Colecalciferol - Wirkungen, Norm, Mangel... Natürliches Colecalciferol
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Oftmals hören wir von der Notwendigkeit, Vitamin D zu ergänzen, und verschiedene Werbungen für Arzneimittel überzeugen uns davon von allen Seiten. Warum verdient dieses Vitamin besondere Aufmerksamkeit und welche Auswirkungen hat es?
Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist eine steroidale chemische Substanz, die in den Fettgeweben gespeichert werden kann
Vitamin D3, auch bekannt als Cholecalciferol, ist einer der beiden Hauptbestandteile von Vitamin D. Es ist eine chemische Substanz, die in den Fettgeweben des menschlichen Körpers gespeichert werden kann. Zusammen mit anderen fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, E und K spielt es eine wichtige Rolle bei vielen physiologischen Prozessen, einschließlich der Aufrechterhaltung einer gesunden Calcium-Phosphat-Wirtschaft.
Die Arbeitsweise von Vitamin D3
Wie bereits erwähnt, spielt Vitamin D eine entscheidende Rolle bei der Verwaltung der Kalzium-Phosphor-Wirtschaft, was es uns ermöglicht, eine korrekte Knochenstruktur und einen Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Die richtigen Spiegel dieses Vitamins sind besonders wichtig für ältere Menschen mit einem erhöhten Risiko von Störungen sowie für Kinder mit dynamischen Veränderungen in der Knochenstruktur. Die korrekte Menge an Vitamin D in unserem Körper beeinflusst unsere Stimmung. Studien zeigen, dass dieses Vitamin einen bedeutenden Einfluss auf die Behandlung von Menschen mit Depressionen hat. Neben seinem positiven Einfluss auf das Nervensystem wird ihm eine bedeutende Rolle bei der Regulierung des Immunsystems zugeschrieben. Verbesserte Stimmung und erhöhte Widerstandskraft des Organismus tragen erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei, weshalb diesem Thema so große Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Ergänzung mit Vitamin D reduziert ebenfalls das Risiko für die Entwicklung von Typ-1-Diabetes, Krebs, Osteoporose, wodurch sie zur Verlängerung unserer Lebensdauer beiträgt.
Vitamin D3-Richtwert
Bedenklich ist die wachsende Anzahl von Menschen, die an Vitamin D-Mangel leiden. Der Test für Vitamin D besteht in der Bestimmung des Spiegels von 25-Hydroxyvitamin D im Blut und der optimale Wert liegt im Bereich von 30-50 ng/ml (75-125 nmol/l).
Mangel an Vitamin D3
Von einem Mangel an Vitamin D3 spricht man, wenn ein Bluttest auf 25-Hydroxyvitamin D einen niedrigeren Wert als den Referenzwert ergibt. Ein Ergebnis im Bereich von 20-30 ng/ml wird als suboptimal eingestuft, während ein Ergebnis unter 20 ng/ml als Mangel gilt, der zu einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustands und einer erhöhten Gefahr von Verkrümmungen, Osteomalazie oder Osteoporose führen kann. Ein Risikofaktor für einen Mangel an Vitamin D kann eine unzureichende Sonnenexposition sein. Regelmäßige Sonnenbäder können effektiv Mangelerscheinungen vorbeugen, jedoch hängt diese Art der Vitamin-D-Aufnahme stark von Wetter und Wohnort ab, daher wird im Herbst und Winter die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Höhe von 1000 Einheiten (IU) empfohlen.
Natürlich vorkommendes Vitamin D3
Vitamin D kann in unserem Körper synthetisiert werden, aber bevor es seine aktive Form erhält, muss es Sonnenlicht ausgesetzt werden. Unter dem Einfluss von Ultraviolettlicht wird in unserer Haut 7-Dehydrocholesterol (ein Derivat von Cholesterin, Pro-Vitamin D3) in Cholecalciferol umgewandelt, das eigentliche Vitamin D3. Dies ist jedoch nicht das Ende der biochemischen Reise dieses Verbindung, da es in die Leber transportiert werden muss, wo es weiteren Umwandlungen unterzogen wird, bevor es seine Aktivität erhält. Neben der Synthese kann Vitamin D auch aus Lebensmitteln gewonnen werden, wie z.B. aus Fischen (Lachs, Kabeljau, Thunfisch, Hering, Makrele, Sardinen, Aal), Lebertran, Leber und Eigelb. Eine interessante Tatsache ist, dass auch einige Pilze eine sehr geringe Menge an Vitamin D enthalten. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle in vielen biochemischen Prozessen in unserem Körper. Sonnenbäder und Nahrungsergänzungsmittel sind hilfreich, um den korrekten Pegel dieses Vitamins aufrecht zu erhalten. Gute Quellen können auch in der Nahrung gefunden werden.