenen Studien können jedoch bestimmte Aspekte der Ernährung eine entscheidende Rolle bei seiner Entwicklung spielen.

Darmkrebs – Grundlegende Informationen

Darmkrebs ist eine Krankheit, die Veränderungen im letzten Abschnitt des Verdauungstrakts umfasst. Die Inzidenzrate dieser Krankheit in Polen ist relativ hoch und wird auf etwa 10-12% aller Krebsarten geschätzt. Es ist auch das zweithäufigste bösartige Krebsgeschwür. Am häufigsten tritt es bei Menschen auf, die älter als 65 Jahre sind. Es wird erwartet, dass im Jahr 2025 mehr als 25.000 Menschen in Polen allein betroffen sein werden (A. Kubiak, W. Kycler, M. Trojanowski 2014). Eines der wichtigsten Elemente zur Prävention dieser Krankheit ist die frühe Erkennung und Behandlung, die die Chancen auf eine kürzere und weniger belastende Behandlung sowie das Fehlen von Metastasen erhöht. Um diese Krankheit frühzeitig zu erkennen, sind endoskopische Untersuchungen von entscheidender Bedeutung, da Darmkrebs hauptsächlich aus Polypen entsteht, die sich auf der Schleimhaut entwickeln und während einer Koloskopie leicht entfernt werden können (A. Kubiak, W. Kycler, M. Trojanowski 2014). Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs gehören: – sitzender Lebensstil, – Alter über 60 Jahre, – Übergewicht, – nicht-spezifische Darmentzündungen, – abgeschlossene Strahlentherapie des Bauchraums, – Rauchen, – Insulinresistenz, – Herzerkrankungen. Die Hauptursachen für Darmkrebs sind jedoch eine unzureichende Ernährung und ein wenig aktiver Lebensstil, die für fast die Hälfte der Fälle dieser Krankheit verantwortlich sind (V. Gianfredi et al. 2018). Die Symptome von Darmkrebs sind oft nicht charakteristisch und Screening-Untersuchungen lösen bei den meisten Menschen Angst und Abneigung aus, weshalb die Krankheit in der Regel erst in einem späten Stadium diagnostiziert wird.

Darmkrebs - Behandlungsoptionen

Wie bei anderen Krebsarten hängt die Behandlung von Dickdarmkrebs vom Grad der Malignität, dem Fortschrittsstadium und den begleitenden Erkrankungen ab. Je früher die Krebsveränderungen diagnostiziert werden, desto größer sind die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie. Die Hauptbehandlungsoptionen sind Chemotherapie und Radiotherapie. Es wird auch eine unterstützende pharmazeutische Therapie eingesetzt, um Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder Schmerzen zu reduzieren, die häufig mit der Behandlung einhergehen. Einige Medikamente werden verabreicht, um die unerwünschten Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren. Leider bleibt Darmkrebs immer noch ein ernstes Gesundheitsproblem, da er mit einer hohen Sterblichkeit verbunden ist, daher ist eine angemessene Prävention von großer Bedeutung, die sowohl Früherkennungsuntersuchungen als auch eine gesunde Ernährung und körperliche Aktivität umfasst.

Darmkrebs - Ernährungsrisikofaktoren

Bei Verdauungstraktkrebs spielen Ernährungsfaktoren eine wichtige Rolle. Insbesondere zeigen wissenschaftliche Studien, dass der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten das Risiko erhöht, an Dickdarmkrebs zu erkranken (E. Giovannucci, W. C. Willett, 1994). Es gibt jedoch auch andere Proteinquellen, die aufgrund von übermäßigem Nahrungsmitteilen, die sich auf die Ernährung auswirken, keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Ein übermäßiger Konsum von Alkohol, insbesondere mehr als 50 g Ethanol pro Tag, ist auch mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Darmkrebs verbunden. Darüber hinaus legen einige Studien nahe, dass die westliche Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren und Salz ist, von den Darmmikroorganismen in entzündliche oder krebsfördernde Substanzen umgewandelt werden kann (S. J. D. O’Keefe, 2016).

Darmkrebs – eine vorbeugende Ernährung

Die meisten Fälle von Darmkrebs können durch Änderungen des Lebensstils und nicht nur durch Behandlung vermieden werden. Änderungen in der Ernährung spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. Um Darmkrebs vorzubeugen, sollten mehr ballaststoffreiche Lebensmittel, Kalzium, Magnesium, Antioxidantien und weniger rotes und verarbeitetes Fleisch in die Ernährung aufgenommen werden. Insbesondere ist es notwendig, täglich mindestens 35 g Ballaststoffe und mindestens 450 g Gemüse und Obst zu verzehren. Die Ernährung sollte auch Folsäurequellen (z.B. grünes Blattgemüse, Buchweizen) und Kalzium (z.B. Milchprodukte, Kohlgewächse) enthalten und reich an pflanzlichen Fetten (z.B. Pflanzenöle, Nüsse) sein. Um das Risiko von Darmkrebs weiter zu verringern, ist es auch wichtig, Gewohnheiten wie Rauchen zu vermeiden.
Olivia Davis

Olivia Davis

Profil ansehen