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Kaugummi – Risiken bei übermäßigem Verzehr

Anna Schmidt

Anna Schmidt

2026-03-18
5 Min. Lesezeit
Kaugummi – Risiken bei übermäßigem Verzehr
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Kaugummi verfügt über einige positive Eigenschaften, die allgemein bekannt sind. Es hilft, frischen Atem zu bewahren und den natürlichen pH-Wert im Mund wiederherzustellen. Das Kauen von Kaugummi erhöht die Produktion von Speichel, der die im Mund entstandenen Säuren neutralisiert und Nahrungsreste ausspült. Darüber hinaus setzt Kaugummi Fluor frei, um Karies und Zahnerkrankungen vorzubeugen. Daher greifen wir oft nach ihm, nachdem wir gegessen haben, insbesondere in Situationen, in denen wir unsere Zähne nicht putzen können.

Umfassende Untersuchung der gesundheitsschädlichen Folgen übermäßigen Kaugummikonsums

Hersteller von Kaugummi weisen auf den möglichen abführenden Effekt hin, der jedoch nur eine der weniger bedrohlichen Nebenwirkungen darstellt. Die Hauptverantwortlichen für diese Wirkung sind künstliche Süßstoffe wie Xylit, Sorbit oder Phenylalanin, die Verdauungsstörungen auslösen können. Besonders kritisch sind Aspartam und Acesulfam K zu betrachten – beides gängige Inhaltsstoffe in den meisten Kaugummis. Obwohl Aspartam offiziell als sicher bei der empfohlenen Tagesdosis (ADI: 40 mg/kg Körpergewicht/Tag) eingestuft wird, deuten zahlreiche wissenschaftliche Studien auf mögliche Zusammenhänge mit schweren gesundheitlichen Problemen hin, darunter Migräne, Übelkeit, allergische Reaktionen, Krampfanfälle, neurologische Störungen, Schlafprobleme und sogar psychische Erkrankungen. Ähnlich kann Acesulfam K Kopfschmerzen und Hyperaktivität verursachen, während Tierversuche auf ein mögliches Krebsrisiko sowie Atemwegserkrankungen hinweisen. Als Alternative zu künstlichen Süßstoffen wird oft raffinierter Zucker verwendet, dessen regelmäßiger Konsum jedoch mit einem erhöhten Risiko für Diabetes Typ 2, Arteriosklerose und andere chronische Erkrankungen verbunden ist. Darüber hinaus regt das Kauen von Kaugummi die Produktion von Verdauungssäften an, was bei langfristiger Anwendung zu einer Überproduktion von Magensäure führen kann, wodurch das Risiko für Magengeschwüre und das Reizdarmsyndrom (IBS) steigt. Das Verschlucken von Luft während des Kauvorgangs kann zudem Blähungen und Bauchschmerzen verursachen. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass verschluckter Kaugummi, der aus schwer verdaulichen synthetischen Polymeren besteht, zu Verdauungsblockaden führen kann. Übermäßiges Kaugummikauen kann auch zu Funktionsstörungen des Kiefergelenks führen, die sich durch Schmerzen, Verspannungen der Kaumuskulatur und eingeschränkte Beweglichkeit des Unterkiefers äußern. Zudem kann es zur Entstehung von Bruxismus beitragen – einem unbewussten Zähneknirschen und -pressen, das zu Zahnschmelzabrieb und erhöhter Zahnhypersensibilität führt. Interessanterweise kann das Kauen von Minz-Kaugummi paradoxerweise den Appetit auf ungesunde Lebensmittel wie Fast Food oder Süßigkeiten steigern, indem es die Geschmackswahrnehmung von Obst und Gemüse verändert. Personen mit Amalgamfüllungen sind zudem dem Risiko ausgesetzt, dass durch das Kauen Quecksilber freigesetzt wird, was langfristig zu schweren neurologischen und psychischen Störungen führen kann.

Schädliche Kaugummi-Inhaltsstoffe: Vier Substanzen, die Sie meiden sollten

Erfahren Sie, welche vier Inhaltsstoffe in Kaugummis erhebliche Gesundheitsrisiken bergen können. Butylhydroxytoluol (BHT), ein häufig verwendetes Konservierungsmittel, gilt als giftig und ist in vielen Ländern aufgrund seiner schädlichen Auswirkungen auf Leber, Nieren und potenziell kanzerogene Eigenschaften verboten. Calcium-Casein-Pepton, ein Milchderivat, wirft Fragen auf, da seine Sicherheit nicht ausreichend erforscht ist und es mit Vergiftungsfällen bei Kindern in Verbindung gebracht wird. Die sogenannte "Gummi-Basis", eine Mischung aus synthetischen Elastomeren, Harzen und Weichmachern, zeigt krebserregende Eigenschaften, während Titandioxid – ein Aufhellungsmittel – das Risiko für Autoimmunerkrankungen, Asthma und Morbus Crohn erhöhen kann. Beachten Sie, dass Kaugummis nur kurzzeitig (maximal 15–20 Minuten) nach Mahlzeiten verwendet werden sollten. Unverantwortliches Wegwerfen gefährdet zudem Tiere, die das Kaugummi mit Nahrung verwechseln, was zu einer Blockade des Verdauungstrakts und einem qualvollen Hungertod führen kann.
Anna Schmidt

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