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Körperliche Beteiligung von Menschen mit Diabetes - Vorteile und Risiken

Julia Wójcik

Julia Wójcik

2026-03-19
4 Min. Lesezeit
Körperliche Beteiligung von Menschen mit Diabetes - Vorteile und Risiken
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HAUPTINHALT

Körperliche Aktivität bei Diabetes-Patienten

Menschen mit Typ-2-Diabetes, deren Blutzuckerspiegel nicht so hoch ist, dass orale Medikamente oder Insulin erforderlich sind, sollten sich an nicht-medikamentöse Behandlungsempfehlungen halten. Dazu gehört die Integration einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger körperlicher Betätigung in den Alltag. In fortgeschrittenen Stadien von Typ-2-Diabetes, wenn blutzuckersenkende Medikamente notwendig werden, und bei Typ-1-Diabetes, wo eine medikamentöse Therapie von Anfang an erforderlich ist, spielt körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle in der Prävention. Neben den Vorteilen eines aktiven Lebensstils können regelmäßige Übungen dazu beitragen: das Körpergewicht zu halten oder zu reduzieren, was die Blutzuckerkontrolle verbessert; den Blutzuckerspiegel durch erhöhte Insulinempfindlichkeit nach dem Sport zu senken, was eine Reduzierung der Insulindosis oder der Einnahme von oralen Antidiabetika ermöglicht.

Bewegung für Diabetiker

Menschen mit Diabetes können ein aktives Leben führen, sofern sie die empfohlenen Veränderungen im Lebensstil gemäß den Anweisungen des Arztes umsetzen. Typ-2-Diabetes ist oft mit Übergewicht verbunden, weshalb eine ausgewogene Ernährung essenziell ist, um dieser Stoffwechselerkrankung vorzubeugen, die darauf abzielt, das Körpergewicht schrittweise zu reduzieren. Betroffene sollten darauf achten, ein Gleichgewicht zwischen der Menge der verzehrten Mahlzeiten und dem Energieverbrauch zu halten. Regelmäßige körperliche Betätigung fördert die Reduktion von Fettgewebe, senkt den Blutzuckerspiegel, verbessert den Blutdruck und erhöht die Muskelmasse. Die bevorzugte Trainingsform ist moderates Ausdauertraining, das durch effizienten Sauerstoffverbrauch, die Einbeziehung großer Muskelgruppen und die Möglichkeit, Übungen über längere Zeit ohne Ermüdung durchzuführen, gekennzeichnet ist. Empfohlene Aktivitäten umfassen Schwimmen, Wassergymnastik, Radfahren, Tanzen, Gehen und Hausübungen. Personen, die längere Zeit inaktiv waren, sollten mit sanfteren Übungen wie entspanntem Radfahren oder Spazierengehen beginnen. Neben Ausdauerübungen sollten auch Kraftübungen integriert werden, die etwa 10-20% des Trainings ausmachen. Ein wichtiger Bestandteil jedes Trainings ist das Aufwärmen, und am Ende sollte die Intensität langsam reduziert und Entspannung eingeplant werden. Das Aufwärmen sollte etwa 10 Minuten dauern und eine moderate Intensität aufweisen. Es bereitet Muskeln, Herz und Lunge auf die schrittweise Steigerung der Trainingsintensität vor. Das Ende des Trainings sollte ebenfalls ausgewogen sein - die letzten 10 Minuten sollten der Normalisierung des Herzrhythmus dienen.

Mögliche Risiken von körperlicher Aktivität bei Diabetes-Patienten

Körperliche Betätigung beeinflusst den Glukosestoffwechsel, indem sie die Aufnahme durch die Gewebe fördert, die Leberproduktion steigert und den Insulinspiegel senkt. Zu Beginn der Anstrengung nutzt der Körper hauptsächlich den in den Muskeln gespeicherten Glykogen, anschließend wird zirkulierende Glukose und Fett verwendet. Bei Diabetikern hängt die Blutzuckerkontrolle von extern zugeführtem Insulin ab, was zu gefährlich niedrigen Werten führen kann.
Julia Wójcik

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