4 wichtigste Übungen für die Rückenmuskulatur
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Die Rückenmuskulatur stellt eine der größten Muskelgruppen im menschlichen Körper dar, und ihre Entwicklung hat einen bedeutenden Einfluss auf die Figur. Eine starke Entwicklung des Vierfaßmuskels verleiht der oberen Körperhälfte eine imposante Erscheinung, während der entwickelte Rückenmuskel bewirkt, dass die Figur die Form des Buchstabens V annimmt. Was sind also die vier wichtigsten und effektivsten Übungen für die Rückenmuskulatur?
An der Stange ziehen
Im Wesentlichen sollte in jedem Trainingsplan eine Klimmzugübung enthalten sein. Es ist eines der besten Grundübungen zur Formung der Rückenmuskulatur. Es gibt mehrere Muskelgruppen, die beteiligt sind, und die Übung selbst ist nicht so schwierig. Es erfordert keine spezielle Ausrüstung, es reicht eine Stange. Die Bewegung, die während des Klimmzugs durchgeführt wird, ist die natürlichste für das gesamte Rückenmuskelsystem gemäß Biomechanik. Seit Anbeginn der Menschheit hat der Mensch diesen Bewegungsablauf ausgeführt, wenn er auf Bäumen kletterte, Berge erklomm oder aus einer Höhle herauskam. Forscher glauben, dass gerade dieser Bewegungsablauf den Rückenmuskeln am besten entspricht. Die grundlegende Regel für die Durchführung des Übung ist folgende: Je breiter der Griff, desto höher das Gewicht des breitesten Rückenmuskels, aber die Amplitude des Bewegungsablaufs ist geringer. Je enger der Griff, desto höher das Gewicht der Bizeps, aber die Amplitude ist größer. Wichtig ist, dass während des Klimmzugs die größtmögliche Amplitude mit maximaler Aktivierung des breitesten Rückenmuskels gefunden wird, also der goldene Mittelweg gefunden wird.
Rudern mit der Langhantel in der Körperfallposition
Rudern mit der Langhantel in der Körperfallposition ist eine sehr effektive Übung, die das Volumen des mittleren und unteren Bereichs der breitesten Rückenmuskeln erhöht. Um die Übung korrekt auszuführen, müssen einige Regeln befolgt werden: – der Oberkörper sollte parallel zum Boden gehalten werden; – die Knie sollten sanft gebeugt werden; – die Langhantel sollte auf Schulterbreite gehalten werden; – die Arme am Boden sollten vollständig gestreckt werden; – während des Aufwärtsbewegens sollte die Langhantel so nah wie möglich an den Beinen bewegt werden; – die Langhantel sollte auf Brusthöhe gezogen werden. Viele Sportler machen den Fehler, die Langhantel bis zur Brust zu ziehen, was zu einer unnötigen Beanspruchung der Schultermuskeln und einer Verringerung der Belastung der breitesten Rückenmuskeln führt. Es ist auch wichtig, das Gefühl des Ziehens ausschließlich mit dem Rücken und das Ausschalten der Arme zu haben. Wenn zu viel Gewicht angehoben wird, verwenden die Trainierenden normalerweise die Muskeln ihrer Arme, was sich negativ auf die Rückenmuskeln auswirkt.
Ein traditioneller Toter
Ein traditioneller Toter ist die Grundlage für Bodybuilding, denn dieser Trainingsprozess liefert einen der größten Impulse für die Muskelentwicklung. Obwohl die Gesäßmuskulatur, die zweigliedrigen Oberschenkel oder die viergliedrigen Muskeln die Hauptarbeit leisten, kann man nicht vergessen, dass die Rückenmuskulatur eine sehr hohe isometrische Spannung aufweist. Bei diesem Training erreichen die breiten Rückenmuskeln oder die Rückenstrecker einige der höchsten Muskelaktivitätswerte. Der Tote ist eines der schwierigsten Übungen in Bezug auf die Technik, aber gleichzeitig auch eine der effektivsten. Die Bewegung während des Toten ist sehr ähnlich zur menschlichen Physiologie, denn jeder von uns muss manchmal etwas heben.
Zug des Griffs auf der horizontalen Ebene
Das Ziehen des Griffs auf der horizontalen Ebene gilt als effektive Übung beim Training der Rückenmuskeln, da die Beinmuskulatur während des Trainings nicht belastet ist, was es ermöglicht, sich vollständig auf die Rückenmuskeln zu konzentrieren. Insgesamt kann das Training als Variante des Ruderns mit einer Stange im Körperverfall betrachtet werden, die Bewegung ist sehr ähnlich und die gleichen Rückenmuskeln arbeiten. Die Verwendung verschiedener Griffe ermöglicht es, unterschiedliche Teile des Rückens einzubeziehen, was bei einem typischen Rudern nicht immer möglich ist. Es wird angenommen, dass bei einem Rudern mit einem engen Griff überwiegend die untere Rückenpartie angesprochen wird, während bei einem breiten Griff eher die mittlere Partie einbezogen wird. Allerdings gilt das nicht immer und nicht für jeden. Die Verwendung eines engen Griffs belastet die Bizeps stärker, da der Bewegungsbereich größer ist, während ein breiter Griff das Bizeps-Engagement reduziert und die Amplitude verringert. Der Hauptvorteil dieser Übung ist ihre Zugänglichkeit sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.