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Lebensmittel und Heilmittel, Verwendung

Mateusz Pawlak

Mateusz Pawlak

2026-03-17
4 Min. Lesezeit
Lebensmittel und Heilmittel, Verwendung
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Bevor allgemein zugängliche Schmerztabletten und -salben verfügbar wurden, behandelten die Menschen häufig verschiedene Beschwerden mit Kräutern. Es waren die Kräuter, die zur Entwicklung der Pharmaindustrie führten, die heute eine breite Palette von Spezifikationen anbietet. Kräuter sind jedoch nicht vollständig in Vergessenheit geraten – sie werden weiterhin häufig als Bestandteile von Salben, Sirupen und Tabletten verwendet. Viele Menschen sind von den positiven Auswirkungen von Kräutern auf ihre Erkrankungen überzeugt und auch davon, dass pflanzliche Produkte für den Körper sanfter sind als ihre synthetischen Ersatzstoffe. Der Lebensmittel ist eines dieser Kräuter – eine alltägliche Pflanze, die seit Jahrhunderten als Heilmittel zur Linderung von Schmerzen verwendet wurde. Aber sind wir uns wirklich aller seiner Eigenschaften bewusst?

Arznei-Beinwell

Der Arznei-Beinwell (Symphytum officinale), auch bekannt als Beinwell, ist eine in Polen weit verbreitete Heilpflanze aus der Familie der Braunalgen. Sie wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als Heilmittel verwendet. Die Pflanze enthält Schleimstoffe, Saponine, Inulin, Gerbstoffe, ätherische Öle, Rosmarinsäure und Allantoin. Als Heilmittel dienen die Blätter und Wurzeln. Früher wurde er sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet. Alte Schriften beschreiben ihn als Heilmittel bei Magen-Darm-Entzündungen und Atemwegserkrankungen. Extrakte aus der Beinwellwurzel wurden in Salben gegen Hämorrhoiden verwendet. Neben Umschlägen und Salben empfahl man Tees zur Unterstützung der Behandlung von Verdauungs- und Lungenerkrankungen. Studien haben jedoch gezeigt, dass Beinwell pyrrolizidinische Alkaloide (PAs) enthält, die für die Leber schädlich sind. Aus diesem Grund wird er heute nur noch äußerlich angewendet. Der Verzehr von Beinwelltee ist potenziell schädlich, insbesondere für Kinder und Schwangere. Die Anwendung von Salben und anderen Beinwellpräparaten auf der Haut ist relativ sicher, jedoch sollten Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Die Anwendung auf offene Wunden wird nicht empfohlen, da das Risiko einer Aufnahme von PAs ins Blut erhöht ist. Beinwellpräparate sollten nicht länger als 10 Tage verwendet werden. Schwangere und stillende Frauen sollten Produkte mit diesem Inhaltsstoff meiden.

Lebensdauer – Heilende Eigenschaften

Obwohl Alantoin schädliche Substanzen enthält, bleibt es ein wertvolles Heilmittel. Es wirkt entzündungshemmend, adstringierend und antiseptisch, was die Wundheilung fördert. Zudem lindert es Schwellungen, Hautentzündungen und wirkt feuchtigkeitsspendend. Seine heilenden Eigenschaften verdankt es vor allem Alantoin, Rosmarinsäure und Tanninen. Alantoin wirkt beruhigend auf entzündete Haut, fördert die Regeneration der Epidermis und spendet Feuchtigkeit. Rosmarinsäure schützt die Fette im Körper vor freien Radikalen und hemmt die Produktion entzündungsfördernder Faktoren. Tannine, eine Gruppe von Polyphenolen, wirken antioxidativ und adstringierend. Studien haben die Wirksamkeit von Alantoin bei der Beschleunigung der Wundheilung nachgewiesen. In der Behandlungsgruppe mit 10% Alantoin-Präparat heilten die Wunden etwa drei Tage schneller als in der Kontrollgruppe mit 1% Präparat. Zudem reduziert die Alantoin-Salbe Schmerzen ähnlich effektiv wie Diclofenac, ein bekanntes entzündungshemmendes Medikament.

Lebensdauer – Anwendungen und Vorteile

Comfrey ist eine wertvolle Heilpflanze, die bei Verstauchungen, Brüchen und Gelenkschmerzen Linderung verschafft. Aufgrund seiner Eigenschaften ist es ein Bestandteil vieler äußerlicher Präparate wie Salben, die bei diesen Beschwerden helfen. Zudem gibt es Comfrey-Öl, das zur Massage schmerzender Gelenke und zur Hautpflege verwendet wird. Ein Sud aus Comfrey kann zum Spülen der Haut oder als Kompresse eingesetzt werden. Aus der Wurzel der Pflanze kann auch eine Tinktur hergestellt werden, die jedoch aufgrund des hohen Vergiftungsrisikos nicht zum Trinken geeignet ist. Sie kann jedoch äußerlich auf schmerzende Gelenke aufgetragen werden.

Ein Aufguss aus Fleischwurzel

Ein Aufguss aus Fleischwurzel kann selbst hergestellt werden. Dazu muss die Wurzel der Fleischwurzel in 40% Alkohol eingelegt und mehrere Wochen in einem fest verschlossenen und beschrifteten Behälter gelagert werden. Sobald der Aufguss fertig ist, sollte er in eine saubere Flasche abgefüllt und mit einem Etikett versehen werden. Solche Hausmittel müssen stets gekennzeichnet werden, um Verwechslungen mit Lebensmitteln zu vermeiden. Besonders wichtig ist dies bei der Fleischwurzel, da deren Verzehr zu schweren Vergiftungen und Leberschäden führen kann. Trotz medizinischer Fortschritte bleiben traditionelle pflanzliche Heilmittel relevant. Die Fleischwurzel wird häufig zur Linderung von Schmerzen, Schwellungen und zur Beschleunigung der Wundheilung eingesetzt. In der warmen Jahreszeit, wenn die Gefahr von Verletzungen bei Ausflügen steigt, ist es ratsam, eine Salbe mit Fleischwurzel in der Hausapotheke bereitzuhalten.
Mateusz Pawlak

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