Rheumatische Entzündung
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Die Zeit des Schnupfens dauert weiter an, daher verschwinden zunehmend verschiedene Mittel zur Stärkung der Immunität und Reinigung des Körpers von pathogenen Mikroorganismen von den Apothekentischen. Eine durch Schnupfen verursachte Erkrankung ist die Angina, und die häufigste Komplikation nach Angina ist die rheumatische Entzündung. Was ist das?
Was versteht man unter rheumatischem Fieber?
Rheumatisches Fieber (Morbus rheumaticus) ist eine Erkrankung des Immunsystems, die zu den systemischen Krankheiten gehört. Diese Erkrankung zählt zu den häufigsten Komplikationen nach Mandelentzündung oder anderen entzündlichen Zuständen im Rachen, die durch Streptokokken der Gruppe A hervorgerufen werden. Diese Form des Fiebers ist eine der häufigsten Ursachen für Herzfehler bei Kindern und Jugendlichen. Wie der französische Arzt Ernest Charles Lasègue betonte: "Rheumatisches Fieber greift die Gelenke an und schädigt das Herz".
Rheumatisches Fieber: Ursachen und Entstehung
Rheumatisches Fieber tritt als Folge von Mandelentzündung auf, wobei der Entstehungsmechanismus anders verläuft. Nach Kontakt mit Streptokokken beginnt der Körper mit der Produktion von Antigenen. Dadurch löst das Immunsystem eine hormonelle Reaktion aus, die zu Autoimmunangriffen auf die eigenen Zellen führt. Mit der Zeit entstehen Entzündungen im Herzen und in den Blutgefäßen, die zu zellulären Infiltraten führen. Diese Infiltrate, bekannt als Aschoff-Knötchen, sterben später ab und bilden Narbengewebe.
Anzeichen von rheumatischem Fieber
Die Symptome des rheumatischen Fiebers treten in der Regel nach 3 Wochen unbehandelter antibiotischer Erkrankungen der Halsschmerzen auf. Allerdings kann die Inkubationszeit der Krankheit mehrere Jahre andauern. Normalerweise dauert sie 4–6 Wochen. Die Symptome dieser Erkrankung wurden in sogenannte kleine und große Symptome unterteilt. Um über rheumatisches Fieber zu sprechen, müssen mindestens zwei große Symptome oder ein großes Symptom und zwei kleine Symptome vorliegen. Kleine Symptome umfassen: Fieber, einen Schub der rheumatischen Erkrankung, erhöhte ASO-Werte über 200 Einheiten, Gelenkschmerzen, eine vergangene Streptokokken-Infektion, erhöhte Leukozyten- und OB-Werte im Blutbild sowie das Vorhandensein von Akutphasenproteinen, z. B. erhöhte CRP-Werte. Große Symptome sind: subkutane Knoten, Myokarditis, wandernde Arthritis, das Auftreten eines ringförmigen Erythems sowie die Sydenham-Chorea, die hauptsächlich bei Kindern auftritt und sich durch unwillkürliche Chorea-Bewegungen, emotionale Störungen und Hyperaktivität äußert.
Therapie der rheumatischen Fiebererkrankung
Die Therapie des rheumatischen Fiebers stützt sich hauptsächlich auf die Verwendung von Antibiotika, wobei Penicillin als primäres Mittel zur Bekämpfung der Erkrankung dient. Zusätzlich empfehlen Ärzte häufig die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika. Bei akuten Verläufen ist die Verabreichung von Kortikosteroiden zur Linderung der Symptome erforderlich. Darüber hinaus sind die Einschränkung körperlicher Aktivität und die Gewährleistung angemessener Ruhezeiten wesentliche Bestandteile der symptomatischen Behandlung.