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Symptome und Ursachen der Erkrankung des polyzystischen Ovarialsyndroms

Olivia Davis

Olivia Davis

2026-03-20
3 Min. Lesezeit
Symptome und Ursachen der Erkrankung des polyzystischen Ovarialsyndroms
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Wenn Ihr Menstruationszyklus unregelmäßig ist, haben Sie Störungen in Ihrem Zyklus bemerkt, haben Sie Akne im Gesicht, haben Sie Probleme mit übermäßigem Haarwuchs am Körper und haben Sie zugenommen – es könnte sich um das polyzystische Ovarialsyndrom handeln. Zögern Sie nicht und suchen Sie einen Arzt auf.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige hormonelle Störung, die 10-15% der Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Diese Erkrankung tritt bei allen ethnischen Gruppen auf und stellt die häufigste endokrine Dysfunktion bei Frauen im reproduktiven Alter sowie die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit dar. Die Symptome und ihr Schweregrad variieren von Fall zu Fall. Die genauen Ursachen des PCOS sind noch nicht vollständig geklärt, doch es ist bekannt, dass Insulinresistenz, oft in Verbindung mit Adipositas, eine zentrale Rolle spielt. In Familien von Betroffenen können bis zu 50% der Mütter und Schwestern ebenfalls an PCOS leiden. Ein typisches Merkmal der Erkrankung ist die Schädigung des Eierstockgewebes, verursacht durch unreife Graaf-Follikel, deren Entwicklung vor der Freisetzung der Eizelle unterbrochen wird. In den betroffenen Eierstöcken bildet sich kein Gelbkörper, und anstelle des Kollapses vieler Follikel entstehen Zysten, die bei einer Ultraschalluntersuchung sichtbar sind.

Polyzystisches Ovarialsyndrom – Ursachen und Entstehungsmechanismen

Die genauen Ursachen des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) sind noch nicht vollständig geklärt. Bei gesunden Eierstöcken reifen Follikel heran, wobei einer als dominanter Follikel ausgewählt wird. Während des Ovulationsprozesses wird eine befruchtungsfähige Eizelle freigesetzt, während die anderen Follikel zurückgebildet werden. Beim PCOS fehlt dieser dominante Follikel, was zu einer gestörten Ovulation führt. Die nicht ausgewählten Follikel verbleiben im Eierstock und produzieren übermäßig männliche Geschlechtshormone (Androgene) sowie Progesteron. Zusätzlich können durch die Umwandlung von Androgenen erhöhte Östrogenspiegel entstehen. Studien zeigen, dass PCOS häufiger bei Verwandten von betroffenen Frauen auftritt, was auf eine bedeutende genetische Komponente bei der Entstehung des Syndroms hindeutet.

Anzeichen eines polyzystischen Ovarialsyndroms

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine Erkrankung, die sich durch Störungen des Menstruationszyklus äußert, wie unregelmäßige Blutungen, Amenorrhoe oder schwache Blutungen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu hormonellen Störungen, die sich durch eine verminderte Produktion des follikelstimulierenden Hormons (FSH) bei gleichzeitig erhöhtem Spiegel des luteinisierenden Hormons (LH) und Androgenen äußern, was zu Ovulationsstörungen führt. Als Folge dieser Dysregulation kommt es zu einer übermäßigen Produktion männlicher Geschlechtshormone, die sich in verschiedenen Symptomen äußern, darunter: unregelmäßige und seltene Menstruationszyklen, Amenorrhoe, Unfruchtbarkeit aufgrund fehlender Ovulation, männliche Merkmale (z. B. übermäßige Körperbehaarung, androgenetische Alopezie), Seborrhoe, Akne und Hautprobleme, Beckenschmerzen, zentrale Adipositas, ausgeprägte prämenstruelle Symptome (Stimmungsschwankungen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Blähungen) sowie das Auftreten dunkler Flecken auf der Haut. PCOS ist eine Erkrankung, die das hormonelle Gleichgewicht stört und die Empfängnis erschwert.
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