Modafinil – Wirkmechanismus, therapeutische Indikationen, Dosierungsschema und mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen
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Narkolepsie stellt eine komplexe neurologische Störung dar, deren Ursachen weiterhin Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung sind. Die Behandlung dieser Erkrankung zielt in erster Linie auf die Verringerung ihrer belastenden klinischen Symptome ab, darunter pathologische Tagesmüdigkeit, plötzliche Schlafattacken sowie die damit einhergehenden funktionellen Beeinträchtigungen. Im Rahmen der pharmakologischen Therapie kommt unter anderem Modafinil zum Einsatz – ein Arzneimittel mit stimulierender Wirkung auf das zentrale Nervensystem, dessen primäres Ziel darin besteht, das Wachheitsniveau zu erhöhen und das subjektive Gefühl von Erschöpfung und Müdigkeit zu reduzieren.
Modafinil
Modafinil ist eine organische Chemikalie und ein Bestandteil eines Narkolepsie-Medikaments, das das Zentrum des Nervensystems stimuliert. Es reduziert die Schläfrigkeit und stimuliert den Körper, indem es Schlafstörungen während des Tages verhindert. Das Medikament ist weder narkotisch, noch euphorisierend. Es stützt sich hauptsächlich auf eine erhöhte Konzentration der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin.
Modafinil Wirkung
Vor allem wirkt das Medikament anregend und stimulierend auf das Nervensystem, wodurch übermäßige Schläfrigkeit und Müdigkeit verhindert werden.
Modafinil Anwendung
Modafinil ist ein Medikament, das zur Behandlung von Schlafstörungen bei chronischen Erkrankungen, Anarkolepsie und Schlafentzündung angewendet wird.
Modafinil Dosis
Modafinil wird normalerweise sofort nach dem Aufwachen eingenommen und hat eine Halbzeit von 15 Stunden im Körper. Am häufigsten wird eine Dosis von 100200 mg pro Tag verabreicht.
Modafinil Nebenwirkungen
Leider kann das Medikament eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, wie Kopfschmerzen, Magen, Herz-Rhythmusstörungen, Schwäche, Blutgefäßvergrößerung, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Schwerhöhle, Depressionen, allergische Reaktionen, Mundverletzungen und andere Erkrankungen. Aufgrund seiner schweren dermatologischen Toxizität wurde es nicht als Hilfsmittel zur Behandlung von ADHD-Syndrom angenommen.