Hypothyreose im Kindesalter – klinische Anzeichen und ernährungsphysiologische Empfehlungen in der Entwicklungs- und Neonatalphase
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Die Schilddrüsenunterfunktion stellt eine zunehmend häufiger diagnostizierte gesundheitliche Störung dar, die zwar primär mit Erwachsenen assoziiert wird, in der medizinischen Fachliteratur jedoch auch Varianten beschrieben werden, die während der Kindheit oder sogar in der Neonatalperiode auftreten. Diese Dysfunktion, die auf einer unzureichenden Produktion von Schilddrüsenhormonen beruht, kann erhebliche Auswirkungen auf die körperliche und kognitive Entwicklung des jungen Organismus haben. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer frühzeitigen Erkennung sowie eines multimodalen therapeutischen Vorgehens, einschließlich gezielter ernährungsphysiologischer Anpassungen.
Schilddrüsenmangel bei Kindern
Wie die Veröffentlichungen bei jüngeren Kindern zeigen, ist es mit einer unzureichenden T4-Synthese verbunden. Es ist auch verursacht durch das Unfähigkeit der Subspektrum-Schleimhaut-Schildkörper-Achse. Bis zu 85% der Fälle sind sporadische (nicht-genetische, zufällige), 15% autosomal rezessive Vererbungen.[1] Darüber hinaus zeigen Studien, dass Kinder, die bereits an einer anderen, bestehenden Krankheitsgruppe erkrankt sind, bis zu 3-mal häufiger an einer subklinischen Form von Unzulänglichkeit leiden, einschließlich Typ II-Diabetes oder Down's Syndrome [2].
Symptome von Schilddrüsenmangel bei Kindern
Zu den wichtigsten Symptomen, die bei etwas älteren Kindern zu sehen sind, gehören Wachstumsstörungen und die Hemmung der psychischen Entwicklung des Kindes. Man kann auch Stoffwechsel- und Geschlechtsentwicklungsstörung im Alter des Patienten beobachten. Bei etwas älterer Kindern sind die wichtigsten Anzeichen für eine bestimmte Krankheitsgruppe: Müdigkeit, Schlaf, Schwäche, Verlust, übermäßiges Körpergewicht im Verhältnis zum Wachstum.[2] Forscher weisen darauf hin, dass es bei Neugeborenen nicht einfach ist, Unzulänglichkeit zu erkennen.
Die Ernährung eines Kindes mit Schilddrüsenmangel
Eine ordnungsgemäß zusammengestellte Ernährung kann zur Behandlung beitragen. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf: Allergene, einschließlich Gluten und Lactose gelegt werden: Es ist am besten, die Intoleranz dieser Lebensmittel zu untersuchen und eine Eliminations-Rotations-Diät anzuwenden; eine Ernährung, die reich an Selben, Eisen, Zink, Vitamin D, Kalzium ist (d. h. die Einführung von Nüssen, Samen und Pflanzen, fermentierten Milchprodukten, sofern keine Allergien, Gemüse und Früchte vorliegen); eine reichhaltige, vernünftige Ernährung.