Protein- und fettbasierte Gewichtsabnahme nach Atkins – Wirksamkeitsbewertung und Vergessenheit
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Einst eine führende Methode in der ernährungswissenschaftlichen Debatte, wird sie heute von Fachleuten und Anwender:innen gleichermaßen etwas stiefmütterlich behandelt – diese auf einer drastischen Kohlenhydratreduktion bei gleichzeitig erhöhter Protein- und Fettzufuhr basierende Ernährungsstrategie genoss jahrzehntelang Anerkennung wegen ihrer vielversprechenden Kurzzeitergebnisse. Doch woher rührt dieser Popularitätsrückgang, wo doch zahlreiche Erfahrungsberichte ihre Wirksamkeit bei der Reduktion von Übergewicht und sogar bei der Verbesserung bestimmter Stoffwechselparameter bestätigten? Liegt es an sich wandelnden Trends, am Mangel langfristiger Studien oder möglicherweise an Kontroversen über potenzielle Nebenwirkungen?
Protein und Fett als Grundnahrung
Einer der wichtigsten Grundsätze der Ernährung von Dr. Atkins war die Verringerung von Kohlenhydraten auf ein Minimum. Die Mahlzeiten basierten auf Fleisch, ohne Fette auszuschließen. Der Ernährungsmacher glaubte, dass nicht Fett und Zucker die Ursache für Fett sind. Dieser Standpunkt ist bei einigen Diätetikern immer noch vertreten. Die Gesamtfettreduzierung ist nicht gut für den Körper. Fette erfüllen eine Reihe von Funktionen im menschlichen Körper, z. B. sie regulieren die Hormonwirtschaft. Obwohl sie die kalorienreichsten Nährstoffe sind, sollten sie nicht durch eine Kohlenstoffreduzierung verursacht werden. Sie können diese Diät selbst in eine Karbohydrate reduzieren.