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Metabolische Störung - Ursachen und Prävention

Katarzyna Mazur

Katarzyna Mazur

2026-03-19
5 Min. Lesezeit
Metabolische Störung - Ursachen und Prävention
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Wenn Ihre Antwort auf beide Fragen 'ja' lautet, haben Sie wahrscheinlich eine metabolische Störung erlebt - einen Zustand, in dem Ihr Körper sich gegen weiteren Gewichtsverlust verteidigt. Trotz der vielen Stunden im Fitnessstudio und der sorgfältigen Kalorienzählung können Sie immer noch kein überschüssiges Fett loswerden? Sie trainieren und halten sich an eine Diät, aber Ihre Bemühungen bringen keine Ergebnisse? Gibt es überhaupt irgendwelche Gründe für diese Situation und wie kann man ihr vorbeugen?

Stoffwechselstagnation

Stoffwechselstagnation bezeichnet einen Zustand, in dem der Körper trotz einer ausgewogenen und moderat kalorienreduzierten Ernährung keine Fettverbrennung aufweist. Trotz einer gesunden Reduktionsdiät und regelmäßiger körperlicher Betätigung bleibt das Gewicht unverändert. Die Stoffwechselprozesse funktionieren aus unbekannten Gründen nicht korrekt, wodurch eine weitere Gewichtsabnahme verhindert wird. Dieser Zustand wird häufig als subklinische Form der Schilddrüsenunterfunktion eingestuft, da trotz normaler TSH-, T3- und T4-Werte typische Symptome wie unregelmäßiger Appetit, Schwankungen der Körpertemperatur, Stimmungsschwankungen, vermindertes sexuelles Verlangen und allgemeine Erschöpfung auftreten. Je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird es, die Schäden im Körper zu beheben und den normalen Stoffwechsel wiederherzustellen.

Gründe für den Zusammenbruch des Stoffwechsels

Die häufigste Ursache für Stoffwechselstörungen ist die langfristige Anwendung strenger oder weniger strenger Diäten zur Gewichtsreduktion. Diäten wie die proteinreiche Dukan-Diät, kalorienarme oder fettarme Ernährungsformen können irreversible Veränderungen im Stoffwechsel bewirken, der sich zunehmend verlangsamt. Das Prinzip „Alles oder nichts“ zeigt hier seine Wirkung – je schneller der Übergang von einer kalorienreichen zu einer extrem kalorienarmen Ernährung erfolgt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper auf diesen plötzlichen Schock mit Widerstand reagiert.

Präventive Strategien zur Vermeidung von Stoffwechselstörungen – wesentliche Ansätze

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Prävention weitaus effektiver ist als Behandlung. Um Stoffwechselstörungen zu vermeiden, sollten Risikofaktoren wie Kaloriendefizite, unangemessene Ernährung, übermäßiges Training und plötzliche Veränderungen im Energiehaushalt vermieden werden. Falls bereits eine Reduktionsdiät durchgeführt wird, sollten Änderungen schrittweise erfolgen, um dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben. Ein zentraler Ansatz ist die umgekehrte Diät, bei der die Kalorienzufuhr schrittweise um 15-20% erhöht wird. Während der Fettreduktion sollte das Gewichtsverlust-Tempo 0,5 kg/Woche bei Frauen und 1 kg/Woche bei Männern nicht überschreiten. Unser Ziel sollte die Optimierung der Körperzusammensetzung sein, indem die Muskelmasse gesteigert und der Fettanteil reduziert wird. Statt langem Cardio-Training sind intensive HIIT-, Tabata- oder Mehrgelenksübungen empfehlenswert. Zudem kann eine gezielte Kohlenhydratrotation das Risiko von Stoffwechselstörungen verringern.
Katarzyna Mazur

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