Art der Körperform kann bei Essstörungen bedeutende Folgen haben
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Die Forscher der Drexel University schlagen vor, dass eine bestimmte Art von Körperform ernsthafte Auswirkungen auf die Entwicklung von Essstörungen haben kann. Personen mit einer Körperform in Form eines Apfels sind eher anfällig für übermäßiges Essen und für schwerwiegendere Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie.
Die Apfelkörperform birgt gesundheitliche Risiken
Die Körperstruktur beeinflusst die Verteilung des Fettgewebes. Je nach Lage des Fettes unterscheidet man zwischen Bauchfettleibigkeit, auch als Apfelform bekannt. Personen mit dieser Körperform lagern mehr Fett im Bauchbereich ab, im Gegensatz zur Birnenform, bei der sich das Fett um die Hüften konzentriert. Forscher der Drexel University beobachteten über 300 erwachsene Frauen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Alle sechs Monate analysierten sie deren Gewicht und Körperfettanteil. Basierend auf diesen Daten kamen sie zu dem Schluss, dass Frauen mit einer Apfelform anfälliger für Essstörungen sind. Diese Frauen zeigten eine geringere Zufriedenheit mit ihrem eigenen Aussehen, was ein möglicher Auslöser für Störungen sein könnte. Dennoch sind weitere Untersuchungen in diesem Bereich notwendig. Bauchfettleibigkeit bei Frauen und Männern ist auch mit anderen gesundheitlichen Risiken verbunden, wie Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhtem Diabetes-Risiko und Bluthochdruck.