Sind diese Produkte wirklich Nahrungsergänzungsmittel und unterstützen sie tatsächlich die Gewichtsabnahme und sind sie uneingeschränkt gesund?
28
Aufrufe
Immer häufiger tauchen auf dem Markt Produkte auf, die als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet werden. Wir können sie ganz unbewusst konsumieren. Werden unsere Handlungen durch den Impuls motiviert, der uns von den Herstellern übermittelt wird? Wie können wir feststellen, ob unserem Körper ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel fehlt?
Nahrungsergänzungsmittel: Rechtliche Definition, funktionale Abgrenzung und Klassifizierung nach Zusammensetzung sowie Anwendungszweck
Nahrungsergänzungsmittel werden gesetzlich als eigenständige Kategorie von Lebensmitteln eingestuft, die sich deutlich von herkömmlichen Nahrungsmitteln abgrenzen lassen. Ihre rechtliche Grundlage findet sich im Lebensmittel- und Ernährungssicherheitsgesetz vom 25. August 2006, wo sie definiert werden als "ein zur oralen Einnahme bestimmtes Erzeugnis, dessen primäre Funktion darin besteht, die tägliche Ernährung durch die Zufuhr konzentrierter Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen bioaktiven Substanzen – sowohl in isolierter als auch in kombinierter Form – zu ergänzen, sofern diese Substanzen nachweislich ernährungsphysiologische oder sonstige physiologische Wirkungen entfalten. Sie werden in dosierbaren Darreichungsformen angeboten, darunter Kapseln, Tabletten, Lutschpastillen sowie flüssige Präparate oder Pulver, die in genau abgemessenen, kleinen Mengen konsumiert werden sollen. Entscheidend ist, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht den Zulassungsverfahren für Arzneimittel unterliegen und somit keinen Status als pharmazeutische Produkte gemäß den geltenden Arzneimittelgesetzen besitzen. Hinsichtlich ihrer Zusammensetzung lassen sie sich in folgende Gruppen unterteilen: Vitamin- und Mineralstoffkomplexe, pflanzliche Extrakte und Phytochemikalien, essentielle ungesättigte Fettsäuren, probiotische und präbiotische Kulturen sowie Aminosäuren mit vielfältigen Wirkungsprofilen. Eine weitere Klassifizierung erfolgt nach ihrem Anwendungszweck, wobei Präparate zur Unterstützung folgender Bereiche unterschieden werden: Gewichtsmanagement, Immunsystemfunktion, Bewegungsapparat, kardiovaskuläre Gesundheit, Verdauungstrakt sowie die Pflege von Haut, Haaren und Nägeln.
Nahrungsergänzungsmittel Abnehmen
Ergänzungen zur Abnahme von unnötigen Kilogrammen gehören zu den beliebtesten Gruppen. Sie sind in verschiedenen Formen (z. B. Pulver, Kapseln) und für verschiedene Altersgruppen erhältlich. Sie können Hungersnot verhindern, Hunger reduzieren, Stoffwechsel stimulieren oder die Wirkung von Jo Jo reduziert. Sie enthalten: Koffein, Chitosan (Polysaccharid), L Carnitin sowie Pflanzen-Extrakte. Einige davon sind: Green Coffee Extract Reduzet die Verwässerung.
Sicherheit und Risikofaktoren bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln – was Sie vor dem Kauf beachten sollten
Die auf dem Markt angebotenen Nahrungsergänzungsmittel müssen so beschaffen sein, dass sie weder die Gesundheit noch das Leben der Verbraucher gefährden. Ein Nutzen ergibt sich ausschließlich dann, wenn die empfohlene Dosierung des jeweiligen Präparats strikt eingehalten wird – eine Überschreitung dieser Richtwerte kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Eine übermäßige Zufuhr fettlöslicher Vitamine führt zu einer Hypervitaminose, einem toxischen Zustand durch überhöhte Vitaminaufnahme: Vitamin A kann Gelenk- und Knochenschmerzen, brüchige Nägel sowie Haarausfall verursachen; Vitamin D begünstigt Übelkeit und eine erhöhte Kalziumausscheidung über den Urin; Vitamin E reduziert die Blutgerinnung; und Vitamin K kann die Leberfunktion beeinträchtigen. Ähnliche Risiken bestehen bei einer Überdosierung von Mineralstoffen – so führt ein Zuviel an Fluor zu Fluorose (Schädigungen des Zahnschmelzes), während ein Kupferüberschuss die Leber schädigt. Besonders vorsichtig sollten Personen mit Vorerkrankungen oder einer dauerhaften Medikamenteneinnahme sein, da Wechselwirkungen zwischen den Inhaltsstoffen von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln die Aufnahmeprozesse im Körper stören können. Produkte mit dem Hinweis "nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen" erfordern eine fachliche Beratung. Es ist unerlässlich, die Packungsbeilagen gründlich zu studieren und bei Unsicherheiten ärztlichen Rat einzuholen. Zu bedenken ist, dass Nahrungsergänzungsmittel lediglich eine *ergänzende* Rolle spielen und keinesfalls eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und hochwertigen Lebensmitteln ersetzen können. In den Herbst- und Wintermonaten mögen sie unterstützend wirken, doch eine unüberlegte Einnahme birgt mehr Risiken als Nutzen.