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Bohnensamen

Kacper Nowak

Kacper Nowak

2026-03-19
3 Min. Lesezeit
Bohnensamen
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Bohnensamen enthalten unabhängig von der Sorte eine große Menge an Protein. Frische Samen sind eine gute Wahl, da sie reich an Vitaminen A und C sind. Getrocknete Bohnensamen verlieren viele dieser Nährstoffe. Sie enthalten Kalium, Calcium und Phosphor, und im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten enthalten sie kein Natrium. Sie enthalten auch viel Stärke, die dafür sorgt, dass man länger satt bleibt.

Bohnen – Nährstoffeigenschaften, bioaktive Inhaltsstoffe und gesundheitliche Auswirkungen

Bohnen, unabhängig von der spezifischen Sorte, stellen eine wertvolle Quelle für hochwertiges pflanzliches Eiweiß dar. Ideal ist der Verzehr frisch geernteter Samen, da diese beträchtliche Mengen an Vitamin A sowie Ascorbinsäure (Vitamin C) enthalten. Durch den Trocknungsprozess geht ein Großteil dieser Nährstoffe verloren. In ihrer chemischen Zusammensetzung finden sich essentielle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor, wobei – im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten – ein extrem niedriger Natriumgehalt charakteristisch ist. Sie enthalten zudem eine erhebliche Menge an Stärke, die ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl gewährleistet, was sie besonders für Personen mit gewichtsreduzierender Ernährung empfehlenswert macht. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Gehalt an Ballaststoffen. Hülsenfrüchte, einschließlich Bohnen, sind reich an Isoflavonen – Verbindungen, deren lindernde Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden bei Frauen sowie deren potenzielle Rolle bei der Reduzierung des Prostatakrebsrisikos bei Männern wissenschaftlich belegt ist. Darüber hinaus tragen Bohnen zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels im Blut bei. Die Samen enthalten zudem zahlreiche polyphenolische Verbindungen – die größte Gruppe natürlicher Antioxidantien, die die Bildung freier Radikale hemmen, Metallionen binden, welche deren Entstehung katalysieren, und die Gefäßwände stärken, indem sie deren Durchlässigkeit und Brüchigkeit verringern. Zu beachten ist jedoch, dass rohe Bohnen Phasin enthalten – ein toxisches Glykosid, das Erythrozytenaggregation sowie akute gastrointestinale Störungen auslösen kann. Um diese Wirkung zu neutralisieren, müssen die Samen einer thermischen Behandlung bei mindestens 90°C unterzogen werden.

Bohnen – vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in Küche und Gesundheit

Bohnen bilden die Grundlage für die Zubereitung aromatischer Pasten und cremiger Dips, die durch verschiedene Zutaten verfeinert werden können. Sie eignen sich ebenso hervorragend für warme Gerichte, etwa in Form der traditionellen *Bretonischen Bohnen* oder einer nährstoffreichen Bohnensuppe. Darüber hinaus sind sie eine wertvolle Zutat für vegetarische Pasteten, da sie sowohl geschmacklich als auch in puncto Nährstoffgehalt überzeugen. Besonders hervorzuheben sind Bohnensprossen, die eine positive Wirkung auf das Immunsystem entfalten. Die getrockneten, entkernten Bohnenschoten wiederum lassen sich zu einem entzündungshemmenden Aufguss verarbeiten, der Schwellungen bei Gelenkbeschwerden lindern kann. Allerdings kann der Verzehr von Bohnen zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen führen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich die Zugabe karminativ wirkender Gewürze wie Kreuzkümmel, Dill oder Basilikum. Auch das mehrfache Wechseln des Einweichwassers vor dem Kochen kann hilfreich sein, wobei dies mit einem gewissen Verlust an Nährstoffen einhergeht. Aufgrund möglicher Verdauungsprobleme sollten Kleinkinder, ältere Personen sowie Schwangere und Stillende auf einen übermäßigen Bohnenkonsum verzichten.
Kacper Nowak

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