Pflanzen, die den Heilungsprozess bei Pilzinfektionen unterstützen
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Die Pilzerkrankung ist eine Krankheit, die Geduld und systematische Ernährungsgewohnheiten erfordert, um sie nur durch eine Diät zu heilen... Daher ist es sinnvoll, den Heilungsprozess durch Verwendung von Pflanzen zu unterstützen, insbesondere bei fortgeschrittenen systemischen Pilzen.
Pilzinfektion – Behandlung mit Kräutern
Um Kräuter bei der Behandlung von Pilzinfektionen wirksam einzusetzen, müssen sie korrekt zubereitet und dosiert werden. Sie stehen als Tees, Aufgüsse, Extrakte, alkoholische Tinkturen sowie in pulverisierter Form in Kapseln oder Tabletten zur Verfügung. Kräuter bei der Pilztherapie werden sechs Tage pro Woche angewendet, gefolgt von einer einwöchigen Pause, um Resistenzen der Pilze gegen pflanzliche Wirkstoffe zu verhindern und dem Körper die Entgiftung zu ermöglichen. Aufgüsse werden aus getrockneten oder frischen Blättern oder Blüten hergestellt, indem man sie mit kochendem Wasser übergießt, abdeckt und 20 Minuten ziehen lässt. Pro 0,5 Liter Wasser verwendet man 30 g Kräuter. Die empfohlene Dosierung beträgt 2–4 Mal täglich ein halbes Glas, idealerweise 30 Minuten vor oder eine Stunde nach den Mahlzeiten. Auswurzel, Rinde, Samen oder Stängel werden zu Aufgüssen verarbeitet, indem man 30 g getrocknete Kräuter in 1,75 Liter Wasser 15–30 Minuten (je nach Krautsorte) bei schwacher Hitze köchelt. Harte Kräuter sollten länger, sogar bis zu einer Stunde, in größerer Wassermenge gekocht werden. Für die Zubereitung eignen sich Glas-, Keramik-, Ton- oder hochwertige Edelstahltöpfe – Aluminium und Gusseisen sollten vermieden werden, da sie mit Inhaltsstoffen der Kräuter reagieren und schädliche Verbindungen bilden können. Eine praktische Alternative sind Kräutertabletten oder fertige Rezepturen, besonders nützlich bei fehlender Möglichkeit zur Selbstzubereitung. Die Dosierung beträgt in dieser Form meist 3000 mg (3 g) Kräuter dreimal täglich zwischen den Mahlzeiten, eingenommen mit Wasser.
Pflanzenmittel gegen Pilzinfektionen
Pilzinfektionen können mit natürlichen Heilpflanzen wie Pau d’Arco (auch bekannt als Lapacho oder Teufelskralle) behandelt werden. Diese Pflanze stärkt das Immunsystem und hemmt das Wachstum von Pilzen. Pau d’Arco-Präparate sind wirksam gegen Candida, senken den Blutzuckerspiegel und fördern die Verdauung. Der Wirkstoff Lapachol aktiviert Makrophagen, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Die Pflanze enthält Eisen und Mineralstoffe, reinigt das Blut und wirkt antibiotisch. Pau d’Arco ist besonders wirksam bei Pilzinfektionen in Kombination mit Parasiten. Die empfohlene Dosierung beträgt 300–500 mg dreimal täglich. Lapachol kann mit blutverdünnenden Medikamenten interagieren, daher sollte vor der Anwendung ein Arzt konsultiert werden. Die Pflanze ist nicht für schwangere Frauen und kleine Kinder geeignet. Wilcacora (Uncaria tomentosa) wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Sie enthält Alkaloide, Triterpene und Flavonoide, die das Immunsystem stimulieren und das Wachstum von Candida hemmen. Oregano-Öl, reich an Carvacrol, zerstört Candida albicans und andere Pilze. Coptis chinensis (Berberitze) enthält Berberin, das den Blutzucker und Cholesterinspiegel senkt. Goldenseal (Hydrastis canadensis) enthält Berberin, Hydrastin und Kanadin und wird bei Infektionen und Magenproblemen eingesetzt. Jede Pflanze wirkt unterschiedlich, abhängig von den individuellen Eigenschaften des Organismus, daher sollte vor der Anwendung ein Spezialist konsultiert werden.