Langfristiger Stress erhöht den Cholesterinspiegel, doch dies ist nicht die einzige Auswirkung auf die Gesundheit
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Psychische Belastung lässt sich in zwei Kategorien einteilen: anregend (eustres) und schädlich für den Körper (disstres). Die negativen Auswirkungen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden, sondern können auch zu Störungen der Organfunktion und Beeinträchtigungen der normalen biologischen Prozesse führen.
Langfristiger Stress
Heute ist es schwer, Stress zu vermeiden, und jeder von uns reagiert auf ihn anders. Dennoch sollte es möglichst gering gehalten werden, denn übermäßiger, lang anhaltender Stress kann langfristige Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Auf der Arbeit, in der Schule, im Galerie. Wir verstecken uns nirgendwo vor ihm. Stress kann jeden treffen, aber es hängt von den individuellen Bedingungen ab, wie wir mit ihm umgehen und wie wir ihn überleben. Langzeitiger Stress verursacht übermäßige Absorgen von Hormonen, deren Aufgabe es ist, die Spannung zu lindern.
Stress und Gesundheit
Stress wirkt sehr hinterhältig. Oft verborgen und dauerhaft, verursacht langsam Schäden in unserem Körper. Es führt zu schlechten Gefühlen und Irritationen, und wenn wir das Gefühl haben, dass wir keinen Ausweg aus einer Stresssituation haben, nimmt unsere Immunität ab, was zu Infektionen und Krankheiten führt. Es gibt Angst, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Nervenstörung und sogar Depressionen. Übermäßiger Stress führt auch zu Problemen mit dem Darmsystem, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und hohen Cholesterinspiegeln. Das kann zu Herzkrankheiten führen, Herzinfektionen oder anhaltende Krampfadern.
Cholesterin und Gesundheit
Cholesterin ist ein Lipid aus einer Gruppe von Steroiden, das sehr wichtige Funktionen im menschlichen Körper spielt. Es befindet sich in den Zellmembranen, stabilisiert und beeinflusst viele Eigenschaften der Zellen. Es ist auch ein Vorläufer vieler wichtiger Körperverbindungen wie Hormone, Vitamin D3 oder Gelbsäuren. LDL-Cholesterin, allgemein bekannt als l-Colesterin, ist ein β-Lipoprotein, das Fett vom Leber in die Körperzellen transportiert. Wenn es sich in der Zellmuscheln erhält, beginnt es sich auch in den Blutkörperchen zu stabilisieren, wodurch das Risiko von Stress- und Krampfadenserkrankungen erhöht wird.