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Blutarmut – Arten und Blutuntersuchungen

Wojciech Wiśniewski

Wojciech Wiśniewski

2026-03-23
3 Min. Lesezeit
Blutarmut – Arten und Blutuntersuchungen
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Blutarmut, auch bekannt als Blutmangel, ist ein Zustand, der Irregularitäten in den Parametern des peripheren Blutes betrifft, insbesondere einen Mangel an Erythrozyten, den roten Blutkörperchen, die für den Transport von Atemgasen verantwortlich sind, oder die Konzentration des Erythrozytenfarbstoffs Hämoglobin. Die angemessene Anzahl von Erythrozyten bei Frauen sollte 3,9-5,6M/µl betragen, und bei Männern - 4,5-6,5 M/µl, während der Referenzwert der Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen in einem Bereich von ca. 32-36 g/dl liegen sollte.

Typen von Anämie

Erythrocyten haben keine ausreichende Menge an Hämoglobin (Hemoglobin ist ein Farbstoff), weshalb sie nicht ausreichend sind. Zusätzlich sind die Blutkörperchen kleiner, die Samen und Gewebe sind kleiner, und es gibt eine niedrigere Menge an Eisen in der Ernährung und eine niedrige Konzentration der Erythropoien.

Laborblutanalysen zur Feststellung einer Blutarmut (Anämie)

Zur zuverlässigen Diagnose einer Anämie ist es im Rahmen der vollständigen Blutbilduntersuchung von entscheidender Bedeutung, eine Reihe spezifischer Parameter sorgfältig zu bewerten. Hierzu zählt vor allem der **Hämatokritwert**, der den prozentualen Anteil der zellulären Blutbestandteile (einschließlich Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten) am Gesamtvolumen des peripheren Blutes angibt. Ebenfalls von großer Relevanz sind die Indizes **MCV** (mittleres Erythrozytenvolumen), **MCH** (mittlere Hämoglobinmenge pro Erythrozyt) und **MCHC** (mittlere Hämoglobinkonzentration in den Erythrozyten). Darüber hinaus sollten die Konzentrationen essenzieller Nährstoffe wie **Vitamin B9 (Folsäure)** und **Vitamin B12 (Cobalamin)** analysiert werden, da ein Mangel dieser Vitamine zu Störungen der Blutbildung führen kann. Ferner ist die Bestimmung der **Ferritin**-Werte (ein Indikator für die Eisenspeicher des Körpers) sowie des **Transferrin**-Spiegels (ein eisentransportierendes Protein) unerlässlich. Zudem kann die Messung des **Bilirubins** im Blut – ein Abbauprodukt des Hämoglobins – sowie der Nachweis von **Urobilinogen** im Urin auf einen beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen hinweisen.
Wojciech Wiśniewski

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