Hypermagnesiämie: Erkennung eines Magnesiumüberschusses und dessen gesundheitliche Risiken
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Ein Zustand, bei dem der Magnesiumspiegel im Blutserum die physiologischen Normwerte übersteigt, wird als Hypermagnesiämie bezeichnet. Obwohl Vergiftungen durch dieses Spurenelement eher selten auftreten, kann ein Überschuss an Magnesium zu schweren Stoffwechselstörungen, neurologischen Beeinträchtigungen und im Extremfall sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Aus diesem Grund sollte jede Magnesiumsupplementierung – ob oral oder parenteral – mit besonderer Vorsicht erfolgen, strikt nach den Herstellerangaben oder nach vorheriger Absprache mit einem Arzt oder klinischen Ernährungsberater.
Magnesiumüberdosierung
Magnesium spielt eine wichtige Rolle in unserem Körper. Es ist für viele physiologische und biochemische Prozesse verantwortlich, weshalb eine Überdosis dieses Elements schwerwiegende Auswirkungen auf die Funktionsweise des Körpers hat. Man spricht von Magnesiumüberschüssigkeit, wenn der Blutspiegel über 1,5 mmol/l liegt. Die Fähigkeit, die Konzentration auf angemessenen Niveaus zu halten, also Homeostasis, hängt vor allem vom Gleichgewicht zwischen dem Aufnehmen und dem Ausbruch der Nerven ab.
Magnesiumüberdosierung Symptome
Magnesium-Konzentrationen im Blut, die über 1,5 mmol/l liegen, zeigen in der Regel keine Symptome. Erst wenn die Menge an Magnesium ansteigt und sich in den Blutkreislauf in einer Konzentration von etwa 2 3 mmol /l befindet, beginnen einige symptome zu entstehen.
Eine Magnesiumüberdosis hat Auswirkungen
Eine Überdosis von Magnesium kann sogar zu Schläfrigkeit führen. Wenn Magnesium als Folge von Nervenmedikamenten aufgetreten ist, können Herz-, Muskel-, Atem- und Magenprobleme auftreten. Ein chronischer Zustand kann zu Blutunterdrückung, zu einer Verringerung der Muskelkraft oder zu einer Bradycardia führen.