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Reizdarmsyndrom – Symptome, Diagnose und Ursachen einer chronischen Erkrankung

Julia Wójcik

Julia Wójcik

2026-03-25
3 Min. Lesezeit
Reizdarmsyndrom – Symptome, Diagnose und Ursachen einer chronischen Erkrankung
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Das Syndrom des empfindlichen Darms zeigt sich durch außergewöhnlich belastende Störungen des Verdauungssystems, die durch Unbehagen und verminderte Lebensqualität verursacht werden. Alle Symptome, die mit der Darmempfindlichkeit verbunden sind, werden durch die Psyche des Patienten, depressive Zustände und Ängste verstärkt.

Eine Erkrankung des Darms

Gastroenterologen stimmen überein, dass Erkrankungen, die mit Funktionsstörungen des Verdauungssystems einhergehen, am häufigsten vorkommen. Das Reizdarmsyndrom (auch bekannt als IBS-Irritable Bowel Syndrome) ist eine chronische Erkrankung des Verdauungstrakts, die mindestens drei Monate andauert. Sie äußert sich vor allem durch starke Bauchschmerzen und Störungen des Stuhlrhythmus. Viele Betroffene, trotz unangenehmer Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Bauchschmerzen, suchen keine ärztliche Hilfe.

Reizdarmsyndrom: Symptome und klinische Erscheinungen

Das Reizdarmsyndrom äußert sich durch vielfältige Symptome, darunter Bauchschmerzen mit variabler Intensität und Lokalisation. Diese Beschwerden entstehen durch die Ansammlung geringer Mengen an Gasen und Nahrungsresten im Verdauungstrakt, was zu Blähungen und Schmerzen im Unterbauch führt. Zusätzlich leiden Betroffene unter Stuhlgangunregelmäßigkeiten, die sich in abwechselnden Durchfällen oder Verstopfungen äußern, wobei die Entleerung oft Erleichterung bringt. Häufig treten auch Völlegefühl nach den Mahlzeiten, Übelkeit, Sodbrennen, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen sowie bei Frauen Zyklusstörungen auf. Aufgrund des unspezifischen Krankheitsbildes werden die Symptome oft fälschlicherweise auf eine ungesunde Ernährung zurückgeführt, obwohl sie erste Anzeichen eines Reizdarmsyndroms sein können.

Reizdarmsyndrom - Diagnosestellung

Wenn die beschriebenen Symptome über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten anhalten, kann der Arzt nach einem ausführlichen Anamnesegespräch mit dem Patienten und detaillierten Fragen zu den Symptomen und ihrem Verschwinden (z. B. nach der Entleerung) die Diagnose eines Reizdarmsyndroms stellen. Um organische Ursachen der Beschwerden auszuschließen, entscheidet sich der Arzt in der Regel für eine umfassende Laboruntersuchung, um die Diagnose zu bestätigen. Es wird empfohlen, eine Blutbilduntersuchung, eine Urinanalyse und eine Stuhluntersuchung (bakteriologische und parasitologische Tests) durchzuführen. Je nach Alter des Patienten, begleitenden Symptomen und Verdacht auf andere Ursachen der Beschwerden kann der Arzt eine Koloskopie anordnen, obwohl diese nicht zwingend erforderlich ist. Zudem kann es notwendig sein, die Diagnose durch Ultraschall oder radiologische Untersuchungen zu bestätigen sowie einen Laktoseintoleranztest durchzuführen oder eine laktosefreie Diät über einen bestimmten Zeitraum einzusetzen, um eine Laktoseintoleranz auszuschließen.

Reizdarmsyndrom - auslösende Faktoren

Wiederkehrende Episoden von Durchfall und Verstopfung können auf das Vorliegen eines Reizdarmsyndroms hindeuten. Diese Beschwerden entstehen durch Störungen der Darmbeweglichkeit, wenn die muskulären Kontraktionen, die den Transport von Nahrung durch den Darm in den Enddarm erleichtern, gestört sind. Funktionsstörungen der Darmmotilität können eng mit den Nervenzentren im Gehirn verbunden sein, die diesen Prozess steuern. Mechanische Reizung der Darmwände kann zu Schmerzen und Unwohlsein im Bauchraum führen. Der Zustand kann durch Stress, ungesunde Ernährungsgewohnheiten und hastiges Essen verschlimmert werden. Leider gibt es keine einzelne, eindeutige Ursache für diese Erkrankung, sondern sie entsteht durch das Zusammenspiel individueller, genetischer und umweltbedingter Faktoren. Das Reizdarmsyndrom ist eine lästige Erkrankung des Verdauungstrakts, die sich durch Bauchschmerzen und abwechselndes Auftreten von Durchfall und Verstopfung äußert. Unspezifische Symptome führen oft nicht dazu, dass Patienten einen Arzt aufsuchen, um die Diagnose zu stellen und eine Behandlung einzuleiten. Wenn die Beschwerden jedoch länger als drei Monate anhalten, sollte ein Arzt konsultiert werden, um die Ursache zu klären.
Julia Wójcik

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